Zweitwohnsitz Erklärund und Definition

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Zweitwohnsitz Definition und Erklärung

 

Definition

Bedeutung: Eine Neben- oder Zweitwohnung, ist im Melderecht eine privat genutzte Wohnung, die nicht als Hauptwohnung genutzt wird. Nun manch einer möchte gerne am Wochenende oder Sommer raus aus der Stadt und im grünen Leben, hat oftmals nicht das Geld selbst zu bauen der möchte sich einfach noch nicht festlegen in welchem Ort er „alt“ werden möchte. Wer etwas Ähnliches sucht ist sicher schon oft auf den Begriff Erholung – und Freizeitgrundstück als Zweitwohnsitz getroffen.

Hier gibt es einige Angebote vor allem in und um Berlin, auf den meisten Grundstücken stehen schon Häuser, man erwirbt also beides zusammen. Ein Grundstück mit Haus. Wenn man Glück hat sogar Winterfest. Dennoch gelten für diese Objekt Richtlinien die, meist liegen sie in einem Außenbereich und nicht innerhalb eines Bebauungsplans. Die Regeln im Außenbereich sind strenger, hier sind oft nur Bauten der Land- und Forstwirtschaft erlaubt, manchmal ist sogar ein Bauwagen als Gartenhaus untersagt. Das Bauen auf Erholungsgrundstücken ist zwar erlaubt, unterliegt jedoch strengen Vorgaben. Oft empfiehlt es sich ein fertiges Objekt in gutem Zustand zu mieten, kaufen oder zu pachten.

Dauerwohnsitz auf dem Freizeitgrundstück ??

Nein !! Dauerhaftes Wohnen auf dem Freizeitgrundstück ist Tabu, man kann es als Zweitwohnsitz deklarieren und sollte es günstig gelegener an der Arbeitsstelle sein und somit aus Beruflichen Gründen gemietet werden, ist es sogar steuerlich absetzbar. Nur darf man hier nicht seinen Wohnsitz anmelden.

Interessant ist allerdings: In Deutschland gibt es Keine klare Regelung ob man das Ferienhaus oder Freizeitgrundstück ganzjährig an Feriengäste vermieten kann. Dies scheint offensichtlich möglich zu sein.

Es gibt im deutschen Melderecht eine Regelung wie ein Haupt- oder Nebenwohnsitz zu bewerten ist. Nutzt ein Einwohner mehrere Wohnungen im Inland, ist die der Hauptwohnsitz wo der Lebensmittelpunkt, das heißt der Schwerpunkt der gesamten Lebensverhältnisse statthat. Alle anderen Wohnungen sind Nebenwohnungen! Selbst Eigentumsverhältnisse spielen dabei keine Rolle. Man hat eine Meldepflicht, und muss der Meldebehörde mitteilen welche Wohnung Hauptwohnsitz ist. Ein Freizeitgrundstück kann niemals ein Hauptwohnsitz werden. Meldepflichten ab welcher Aufenthaltsdauer eine Nebenwohnung gemeldet werden sind im Bundemeldegesetz(BMG) geregelt.

Wichtig ist das jeder die Pflicht hat sich anzumelden. Wer es nicht richtig oder rechtzeitig an – oder abmeldet begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Eine Wohnung ist es wenn es umschlossene Räume sind, die zum Wohnen oder Schlafen benutzt werden (§ 20 BMG).

 

Dennoch eine Hauptwohnung ist die vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners (§ 22 BMG). Als Nebenwohnung gelten weitere Wohnungen des Einwohners im Inland. Wichtig ist die meldepflichtige Person hat der Meldebehörde mitzuteilen, welche weiteren Wohnungen im Inland sie hat und welche Wohnung. Sollte eine gemietete oder gekaufte Immobilie stattdessen rein gewerblich als Büroraum genutzt werden, wäre dies kein Wohnsitz. Auch wenn sie ein Haus oder eine Wohnung besitzen und diese weiter Vermieten gilt es nicht als Wohnsitz. Gelten diese beiden Dinge nicht, gilt das Objekt als Wohnsitz.

Es spielt hierbei keine Rolle ob und wie lange das Objekt tatsächlich bewohnt wird. Die Nutzung bzw. Einordnung in Haupt – oder Nebenwohnsitz ist erst bei der Einordnung des Wohnsitzes wichtig.

Nachteile eines Freizeitgrundstücks auf einen Blick

 

  • Hier kann kein Dauer – Wohnsitz angemeldet werden.

  • Sollte das Grundstück noch nicht bebaut sein, unterliegt es in Brandenburg folgender Bestimmungen:

Wochenendhäuser: Dürfen nicht mehr als 50 m² Grundfläche und 4 m Höhe haben.

Gartenlauben: einschließlich Freisitze beziehungsweise Terrasse: Dürfen nicht mehr als 24 m² Grundfläche besitzen.

 

Fazit

So schön wie ein Erholungsgrundstück ist, eignet es sich gut als Garten, Sommerwohnsitz oder als Feriendomizil Sommer wie Winter je nach Ausstattung auch als Zweitwohnsitz. Man hat die Möglichkeit , schöne Stunden in seinem Garten und dem kleinen Häuschen zu verbringen, aufgrund der Rechtsprechung ist hier aber kein Dauerwohnsitz möglich, da es sich im Außenbereich befindet. Möchte man ein größeres Haus errichten, und darin wohnen, sollte man nach Baugrundstücken suchen oder ein dementsprechendes fertiges Haus kaufen.

 

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