Feuer von Notre Dame offenbart Schwachstellen beim Brand- und Arbeitsschutz auf Großbaustellen

Auf Baustellen gibt es oft eine erhöhte Brandgefahr. Dazu kommen meist unübersichtliche Fluchtwegsituationen und schwierige Rettungsumstände. Brände auf Baustellen gefährden Leib und Leben.

Mit der französischen Kirche Notre Dame brennt Mitte April 2019 nicht nur ein Wahrzeichen Frankreichs, sondern auch ein Symbol für das christliche Abendland. Die Bilder der brennenden Kathedrale lösen weltweit Erschütterung aus, die Werte sind für ewig zerstört. Nur dem Zusammentreffen von glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass bei dem Brand, dessen Herd und genaue Ursache noch im Dunklen liegen, keine Menschen zu Schaden kamen. Aber musste es erst soweit kommen?

Beherzte und koordinierte Löschmaßnahmen haben verhindert, dass der Sachschaden und der ideelle Verlust noch größer ausgefallen sind. Noch besser wäre es allerdings gewesen, hätte man den Brandherd schnell lokalisieren und das Feuer früh, effizient und nahe an der Quelle eindämmen können. Zum Zeitpunkt des Brandes ist Notre Dame eine Baustelle. Man hat kurz zuvor mit umfangreichen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten begonnen, die am hölzernen Vierungsturm der Kirche ihren Anfang nehmen sollten.

Jede Baustelle ist ein organisiertes Chaos: Alles ist in Bewegung, Baufortschritte sorgen für ein dynamisches Umfeld, das ganz besondere Anforderungen an einen wirksamen Brandschutz stellt. Überall besteht erhöhte Brandgefahr, besonders bei Schweiß- und Dacharbeiten, durch Defekte in der Installation sowie durch die Lagerung und Verarbeitung von entzündlichen Materialien. Mit Größe und Umfang der Bauarbeiten steigt auch die Komplexität, welcher der Brandschutz Rechnung tragen muss, um Brand- und Personenschäden erfolgreich zu vermeiden.

Die Bedingungen für eine schnelle Alarmierung sind unter solchen Voraussetzungen denkbar schlecht. Ein Brandmeldesystem, das diesen Anforderungen gerecht wird, muss daher neben einer frühen Warnung und einer sofortigen Alarmierung auch eine umgehende Identifikation und Lokalisierung der Brandstelle gewährleisten. Hierfür bietet sich eine mobile Lösung an, deren Komponenten untereinander drahtlos vernetzt sind, mit einer unabhängigen Energieversorgung durch zuverlässige und langlebige Batterien und einer hohen Ausfallsicherheit. Herkömmliche drahtlose oder gar kabelgebundene Systeme können diese Erfordernisse nur zum Teil erfüllen.

Eine innovative Lösung dieser besonderen Problemstellung bietet das mobile "WES" System von ESB Solutions: Löst eine Meldeeinheit aus, ertönt auf der ganzen Baustelle Alarm. Zusätzlich werden bis zu sechs Personen per SMS benachrichtigt. Die Vernetzung des Systems ist durch einen versteckten Alarm vor Manipulation gesichert und erfolgt auf einer gesicherten Frequenz. Die einzelnen Komponenten sind vor Staub und Witterungseinflüssen optimal geschützt und so für den Einsatz auf Baustellen optimal geeignet.

"WES" kann auf alle individuellen Anforderungen angepasst und erweitert werden. Die Sensoren wissen zuverlässig zwischen normalem Staub und tatsächlichem Rauch zu unterscheiden. Es gibt zusätzlich einen medizinischen Alarm und einen Voralarm mit Erkundungszeit vor einer möglichen Evakuierung.
Das System kann an stationären Brandmeldeanlagen und anderen Gefahrenmeldesystemen angebunden werden und ist umfassend zertifiziert.
Doch die mobile Brandmeldeanlage sollte nur ein kleiner Teil ihres umfassenden Schutzkonzeptes sein. Sicher Arbeiten und im Gefahrenfall reagieren – und zwar durchgehend und verlässlich. Geht das? Wir glauben, es gibt darauf eine einfache Antwort. Auf Grundlage unseres ESB SafetyConcept´s werden ihre Prozesse technisch begleitet und ihre Bedingungen an Arbeitsschutz standardisiert unter Einhaltung der gesetzlichen und versicherungstechnischen Auflagen.

Sach- und Arbeitsschutz ist ein durchdachter Prozess mit technischer Unterstützung

Komplexe Bauvorhaben im Arbeitsschutz in ein schlüssiges Konzept zu übersetzen, ist eine Herausforderung für Bauherren und Bauunternehmen. Bei der Gefährdungsbeurteilung angefangen, über die Ausstattung der Baustelle mit Sanitätskästen bis zur Definition der Flucht- und Rettungswege, ist nur die halbe Miete – die "gefühlte Pflicht" sozusagen. Das Haftungsrisiko besteht darin, sämtliche Normen, Richtlinien, Gesetze und interne Prozesse nicht zu kennen, die aber auf der Baustelle umzusetzen sind – und das individuell gemäß der Gefährdungsbeurteilung und Komplexität des Bauvorhabens.

Eigentum und Bauen verpflichtet – mehr Eigenverantwortung für "Tun" und "Unterlassen"!

Immer höher hinaus, immer tiefer nach unten – die Komplexität der Bauvorhaben nimmt zu, dabei hat es aber nicht immer was mit der Größe zu tun. Umbauten im Bestand, Sanierungen, Denkmalschutz, Tunnelbau, Hochhäuser, Schiffsbau, Wohnbauprojekte und viele mehr. Die Herausforderungen für alle Beteiligten werden trotz oder gerade wegen der Regularien und Zeitpläne immer größer.

Wer haftet bei Personen- oder Sachschäden – Haftungsrisiko? Was ist eine Aufsichts- und Kontrollpflicht und was ist eine Pflichtenübertragung nach §13 DGUV Vorschrift 1? – oftmals haften die Unwissenden. Mit dieser Klarheit legen wir den Grundstein für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ihnen und uns. Wir unterstützen Sie als Bauherren und Betreiber, als Bauunternehmen oder wenn Sie als SiGeKo den Parteien beratend zur Seite stehen.

Weitere Informationen zum ESB SafetyConcept und Bezugsquelle der mobilen Brandmeldeanlage sind unter https://wes-fire.de zu finden.

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