Tattoo-Entfernung demnächst nur noch von Dermatologen / Ärzten

Wenn der „Frosch sich NICHT in einen Prinzen verwandelt“ hat und jetzt per Lasertherapie  
entfernt werden muss.

Im Bundestag wurde am 19. Oktober 2018 entschieden, dass demnächst nur noch
Hautärzte / Ärzte Tätowierungen mittels Lasertherapie entfernen dürfen. Im Dezember
2018 trat die Gesetzesänderung des Strahlenschutzes bereits teilweise in Kraft, zuletzt
dürfen ab 2020 nur noch Mediziner mit nachgewiesener Fachkunde (Fortbildungen) aktiv
werden.

Die nunmehr vorgeschriebenen Neuerungen bei der „NiSV“ (Anwendung nicht
ionisierender Strahlung am Menschen) sind zu begrüßen, erklärt der Facharzt für
Dermatologie, Herr Dr. med. A. Shab von Med-Aesthet in Frankfurt, denn häufig kommen
vernarbte und entstellte Patienten in seine Praxis. Die Ästhetik des Körpers hat sich
gravierend verändert, waren früher meist nur Sträflinge oder Matrosen tätowiert, ist es
heutzutage durchaus gesellschaftsfähig Abbildungen der Kinder, Schriftzüge oder
umgangssprachlich das „Arschgeweih“ vorzuzeigen.

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Im Alter zwischen 16 und 29 Jahren lässt sich jeder vierte tätowieren, bundesweit hat
sogar fast jeder zehnte ein permanentes Hautbild. Es ist nicht verwunderlich, dass solche
„Jugendsünden“ zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr entzücken. Der einstmals
begehrte Frosch hat sich dann nicht verwandelt oder die Tinte verblasst, bzw.
verschwimmt (durch zu tiefes Einstechen) in der Haut! Bislang durften Kosmetiker,
Heilpraktiker und sogar Tätowierer selbst diese später wieder entfernen. Meist sind
mehrere Sitzungen einer solchen Prozedur nötig, um überholte Motive oder auch
fehlerhafte Schreibweisen unsichtbar zu machen. Die Art des Defekts, die Größe und
Körperstelle des „Tattoos“ sind dabei maßgeblich. 1,2 Millionen Menschen lassen sich
jährlich aus diesen Gründen lasern.

Bei nicht-sachgemäßer Laserbehandlung können der Haut jedoch gravierende Schäden
zugefügt werden. Besorgniserregend ist u. a., dass dabei evtl. Hautkrebs oder andere
krankheitsanfällige Stellen nicht erkannt werden und somit folgenschwere Auswirkungen
für den Patienten möglich sind, so der Mediziner. Auf gefährliche Nebenwirkungen hat
auch eine Strahlenschutz-Expertin, Frau Inge Paulini, hingewiesen und forderte deshalb
diese grundlegende Reform.

Diese Reformen sollten bereits bei entsprechenden Beratungen beginnen, denn es gibt
beispielsweise schon bei der Lasertechnik enorme Qualitätsunterschiede. Die teuren 4-
Wellenlängen-Laser sind längst nicht überall verbreitet und nur der medizinische
Fachmann kennt sich zusätzlich mit Laseraufsätzen, Farben und Hautarealen aus. Es
versteht sich von selbst, dass Personen mit eintägigen Fortbildungskursen (bislang die
einzige Voraussetzung für Kosmetiker, Heilpraktiker und Tätowierer) ungeliebte Hautbilder,
sowie Permanent Make-up nicht genauso kompetent wie der Facharzt für Dermatologie
entfernen / behandeln kann. Unter die NiSV fallen beispielsweise IPL und Lasergeräte,
Hoch- und Niedrigfrequenzgeräte, Ultraschallgeräte, Magnetfeld- sowie
Gleichstromgeräte. Das besondere Wissen über den Abtransport von Farbpartikeln und
die Nachbehandlung von gelaserten Stellen ist ebenso wichtig, wie die technische
Handhabung der Laser selbst. Schließlich wird dieser innerhalb von Sekunden auf
mehrere 100° C erhitzt, damit Farbpartikel zerplatzen und über das Lymphsystem, die
Niere und Leber vom Körper abtransportiert werden können. Das kontinuierliche
Instandhalten der Geräte ist ebenso wichtig, wie der Schutz dritter Personen (z. B.
Anwesende in angrenzenden Räumen während der Prozedur). Vor jeder Nutzung ist der
Zustand des Gerätes auf Funktionsfähigkeit genau zu prüfen (Anschlüsse, Kontrolllampe,
etc.). Vielfach sind mehrere Sitzungen nötig und es kann bis zu einem Jahr dauern, bis der
einstige „Hautschmuck“ nicht mehr zu sehen ist. Es ist möglich, dass an Stelle der
Tätowierung dauerhaft helle Areale sichtbar bleiben. Das Verfahren an sich schmerzt nicht
mehr als das Stechen des Hautbildes selbst.

Auf Alkohol und Sonneneinflüsse vor einer solchen Behandlung sollte genauso verzichtet
werden, wie auf anschließende Solariumgänge oder zu langes heißes Duschen. Bei UV-
Einstrahlungen kann es – sofern darauf nicht geachtet wird – zu Verfärbungen an einzelnen
Stellen durch Depigmentierungen kommen. Es ist zu empfehlen, der Haut in der Folge
eine besondere Pflege angedeihen zu lassen und enge Kleidung zu meiden, kurz: Alles,
was an den dann sehr empfindlichen Hautstellen scheuert, kann die Heilung
beeinträchtigen.

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Weitere Möglichkeiten der Entfernung von Tätowierungen bestehen in der Nutzung von
Milchsäure, chemischen Peelings oder Diathermie. Bei der letzteren Variante wird eine
bestimmte Stromform an entsprechende Stellen geleitet, wodurch die Tinte verdunstet und
abgestorbene Hautzellen sich im Verlauf langsam erneuern. Zu empfehlen ist diese
Therapie grundsätzlich eher nicht, da sie sehr schmerzhaft ist, gesunde Hautareale mit
zerstört und die Heilung nur langsam eintritt.

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Die Experten Herr Dr. med. Arna Shab, Frau Dr. med. Catharina Shab u.m. legen besonderen Wert auf fortschrittliche und schonende Behandlungen auf höchstem fachlichem Niveau. Das spiegelt sich konsequent in hochtechnisierten medizinischen Geräten, modernsten Untersuchungstechniken sowie computergestützten diagnostischen Verfahren wider.

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