Schüleraustausch: 8 wichtige Punkte für die Entscheidung zwischen Australien oder nach Kanada

 

Die Idee ein Auslandsjahr zu machen, ist bei jungen Leuten populär. Egal, in welches Land man geht: Die jungen Leute gewinnen viele Erfahrungen und Freunde und verbessern ihre Sprachkenntnisse. Wer in englischsprachige Länder gehen will, kommt schnell dazu, Australien und Kanada in die engere Auswahl zu nehmen. Damit stellt sich die Frage: Welches dieser Länder ermöglicht das bessere Auslandsjahr? Die Entscheidung sollte man systematisch vorbereiten.

1. Australien oder Kanada zum Englisch lernen. In Bezug auf das Lernen der englischen Sprache macht es keinen wesentlichen Unterschied, da die Schüler in beiden Fällen die Englischkenntnisse verbessern können. In Kanada kann man eine der französischsprachigen Provinzen wählen und dort zweisprachige Erfahrungen sammeln.

2. Australien oder Kanada: Die Länder im Vergleich. Beide Länder sind sehr viel größer und mit mehr Vielfalt in Bezug auf die Natur und die Herkunft der Menschen als Deutschland. Beide Länder haben spannende Metropolen. Das Wetter ist in Australien wärmer als in Kanada. In Kanada hat man die Chance, auch in die USA zu fahren.

3. Australien und Kanada: Die Ziele für das Auslandsjahr. Für beide Länder spricht viel. Wenn man überlegt, ist wichtig: 1) Werden die Schüler künftig öfter die Möglichkeit bekommen, in das Land zu reisen? Dann muss man das Auslandsjahr nicht dort machen. Wer später kaum nach Australien reisen wird, hat einen Vorteil, wenn man das Land jetzt kennen lernt. 2) Wenn man plant, künftig wieder in das betreffende Ausland zu gehen (zum Studieren oder zum Arbeiten), kann es nützlich sein, das Land bereits im Schüleraustausch zu erkunden.

4. Australien und Kanada: Die Schulsysteme unterscheiden sich in vielen Details. Für den Schüleraustausch ist wichtig, dass man in beiden Ländern an eine staatliche oder eine private High School gehen kann und dass beide Länder Bildungssysteme mit gutem Standard haben.

5. Australien und Kanada: Die Kosten. Privatschulen verlangen überall Schulgeld. Außerdem muss man in diesen Fällen normalerweise auch für die Unterkunft in der Gastfamilie bezahlen. Beides fällt nur bei einem High School-Jahr an einer staatlichen Schule in den USA weg. In Australien oder Kanada hat man an staatlichen Schulen Schulgeld zu bezahlen.

6. Schüleraustausch Australien und Kanada: Stipendien und Fördermöglichkeiten gibt es für beide Länder. Einen Überblick über die Stipendien und Tipps für die Bewerbung findet man hier: www.schueleraustausch-portal.de/stipendien

7. Schüleraustausch Australien und Kanada: Die beste Austausch-Organisation. Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt rund 50 seriöse Anbieter. Australien und Kanada haben viele dieser Anbieter im Programm. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, sollte man das systematisch angehen. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen: 1) Man klärt mit deiner Schule die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung und überlegt dann, was wichtig ist 2) Die Recherche auf dem Markt. Dabei muss man darauf achten, dass man nur solche Anbieter in den Blick nimmt, die sowohl seriös als auch leistungsfähig sind. Im Internet gibt es eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem SchülerAustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). 3) Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen SchülerAustausch-Messen – der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

8. Vielleicht doch ein anderes Land für dein Auslandsjahr? Insgesamt kann man heute unter rund 50 Ländern wählen. Allein, wenn man nur die englischsprachigen in den Blick nimmt, kommen auf jeden Fall noch die USA, Neuseeland und Irland in Betracht. England ist ebenfalls attraktiv; wegen des BREXIT ist die Ungewissheit aber groß, was dort künftig möglich ist – und wie hoch die Kosten künftig sind. Das Land mit der größten Auswahl, relativ niedrigen Kosten und den meisten Stipendien-Angeboten sind die USA.

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