Die Sache mit dem Müll

Der Dreck-weg-Tag in Düsseldorf am 6. April war ein voller Erfolg! Zahlreiche Einwohner folgten dem Aufruf des Vereins Pro-Düsseldorf, des städtischen Amtes für Umwelt sowie des Müllentsorgers AWISTA. Alle Teilnehmer sind mit Müllbeuteln und Handschuhen herumliegendem Unrat zu Leibe gerückt. Auch Kitas und Schulen beteiligten sich. Rund 32 Tonnen Müll wurden von den fleißigen Helfern zusammengetragen. Doch nicht nur die Landeshauptstadt putzt sich raus. In fast allen Städten in Deutschland finden derzeit ähnliche Müllsammelaktionen statt. Frühjahrsputz in Mutter Natur! Mitmachen ist bestimmt eine gute Idee. ARAG Experten geben ein paar Anregungen und Tipps, was man als Einzelner sonst noch für die Umwelt tun kann.

Müllvermeidung
Das Beste für die Umwelt ist eindeutig, wenn Müll gar nicht entsteht. Abfallvermeidung geht schon beim Einkauf los. Die allgegenwärtige Plastiktüte ist zum Glück in vielen Supermärkten auf dem Rückzug. Doch viel zu oft werden gerade Waren von der Obst- und Gemüsetheke noch in kleine Plastikbeutel verpackt. Oft völlig unnötig, denn viele Früchte und Gemüse bringen die perfekte Verpackung von Natur aus mit. Große Müllberge entstehen jährlich auch durch PET-Flaschen. Die Behälter aus Polyethylenterephthalat werden zwar dem Einweg-Pfandsystem wieder zugeführt, doch das ist nur eine Notlösung. Wesentlich besser für die Umwelt: Mehrwegflaschen. Das Mehrwegpfand ist die preiswerteste und ökologisch sinnvollste Lösung. Die Glas- oder Plastikflaschen werden nach dem Gebrauch gereinigt und dann in den Warenkreislauf zurückgeführt. Eine Alternative zu Getränkeverpackungen aller Art: Umsteigen auf Leitungswasser! Das ist in Deutschland überall bedenkenlos trinkbar. Wenn es blubbern und perlen soll, kann man ganz einfach einen Wassersprudler zur eigenen Herstellung von Sprudel verwenden. Das spart nicht nur Kosten und Verpackung, sondern auch das kraftraubende Kistenschleppen. Wem das nicht reicht, der kann auch in einem verpackungsfreien Supermarkt einkaufen. Die gibt es mittlerweile in fast allen größeren Städten.

Abfall to go
Auf dem Weg zur Arbeit einen Latte Macchiato schlürfen oder in der Pause schnell einen Milchkaffee mit aufgeschäumter Mandelmilch genießen – das sind für viele die kleinen Freuden im Leben. Kleine Freuden, die allerdings große Auswirkungen haben! 320.000 Becher pro Stunde, rund 2,8 Milliarden pro Jahr werden in Deutschland verbraucht, was ungefähr 40.000 Tonnen Einwegbechermüll jährlich entspricht. Das hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) errechnet. Dabei kann man in den meisten Kaffeeketten auch mitgebrachte Tassen und Becher befüllen lassen oder einen Mehrwegbehälter erstehen. Manchmal ist das sogar mit einem Preisnachlas verbunden, so dass sich der Kauf eines Mehrwegbehälters auf Dauer auch bezahlt macht. Manche mögen ihren Kaffee sowieso lieber zuhause genießen. Dann aber bitte nicht mit Kaffeepulver aus gekauften Portionskapseln! Denn da kommen auf 6,5 Gramm Kaffee durchschnittlich noch 2,5 Gramm Aluminium oder Kunststoff für die Kapsel und meist sogar noch 1,5 Gramm Papier für eine Umverpackung. Diesen Müll kann man sich und der Umwelt wirklich ersparen.

Wenn der Müll entstanden ist – TRENNEN!
Manchmal lässt sich trotz aller Umsicht Müll nicht vermeiden. Dann hilft nur noch Recycling, also die Wiederverwertung oder Umwandlung der Ausgangsstoffe zu Sekundärrohstoffen. Recycling ist aber nur möglich, wenn der Müll vorher sorgsam getrennt wurde. Was dabei zu beachten ist, erfährt man unter anderem gut erklärt auf den

Firmenprofil:

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA - viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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