Bessere Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt durch Weiterbildung im Umweltschutz

Klimawandel, Ressourcenknappheit, schwindende Biodiversität und zunehmende Umweltverschmutzung – das sind globale Probleme unserer Zeit. Wir setzen auf Bildung auf europäischem Level. Mit seinen Kooperationspartnern in Deutschland, Polen, Ungarn und Rumänien hat das Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V. (ubb) in zweieinhalbjähriger Arbeit ein Europäisches Bildungskonzept im Umwelt-Natur- und Klimaschutz zur Sicherung einer grenzüberschreitenden nachhaltigen Entwicklung (EUBILD-UNAKLIM) im Rahmen eines ERASMUS+Projektes erarbeitet. Damit leisten die beteiligten Partner einen Beitrag zur Unterstützung der Klima- und Energieziele der Europa 2020 Strategie.

Voraussetzung für eine „grünere“ Wirtschaft sind Information, Bildung und Weiterbildung. Zielgruppen unseres Projektes sind von Arbeitslosigkeit Betroffene, Hochschulabsolventen und überhaupt Interessierte, denen sich durch Weiterbildung in diesem Bereich neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, gerade im Bereich “Green Economy” eröffnen. „Dabei geht es nicht darum, neue Berufe zu erfinden, sondern die vorhandenen ´grüner` zu machen. Darin sehen wir die Aufgabe der Qualifizierung“, stellt Ilona Winter, ubb-Geschäftsführerin, klar. Projektziel war die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Weiterbildungskonzepts im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz für Erwachsene, die bereits Grundfähigkeiten besitzen und so die Möglichkeit haben, sich zusätzliches Wissen auf diesem Gebiet anzueignen.

Flexibler auf dem internationalen Arbeitsmarkt

Die Teilnehmer werden durch den Europäischen Ansatz auch befähigt, flexibler am internationalen Arbeitsmarkt zu partizipieren und Umweltaspekte stärker in die verschiedenen Arbeitsprozesse einzubeziehen. „Es ist völlig klar, dass Umwelt- und Klimaschutz ein komplexes Thema ist und nur grenzüberschreitend funktioniert“, so Ilona Winter. Bereits 2012 waren laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes (von 2016) über fünf Prozent aller Erwerbstätigen in der „Green Economy“ beschäftigt.

Im Rahmen des Projektes wurden Studien zum bisherigen Stand und dem Bedarf im Bereich der „grünen“ Weiterbildung in den vier Partnerländern als Voraussetzung zur Erarbeitung eines angewandten und praxisorientierten Europäischen Weiterbildungskonzepts im Umwelt-, Natur und Klimaschutz mit einem Curriculum sowie Beispiellehrbriefen und einem Solarhandbuch erstellt:
projekt-eubild.jimdo.com/home/project-outputs/

Wie dringend die Förderung des Klimaschutzes ist, zeigt der aktuelle Klimaschutzindex. So steht Deutschland in Sachen Klimaschutz gerade mal auf Platz 27, was von Germanwatch mit „mäßig“ bezeichnet wird. Noch schlechter sieht es bei Ungarn und Polen aus, die Platz 42 und 41 belegen – Bewertung: „Schlecht“. Besser steht es um Rumänien, das immerhin Platz 20 belegt.

Für weitere Informationen stehen Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung:
Dr. Susanne Rahner: info@yggdrasil-dr-Rahner.de
Ilona Winter: winter@ubb.de
Volker Voss: projektteam@ubb.de

Unser Kontakt:
Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V.
Ueckermünder Straße 3
10439 Berlin
Tel.: 030 4213700
info@ubb.de

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Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V.

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10439 Berlin
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Telefon: 030/4213700
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Ansprechpartner(in):
Ilona Winter
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Das Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V. wurde 1994 als gemeinnütziger Verein gegründet. Die qualifizierten Mitglieder des Vereins sind Naturwissenschaftler, Ingenieure oder Betriebswirtschaftler.


Der Ubb e.V. arbeitet seit 1994 in öffentlich geförderten Projekten zu unterschiedlichen Themen im Umwelt- Natur- und Klimaschutz. So realisierte er Beratungsleistungen für Kommunen und Betriebe eigenverantwortlich und in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern im Rahmen der vom DIFU bzw. der IHK geförderten Umweltorientierungsberatungen.


Weitere Projekte waren und/oder sind u.a.




  • Bodenluftuntersuchungen an Straßenbäumen in Berlin zur Diagnose von Gasschäden,




  • Abfallberatungen in Altersheimen und Krankenhäuser,




  • Erstellung eines ökologischen Stadtbezirksführers für Marzahn-Hellersdorf,




  • Biotoptypenkartierungen,




  • Erstellung und Veröffentlichung von Verbraucherinformationen als Online-Broschüren zu ökologischen Kennzeichnungen in den Bereichen Lebensmittel, Baustoffe, Energieeffizientes Bauen, Grüner Strom, Textilien, Spielzeug und für energiegetriebene Haushaltsgeräte sowie Klimalabel.




Außerdem beteiligte sich der Verein an EU-Ausschreibungen als Projekt-Koordinator für internationale Projekte, insbesondere an der Durchführung internationaler Konferenzen, Workshops, Foren zum Thema Umweltschutz und Nachhaltige Energiewirtschaft im Rahmen von EFRE, BMBF-DLR-Ausschreibungen, Forschungsrahmenprogramme 5-7, IEE-CIP und ist Stakeholder in anderen EU-Projekten.


Aus den zahlreichen internationalen Veranstaltungen und Workshops entwickelte der Ubb e.V. eine internationale Kontaktbörse für Umweltunternehmen, die frei verfügbar ist.


Mit dem vom Ubb e.V. ins Leben gerufenen regionalen Technologie - Cluster LEBEN-LowEnergyBuilding and Environment realisierte der Ubb e.V. gemeinsam mit polnischen Partnern ein Projekt im Rahmen des Programms Innovation Express-INNONET, welches auf die Entwicklung und Anwendung von Niedrigenergietechnologien in Verbindung mit ressourceneffizienten Baustoffen und intelligenten Lösungen im Gebäudesektor gerichtet ist.


Seit 2005 führt der Ubb e.V. regelmäßig Weiterbildungen im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz durch, die durch den ESF (Europäischen Sozialfonds) gefördert werden. Diese bisherigen Kurse richten sich an arbeitslose Akademiker, die sich für einen Einstig in den Zukunftsmarkt Umwelt-, Natur- und Klimaschutz interessieren. Aktuell bietet der Ubb e.V. diesen Kurs auch mit internationalem Praktikum an. Dabei arbeitet der Ubb e.V. ausschließlich mit Referenten aus der freien Wirtschaft zusammen, insbesondere mit den Firmen YGGDRASIL-Dr. Rahner, YGGDRASILDiemer, und dem vtp e.V. und bringt seine eigenen umfangreichen Erfahrungen ein.

Informationen sind erhältlich bei:

Volker Voss


projektteam@ubb.de

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