Schüleraustausch Kanada mit Stipendium: 9 Erfahrungen zu Gastfamilie, High School und den Erkenntnissen für das ganze Leben

Camie aus Niedersachsen hat ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Kanada in New Brunswick verbracht. Sie hat hier ihre Erfahrungen zusammen gefasst.
1 Hoffnungen vor dem Schüleraustausch Kanada. Bevor ich in Kanada ankam, habe ich mir keine Hoffnungen oder Vorstellungen über den Auslandsaufenthalt gemacht. Natürlich hat man seine Wünsche für die Gastfamilie und Schule. Vielleicht möchte man Gastgeschwister, einen Hund oder in einer großen Stadt leben.
2 Die Gastfamilie für den Schüleraustausch in Kanada. Ich wohne jetzt acht Monate bei einem netten Ehepaar mit einem kleinen Hund. Die anderen zehn Austauschschüler an meiner Schule haben alle Gastgeschwister in verschiedenen Altersklassen. Oftmals haben die Spaß zusammen, aber manchmal streiten sie sich wie normale Geschwister. Da ich mich in Deutschland schon genug mit meinem Bruder gestritten habe, bin ich sehr glücklich hier wie ein Einzelkind zu leben. So muss ich mir weder Süßigkeiten noch andere Dinge, wie zum Beispiel ein Badezimmer, mit Geschwistern teilen.
3. Schüleraustausch Kanada: Mein Wohnort. Sehr froh bin ich, dass meine Gasteltern in der „Stadt“ leben. Andere Gastschüler sind sehr abgelegen untergebracht. St. Stephen ist zwar eher ein kleines Dorf mit ein paar Läden, aber ich kann von meinem Haus aus zur Schule, zum Kaffee und zum Sportzentrum laufen. Das macht viele Dinge leichter. Zum einem kann ich mich gut mit Freunden treffen und ich bin nicht darauf angewiesen, dass meine Eltern mich fahren.
4 Schüleraustausch Kanada: Wie ich mich verändert habe. Viele in Deutschland fragen mich, ob und wie ich mich verändert hätte. Ich sehe immer noch aus, wie vor einem Jahr, habe also die gleiche Friseur und die gleichen Anziehsachen. Aber meine Sicht auf die Gesellschaft und ihre Individuen hat sich stark geändert. Die Deutschen haben eine so ganz andere Denkweise als die Kanadier. Die Kanadier sind offener für Neues und jeder ist willkommen. Gerade in einem kleinen Dorf wird darauf geachtet, dass wirklich jeder ein Teil der Kommune ist. Beim Sport habe ich viele Freunde und einen leichten Anschluss gefunden. Ich habe das erste Mal in einem Team spielen dürfen und habe eine starke Verbundenheit mit meinen Teammitgliedern spüren dürfen. Ich habe Softball, Wrestling, Rugby und Leichtathletik gemacht.
5 Meine High School im Schüleraustausch in Kanada. Auch die Schule hat mich überrascht. Bevor ich nach Kanada gegangen bin, habe ich öfters gehört, dass das Schulsystem in Kanada schlechter sei. Meiner Meinung nach lernt man bis zur 12. Klasse in jedem Fach das, was man wissen muss und eventuell später im Leben gebrauchen kann. Ich habe auch Fächer wie Werken, Natur und Haushaltskunde gewählt. Ich kann jetzt besser kochen, ein Feuer in der Natur entfachen und ein paar Tage in der Wildnis überleben. Ich habe gelernt Tische und Stühle zu bauen. Mit meiner Klasse haben wir sogar ein ganzes Haus gebaut. In dem Fach „Child Studies“ lernte ich, was man braucht um eine Familie zu gründen, und auch wie die Schwangerschaft und die Geburt im Detail ablaufen.
6 Im Schüleraustausch in Kanada habe ich den Umgang mit Kindern gelernt. Wir haben mehrere Stunden mit Kindern im Kindergarten verbracht. Inzwischen ich bin viel selbstbewusster mit dem Umgang mit Kindern geworden. Mit Hilfe eines elektronischen  Babys, welches ich zu Hause wie ein echtes Baby betreut habe, konnte ich erfahren wie es ist, wenn ein schreiendes Baby dich 10-mal in der Nacht aufweckt. Was mir auch gänzlich neu war, war einiges Fachwissen um die Geburt herum selbst, wie zum Beispiel die Nachgeburt. Davon hatte ich noch nie gehört.
7 Die High School in Kanada hat mir Wichtiges für mein Leben beigebracht. Wir wurden über gesunde Kommunikation und Beziehungen unterrichtet. Wir lernten über das Recht „Nein“ zu sagen, wenn wir uns unwohl fühlen oder nicht vom Gruppenzwang mitgezogen werden wollen. Dies alles hat mich gelehrt, meine eigenen Prioritäten wertzuschätzen. Alles in allem hat mich dieses Jahr mehr auf mein kommendes Leben vorbereitet, als die vorangegangen 16 Jahre in Deutschland. In deutschen Schulen lernen wir so etwas Wichtiges nicht.
8 Was ich aus dem Schüleraustausch Kanada für mich mitnehme. Ich habe die Chance bekommen eine neue Kultur kennen zu lernen und mit meiner eigenen zu vergleichen. Ich werde mir meine Erfahrungen und mein neues Wissen zu Gute nehmen und versuchen dies weiter zu geben.
9 Weitere Erfahrungsberichte zu Kanada gibt es von Camie und anderen Austauschschülern online im Schüleraustausch Blog Kanada (www.schueleraustausch-portal.de/blog-kanada). Auf dem Schüleraustausch-Portal gibt es auch spezielle Informationen zu Kanada und zu den seriösen Austausch-Organisationen für Kanada (www.schuleraustausch-portal.de/kanada). Persönlich gibt Erfahrungsberichte und unabhängige Informationen zu Auslandsaufenthalten für junge Leute auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, den deutschen Schüleraustausch Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

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