Nachhaltigkeit braucht lokales Denken und Handeln : Videomitschnitte aus Symposium liefern wertvollen Beitrag zum Diskurs

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Ohne lokales Denken und Handeln bleibt Nachhaltigkeit oft Theorie. Regionen, Gemeinden, Verbraucherinnen und Verbraucher sind wichtige Akteure im Streben um die Erhaltung der Lebensgrundlagen. Diese Essenz des ersten Nachhaltigkeitssymposiums im März in Gelnhausen wird nun sichtbar: Videomitschnitte der Experten-Statements um die Frage „Wie erkenne ich nachhaltige Produkte und Unternehmen?“ sind seit wenigen Tagen online.

Die Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeit und körperlichem Wohlbefinden beleuchtet als Internist aus medizinischer Sicht Professor Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal in seiner Einführung. Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Daniel Christian Glöckner erklären, warum Nachhaltigkeit in Stadt und Region schon immer eine zentrale Rolle gespielt hat und welche neuen Herausforderungen auf Kreise und Kommunen warten.

Wie „Nachhaltigkeit unser Leben beeinflusst“ beschreibt als Präsidentin des Ecoropa-Netzwerkes Christine von Weizsäcker mit einem Blick auf die Ursachen von Armut und Umweltzerstörung. Sie zeigt auf, welche wichtige Bedeutung Kleinbauern weltweit für die regionale Versorgung haben, wie die „Sustainable Development Goals“ mit Themen wie Armut und Hunger zusammenhängen und warum Nachhaltigkeit nicht „von oben herab“ umgesetzt werden kann, sondern mehr Selbstbewusstsein und eigene Strategien erfordert.

„Wahre Preise für faire Märkte“ ist das Postulat von Dr. Katharina Reuter, das sie vor allem an die Politik richtet. Durch gezielte Besteuerung, Verbote und Gesetze ließen sich sehr wirksame Weichen stellen, um Preisverzerrungen zu vermeiden. Die Geschäftsführerin des Vereins UnternehmensGrün nennt Initiativen und Lösungsansätze, die eine neue Sichtweise auf die Ökonomie erfordern.

Den „Sinn und Unsinn von Siegeln“ differenziert Sophie von Lilienfeld-Toal als Geschäftsführerin der auf Nachhaltigkeits-Standards spezialisierten Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik (GfaW). Sie weiß um die wichtige Rolle von Siegeln in der Produzenten-Verbraucher-Beziehung und zeigt auf, welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen Qualitäts-Zertifikate haben und wie die gängigsten Label im Kontext von Nachhaltigkeit einzuordnen sind. Was eine Zertifizierung ist und wie bzw. wo Verbraucherinnen und Verbraucher sich über die vielen Siegel informieren können, geht ebenfalls aus dem Beitrag hervor.

Zum vieldiskutierten Thema „Ernährung und Verpackung“ trägt Thomas Köbberling bei. Neben Ansätzen zur Abfallvermeidung zeigt der Hochschullehrer anhand zweier aktueller Initiativen, wie sich Bürgerinnen und Bürger an einer Wende zur Nachhaltigkeit beteiligen können: Sogenannte Ernährungsräte oder die Bürger- bzw. Regionalwert AG unterstützen gezielt Landwirte und andere Wirtschaftszweige im Nahbereich.

Die Mitschnitte sind aktuell auf YouTube oder der Website der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik zu finden. UnternehmensGrün und GfaW als Veranstaltende denken derweil motiviert über eine Weiterführung des Symposiums nach.

 

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik ist Ansprechpartnerin für die Themen ökologische Produkte sowie geprüfte Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Standardgeberin trägt seit mehr als 6 Jahren mit ihren eignen ökologischen Produktzertifizierungen zur Ausweitung und Marktdurchdringung der ökologischen Produktvielfalt bei.

UnternehmensGrün e.V.  ist ein in Deutschland bundesweit tätiger Zusammenschluss von Unternehmen, Selbständigen und Führungskräften. Seit 1992 engagieren sich hier Unternehmer mit dem Ziel der Förderung des Umweltschutzes und dem Einbringen von Positionen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise in die Politik.

 

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