Neue Rechte für Mieter 2019

Strom Preise was ist Neu

Die Ökostromzulage sinkt, dennoch steigt der Strompreis! Der Ausbau der erneuerbaren Energie scheint erst mal vorbei zu sein. Die Ökostromumlage, die jeder mit seiner Stromrechnung zahlen muss, sinkt um 5% .Der Grund für sie niedrigere EEG Umlage ist der leicht gestiegene Preis für Strom. Diese Umlage ist die Differenz zwischen Strompreis an der Börse und der EEG Vergütung. Leider hat man als Verbraucher eher keine sinkenden Stromkosten, denn einige Stromanbieter haben schon angekündigt dass es zu einer Erhöhung der Netzentgelte kommt. Das was jetzt bei der Umlage von der EEG wegfällt wird sicher bei vielen Anbietern beim Strompreis wieder drauf geschlagen. Eine weitere Neuerung die vor allem bei den Verbrauchern im Süden und Westen, bitter aufschlagen wird , ist die Einführung ab 2019, der Offshore Netzumlage, die  allerdings nur die Netzkosten von der Netzumlage in die neue Offshore Netzumlage überführt wird. Aus diesem Grund sinken in einigen Teilen im Norden und Osten die Netzentgelte, steigen aber dafür im Süden und Westen an, da diese dort erstmals, aus solidarischen Gründen, sich mit an den Offshore Netzkosten beteiligt müssen. 

Gaspreise was gibt es hier für Infos

Ohja auch wenn sie es nicht hören wollen, die Gaspreise steigen in einigen Orten wegen der höheren Netzgebühr an. In einigen Teilen Deutschlands allerdings sinkt dieser auch. Betroffen von der Steigerung ist eher der Norden,  Bremen mit  28% Steigerung schon erheblich,  was doch zu deutlich mehr Kosten führt. Die Gegend um Leipzig dagegen sinkt um 22 % was sicher einige freuen wird. Dennoch werden die Gasversorger,  aufgrund  das die Beschaffungspreise für Gas gestiegen  sind, dieses Jahr deutlich eine Preiserhöhung in Höhe von Durchschnittlich 7 % erheben

Eine weitere Neuerung ist die Sonder AfA, die soll den Mietwohnungsbau ankurbeln

Die Bundesregierung möchte mit Hilfe der Sonder –AfA, Investoren dazu anleiten, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Für Bauherrn die in der Zeit vom 31.08.2018 und dem 31.12.21 einen Bauantrag stellen, profitieren von der Sonder –AfA. Bisher war die Möglichkeit für 50 Jahre, 2 % der Kosten steuerlich abzuschreiben. Nun können 4 Jahre lang, weitere 5 % abgeschrieben werden, hierzu zählt neben dem vermeintlichen Neubau auch Dachausbau oder Dachaufstockung oder die Umänderung von Gewerbeflächen in neue Mietwohnungen. Achtung hier sind KEINE Luxuswohnungen mit gemeint. Wer mehr als 3000€ pro/m² ausgibt geht hier leer aus. Die Maximal absetzbare Summe sind 2000€ pro/m2.

Mietpreisbremse

Ja endlich, kann man nur sagen, wurde sich hier mal Gedanken drum gemacht. Zukünftig müssen Vermieter unaufgefordert den Neumietern die Miete des Vormieters nennen. Somit hat man als Neumieter die Chance nach zu prüfen ob die evtl. Mietpreissteigung reell und zulässig ist. Zwar dürfen Vermieter in Gebieten mit Wohnungsknappheit bei einer Neuvermietung max.10 % mehr als die ortsübliche Miete verlangen, Voraussetzung ist aber das der vorherige Mieter nicht schon eine höhere Miete gezahlt hat. Der Vermieter muss seiner Auskunftspflicht nachkommen und den Neumietern die Umstände plausibel mitteilen warum es zu einer Mietpreiserhöhung kommt. Beispiel eine Sanierung, die eine höhere Miete rechtfertigen. Kommt er der Offenlegung nicht nach, darf die Miete die max. 10% der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht übersteigen. So hat man weniger Wege wenn man gegen eine überhöhte Miete vorgehen möchte. Man muss keine qualifizierten Angaben und Begründung nennen um dem Vermieter eine Rüge zu erteilen. Allerdings kann man dies nicht rückfordernd tun.

Modernisierungmieterhöhungen Änderungen zu Gunsten der Mieter.

Auch hier gibt es einige Neuerungen, bisher wurden Mieterhöhung und Abschlussmieten der vergangenen vier Jahre ermittelt, Neu ist das der Zeitraum auf sechs Jahre erweitert wurde. Modernisierungsmieterhöhungen schlugen bis dato immer mit 11% der Kosten auf die Jahresmiete. Neu ist das die Regierung eine Senkung beschlossen hat und man nur noch 8% pro Jahr hinnehmen muss. Sollte der Vermieter sehr hohe Sanierungskosten haben gibt es nun auch dafür Kappungsgrenzen! Die Miete darf nach der Sanierung in den ersten sechs Jahren, um höchstens drei Euro/m² und Monat steigen. Bei den Wohnung wo die Miete nicht mehr als 7 €/m² beträgt darf sogar nur 2 Euro steigen. Ja auch noch einen Punkt gibt es der viele Aufatmen lässt, Luxussanierung um die momentanen Mieter rauszubekommen und mehr Miete  bei Neuvermietung zu erhalten, werden in Zukunft als Ordnungswidrigkeit gesehen und mit bis zu 100.000 € geahndet. 

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