Windenergie im Wald gewinnt an Bedeutung

Der Workshop vermittelt umfassende Kenntnisse über die Errichtung von Windparks in Wäldern.

Oldenburg/Siegburg 12.03.2013 – Über 11 Millionen Hektar in Deutschland sind bewaldet. Der Ausbau von Windenergienutzung im Wald kann einen signifikanten Anteil im Bereich der Erneuerbaren Energien beitragen. Insbesondere in den waldreichen Bundesländern in Mittel- und in Süddeutschland bieten Standorte mit intensiv genutzten Wirtschaftswäldern für die Windenergie natur- und landschaftsverträgliche Ausbaupotentiale. Mit Anlagenhöhen von bis zu 200 Metern ist dies technisch realisierbar. Das Potenzial der Windenergienutzung liegt damit über den Baumwipfeln. Dennoch treten vielerorts Fragen zum Natur- und Artenschutz auf. Eine umweltfreundliche und gleichzeitig adäquate gewinnbringende Nutzung von Wind-energieanlagen im Wald erfordert daher umfassende Planungskompetenzen und Know-how. Dieses reicht über Fragen von der Nutzbarkeit unterschiedlicher Waldtypen in verschiedenen Gebieten Deutschlands bis hin zu Kriterien für eine praktische Umsetzung.
Der Workshop „Windenergie im Wald – Herausforderungen und Potentiale im Planungspro-zess", am 13. & 14. Juni 2013 im Friendly Cityhotel Oktopus in Siegburg bei Bonn, informiert über die aktuellen Möglichkeiten und die Potentiale der Windenergiennutzung im Wald. Ziel des zweitägigen Workshops ist es, den Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmern die rele-vanten Kriterien für die Bewertung von Waldprojekten näher zu bringen. Beispiele aus der Praxis ermöglichen den Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterei-nander.



Klaus Schulze Langenhorst, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie e.V. in NRW sowie Geschäftsführer der SL Naturenergie GmbH, Gladbeck, wird mit seinem Gruß-wort in das Thema einführen. Danach wird Dr. Ingo Ewald (Geschäftsführer D.I.E. – Erneuer-bare Energien) die Möglichkeiten der Windenergienutzung im Wald vorstellen und auf die speziellen Kriterien und Anforderungen im Planungsprozess eingehen. Die Teilnehmer lernen die Auswirkungen der Windenergie auf Natur und Landschaft sowie die Chancen von Waldstandorten einzuschätzen.
Die beiden Co-Referent Jörg Ecker (Landesbetrieb Forst Brandenburg) und Martin Sturzen-hecker (Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfahlen) werden schließlich die Nutz-barkeit der unterschiedlichen Waldtypen in den beiden Bundesländern vorstellen.
Am 2. Seminartag findet eine Exkursion zum Bürgerwindpark Hilchenbach der RothaarWind GmbH & Co. KG statt. Für den Standort Hilchenbach in einer Höhenlage des Rothaargebir-ges wurden fünf der neuen Enercon-Anlagen E82 mit jeweils zwei Megawatt Nennleistung installiert. Dieser Typ ist für Standorte mit mittleren Windverhältnissen optimiert.

Der Workshop richtet sich an Planer, Projektierer, Juristen, Berater, Investoren, Mitarbeiter von Herstellern sowie Kommunen, Energieversorgern und Stadtwerken.

Das Seminar wird vom Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. und vom Bundes-verbandes Windenergie e.V. in NRW. Die ForWind-Academy und das Haus der Technik set-zen mit diesem Fachseminar ihre erfolgreiche Kooperation fort.

Nähere Informationen finden Interessierte unter:
www.hdt-essen.de/windenergie, www.forwind-academy.com,

Fachliche Fragen beantwortet Katharina Segelken (Leitung ForWind-Academy) unter der Tel: 0441-798 5088 und E-Mail:
katharina.segelken@forwind-academy.com

Homepage: http://www.hdt-essen.de

Kontakt:
Haus der Technik e. V.
Dipl.- Ing. Kai Brommann
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Das Haus der Technik ist ein modernes Weiterbildungsinstitut. Es wurde 1927 als Verein gegründet und ist seit 1946 Außeninstitut der RWTH Aachen und Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es ist wirtschaftlich unabhängig und gilt heute als das älteste technisch orientierte Weiterbildungsinstitut Deutschlands.

1.500 Veranstaltungen pro Jahr befassen sich mit Themen aus den Bereichen: Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau, Automobiltechnik, Chemie, Bauwesen, Umweltschutz, Management, Recht und Medizin.
Rund 16.000 Fach- und Führungskräfte bilden sich jährlich im Haus der Technik weiter. Die meisten in Essen, einige aber auch in den Zweigstellen des HDT in Berlin oder München oder überall dort auf der Welt, wo das HDT Seminare und Tagungen durchführt.

Aus rund 10.000 bewährten Referenten können die Fachbereichsleiter die jeweils Besten für ihre Veranstaltungen aussuchen. Die Themen werden aktuell, wissenschaftlich fundiert und praxisnah dargebracht. Diesem hohen Qualitätsstandard müssen sich alle verschreiben, die für das HDT arbeiten wollen. Von Anfang an war Qualität oberstes Gebot. Deshalb ist das HDT auch Gründungsmitglied des Wuppertaler Kreises, der für Qualität in der Weiterbildung steht.

In Inhouse-Seminaren schneiden wir die Themen unseres Angebotes optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu und stimmen Termin, Dauer und Seminarort mit unseren Auftraggebern ab. Die Unternehmen können seit neuestem auch Seminare nach Maß buchen. Das bedeutet, dass in diesem Fall auch die Inhalte selbst genau auf die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter ausgerichtet werden.

Dem Verein gehören ca. 1.000 Firmen- und Personenmitglieder an.

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