Glyphosat – nicht nur ein Problem für Bayer

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Das Total-Herbizid Glyphosat, das schon seit fast 30 Jahren unter dem Markennamen Round up vermarktet wird, tötet jede Pflanze, es sei denn, ihr Saatgut  ist gentechnisch so verändert, dass sie gegen genau dieses Herbizid resistent ist. Hersteller beider Produkte ist der US-Konzern Monsanto, den Bayer 2018 für 63 Milliarden Dollar gekauft hat. Glyphosat ist seit 2010 außerdem als Antibiotikum patentiert, das wie jedes Antibiotikum Bakterien tötet. Fruchtbare Böden aber brauchen Bakterien, und auch der Mensch ist zwingend auf sie angewiesen.

Noch 2015 erschien in der Tageszeitung Die Welti ein Kommentar unter dem Titel „Ein harmloses Herbizid soll geopfert werden", obwohl man schon damals hätte wissen können, dass es alles andere als harmlos ist. Inzwischen weisen Studien auf einen signifikanten Anstieg von Erkrankungen wie Darmkrebs, Adipositas (Fettleibigkeit) und Alzheimer hin, und in Environmental Health und Nature heißt es „Direkte Expositionsstudien mit Glyphosat führten nachweislich zu Verhaltensstörungen“. Nahezu vollständig von den Medien ignoriert wurde eine 2013 in der Fachzeitschrift Interdisziplinäre Toxikologie veröffentlichte Studie über einen Kausalzusammenhang zwischen Round up und Gluten-Unverträglichkeit.

Heute zeigt sich, dass die komplexen Nahrungsnetze unterschiedlicher Arten von Insekten bis hin zu Feldvögeln zusammenbrechen. Entomologen und Naturinteressierte beobachten binnen weniger Jahre einen massiven Rückgang zahlreicher Insektenarten und insektenfressender Wirbeltiere, deren Nahrungsgrundlage „Unkräuter“ sind. Dies sind Wildkräuter, die tatsächlich mit Nutzpflanzen um Wasser um Nährstoffe konkurrieren, oder – im positiven Fall – eine Symbiose mit ihnen bilden, was sogar zu Ertragssteigerungen führt. Wildkräuter in Schach zu halten ist sinnvoll, aber „in Schach halten“ heißt Wild- bzw. Beikräuter zu regulieren anstatt alles, was wächst, abzutöten.  

Außerdem ist Glyphosat auch noch wasserlöslich, weshalb es auch im Grund- und Trinkwasser auftaucht. Das Magazin Öko-Test hat es nun auch in Bier nachgewiesen. 

Vor einem toxischen Wirkstoff, der alle grünen Pflanzen tötet (und von dem der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat sagt, es habe das größte Spektrum auf dem ganzen Markt) hätte für Monsanto – neben dem gesunden Menschenverstand – auch die Achtung vor unserer Schöpfung gegen eine Markteinführung sprechen müssen. Fast 30 Jahre lang hat Monsanto mit Glyphosat und seinem genmanipulierten Saatgut Milliardengewinne gemacht, bevor es für unglaubliche 63 Milliarden Dollar an Bayer entsorgt wurde.

Für Cotonea ist selbstverständlich, dass wir weder Glyphosat noch genmanipuliertes Saatgut einsetzen. Cotonea arbeitet ökologisch und fair, und „ökologisch“ bedeutet, dass es einen gesunden Ausgleich zwischen konkurrierenden „Unkräutern“ gibt – das gilt natürlich auch für unsere Projekte.

Unsere hochwertige Bio-Bettwäsche, Bio-Frottierwaren und Bio-Bekleidung aus diesen Projekten ist schön, gesund, ökologisch und fair. Es gibt sie bei www.cotonea.de oder in der Vivena-Markthalle (www.vivena.de). Einen Händler in Ihrer Nähe finden Sie auf der Seite Händlersuche (https://www.shop.cotonea.de/toxid-curl/ueber-cotonea/haendlersuche/

Veröffentlicht von:

Cotonea - Elmer & Zweifel GmbH & Co KG

Auf dem Brühl
72658 Bempflingen
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Telefon: 4971175881374
Homepage: https://www.cotonea.de

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Seit Gründung der Baumwollweberei Gebr. Elmer & Zweifel im Jahr 1855 im baden-württembergischen Bempflingen begleitet die Naturfaser Baumwolle das Unternehmen. Noch bis Anfang 2003 produzierte man mit 160 Mitarbeitern fast ausschließlich Baumwollartikel für medizinische Zwecke sowie technische Gewebe für die Automobilindustrie.

Neben technischen Textilien konzentriert sich das Unternehmen auf biologisch angebaute Baumwolle und die Produktion von Heim- und Haustextilien. Seit 2003 werden Bett- und Badwäsche, Bettwaren und Babywäsche sowie Bekleidung aus eigenen Bio-Baumwollprojekten unter der Marke Cotonea hergestellt und vertrieben.

Informationen sind erhältlich bei:

Hannelore Ohle
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