Weltweit begehrt – Cannabis

Cannabis ist ein Milliardenmarkt. Durch die Legalisierung in immer mehr Ländern steigen die Chancen der beteiligten Unternehmen wie etwa die von SLANG Worldwide

Der Global Cannabis Stock Index, in dem die führenden Aktien der Branche aufgenommen sind, verdreifachte sich allein von Oktober 2017 bis heute. Doch nicht alle Titel schneiden gleich gut oder überhaupt gut ab. Die Basis muss stimmen. "Dort wo die besten Marken mit dem besten Vertriebsnetzwerk zusammengebracht werden, wird letztendlich der meiste Wert geschaffen werden", sagt Peter Miller, CEO von SLANG Worldwide (ISIN: CA8310062002 / WKN: A2PDUL). Dabei hat SLANG nicht die Intension selbst Cannabis anzubauen oder eigene Verkaufsfilialen zu betreiben. Das Geschäftsmodell zielt dagegen auf den Aufbau von bekannten Marken ab. Die bekannten Produkte sollen dann durch Partnervertriebsnetze erfolgreich in den Markt gebracht werden.

Peter Miller besitzt gut zehn Prozent an SLANG direkt und indirekt. Damit demonstriert der Cannabis-Unternehmer, dass er ganz klar an den Erfolg seines Unternehmens glaubt. Das kann er auch. Immerhin konnte er bereits mit Partner Billy Levy, der nun ebenfalls bei SLANG involviert ist, erfolgreich ein Cannabis-Unternehmen aufbauen. Dieses verkauften sie dann an den Cannabis-Branchenführer Canopy Growth Corp. Umgerechnet sprangen dabei rund 286 Millionen Euro heraus. Kein Wunder, dass die beiden auf ihrer Erfolgswelle weiter reiten wollen und das nächste Cannabis-Unternehmen aufgebaut haben.

Kein Wunder auch, dass sie auch schon wieder Canopy Growth mit einbinden konnten. Canopy Growth arbeitet mit SLANG Worldwide zusammen, um SLANG-Produkte zu erwerben, zu entwickeln und in Kanada, in den USA und weiteren Ländern zu verkaufen. Der Markt, gerade in Nordamerika, entwickelt sich dynamisch. Denn neben den Produkten für medizinische Zwecke können auch immer mehr legale Cannabis-Produkte für den privaten Konsum erworben werden. Denn von Kanada aus geht eine Legalisierungswelle langsam aber sicher über die ganze Welt hinweg. Laut einer Umfrage von Gallup, einem Research-Institut, haben sich 68 Prozent der US-Bevölkerung für eine Legalisierung von Cannabis ausgesprochen.

Allein in Nordamerika dürfte der Markt für legale Cannabis-Produkte 10,8 Milliarden US-Dollar betragen haben, so Daten von Arcview Market Research und BDS Analytics. 2022 soll demnach bereits die 20-Milliarden-Dollar-Marke überboten werden und 2027 der Markt eine Größe von 47,3 Milliarden Dollar erreichen.

Das Potenzial der Cannabis-Aktien wird mehr und mehr auf den Finanzmärkten entdeckt. So hat zum Beispiel der Clarus Securities-Analyst Noel Atkinson die SLANG-Aktie unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Atkinson prognostiziert für die SLANG-Aktie ein Kurspotenzial von fünf kanadischen Dollar, was gut eine Verdoppelung vom aktuellen Kurs aus wäre. SLANG sei eines der Unternehmen mit den größten und bekanntesten Marken im US-Cannabis-Markt, so der Marktexperte Atkinson. Der Analyst geht davon aus, dass SLANG 2019 einen Gewinn vor Steuern, Zinsergebnis und Abschreibungen (EBITDA) von 12,2 Millionen kanadischen Dollar bei einem Umsatz von 82,3 Millionen Dollar erreichen dürfte. Bereits im Jahr darauf erwartet Atkinson 113,7 Millionen Dollar EBITDA und 417,3 Millionen Dollar Umsatz. Diese dynamische Entwicklung soll durch organisches Wachstum in den bereits bearbeiteten Märkten sowie die Expansion in neue Regionen und Übernahmen wie die von Organa Brands erreicht werden.

Unterlegt man die von Atkinson für 2020 erwarteten Daten, dann ist SLANG auch mit einem aktuellen Börsenwert von 423 Millionen kanadischen Dollar im Vergleich zu den meisten anderen Cannabis-Aktien günstig bewertet. Da SLANG zudem weniger Risiken aufgrund des Geschäftsmodells besitzt, sollte die Aktie eigentlich mit einem Bonus gegenüber anderen Gesellschaften gehandelt werden. Dennoch sollten Anleger nicht übersehen, dass Unternehmen in neuen, wachsenden Märkten immer Risiken ausgesetzt sind. Auch die SLANG-Aktie ist daher als spekulatives Investment und nur zur Depotbeimischung zu sehen, auch wenn das Chance-Risiko-Verhältnis vergleichsweise positiv aussieht.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

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