Igor Setchin zu einem Arbeitsbesuch bei der PCK-Raffinerie in der Uckermark

(Mynewsdesk) Der Vorstandsvorsitzende von Rosneft, Igor Setchin, kam diese Woche (am 3. Juli 2019) zu einem Arbeitsbesuch bei der PCK-Raffinerie in Schwedt.

Dabei fand ein Treffen statt, an dem auch Rosnefts Vizepräsident für Raffinierung, Petrochemie, Handel und Logistik, Didier Casimiro, der Vizepräsident für Raffinierung, Alexander Romanov, der Vizepräsident für Handel und Logistik, Otabek Karimov, der Generaldirektor der Rosneft Deutschland GmbH, Brian Chesterman, sowie die Geschäftsführer der PCK-Raffinerie Wulf Spitzley und Josef Maily teilnahmen.

Dank an die Mitarbeiter für schnelle Hilfe

Während des Treffens dankte der CEO von Rosneft den Mitarbeitern der PCK-Raffinerie ebenso wie den Mitarbeitern von Rosneft Deutschland für ihre zügige Arbeit, die ergriffen wurde, um Schäden an der Anlage und ein Abschalten der Raffinerie zu verhindern sowie Risiken von Umweltschäden zu vermeiden, die durch die Belieferung von „Surrogatöl“ durch die Druschba-Pipeline entstanden wären sowie die Versorgung der deutschen Verbraucher in vollem Umfang mit hochwertigen Produkten zu gewährleisten.

Anmerkung: Vier von sechs Raffinerien, die mit chlororganischen Verbindungen kontaminiertes Öl erhielten, erlitten schwere Verluste und mussten den Betrieb einstellen, um die Anlagen zu reparieren. Nur die Raffinerie Kuybyshev in Russland und die Raffinerie ??? konnten dank korrekter und rechtzeitiger Maßnahmen zum Korrosionsschutz der Anlage den Betrieb fortsetzen und den Markt mit qualitativ hochwertigem Kraftstoff weiter versorgen.

PCK-Raffinerie arbeitet mit Maximal-Kapazität

Heute arbeitet die PCK-Raffinerie mit der maximal möglichen Kapazität, wodurch die Versorgung des deutschen Marktes voll erfüllt werden kann. Aufgrund der eingeschränkten Ölversorgung über das Druschba-Pipelinesystem werden zusätzliche Ölmengen über den Rostocker Hafen an die Raffinerie geliefert. Trotz der komplizierten Logistik garantieren diese Lieferungen die Produktion der Raffinerie.

Die PCK-Raffinerie und die Mineralölverbundleitung GmbH (MVL), der deutsche Betreiber der Druschba-Pipeline, nahmen einen Teil des kontaminierten Öls entgegen, um das System freizumachen und die Versorgung mit hochwertigem Rohöl sicherzustellen.

Kontrollen für Ölqualität wurden verschärft

Entsprechend den Anweisungen der russischen staatlichen Stellen, die Kontrolle über die Ölqualität zu verschärfen, wurde beschlossen, professionelle Überwachungsunternehmen auf allen Stufen des Rohöltransports hinzuzuziehen. Europäische sowie russische Verbraucher können sicher sein, dass das Rohöl, das sie erhalten, den Qualitätsstandards des Öls entspricht, das Rosneft in das Pipelinesystem einleitet.

Rosneft garantiert hundertprozentige Versorgungssicherheit

Rosneft garantiert seinen Kunden in Russland und Deutschland die vollständige Versorgungssicherheit sowie die Qualität des Öls und der Ölproduktve.

Brian Chesterman über den Besuch in Schwedt: „Seit mehr als sechs Wochen – dem Anfang der Druschba-Krise – ist es dank der gut koordinierten Zusammenarbeit von Rosneft Deutschland, den anderen Shareholdern der PCK-Raffinerie und den Mitarbeitern der PCK gelungen, dass die Raffinerie keinen einzigen Tag stillgestanden hat. Zusätzliche Ölmengen wurden über den Rostocker Hafen an PCK geliefert. Damit wurde gewährleistet, dass die Raffinerie mit Einschränkung weiter produzieren konnte – trotz der Unterbrechung der Druschba. Wie auch durch das BMWI anerkannt, durch den aktiven Einsatz von Rosneft Deutschland, im Gegensatz zu anderen von der Verunreinigung betroffenen Ländern, konnte die Situation auf dem ostdeutschen Markt stabilisiert werden und die Inanspruchnahme einer Erdölreserve des Erdölbevorratungsverbandes vermieden werden.“

Zu Rosneft:
Rosneft ist an drei Raffinerien in Deutschland beteiligt, mit 54,17 Prozent in der PCK-Raffinerie, mit 24 Prozent in der MiRO-Raffinerie und 25 Prozent in der Bayernoil-Raffinerie, mit einer Gesamtkapazität entsprechend der Eigentumsverhältnisse von 12,5 Mio. Tonnen / Jahr, was mehr als zwölf Prozent der gesamten Raffineriekapazität in Deutschland entspricht. Die durchschnittliche Verarbeitungstiefe beträgt 93 Prozent, der durchschnittliche Nelson Complexity Index 9,1.

Das Geschäft wird von der 2017 in Deutschland registrierten Tochtergesellschaft, der Rosneft Deutschland GmbH, geführt. Das Unternehmen steuert die Rohstofflieferungen an die Raffinerien sowie die Vermarktung von Ölprodukten. Seit Januar 2019 vertreibt das Unternehmen alle in ihren deutschen Beteiligungsraffinerien hergestellten Ölprodukte, darunter Benzin, Diesel, Heizöl, Flugkraftstoff, Flüssiggas, Bitumen und Petrochemische Produkte.

Das Unternehmen produziert insgesamt rund 60 Ölprodukttypen. Seit der Gründung der Rosneft Deutschland GmbH wurde ein internationales Team von 150 Spezialisten aus den Bereichen Raffinierung, Marketing und Vertrieb gebildet.

Das Logo zum Download finden Sie hier:

Kontakt: Burkhard Wölki
Rosneft Deutschland GmbH
burkhard.woelki@rosneft.de

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