AwSV ist seit dem 01.08.2017 in Kraft

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Tankprüfungen gemäß §46 AwSV

Tankprüfung

Tankbetreiber haben gemäß AwSV Ihre Tankanlagen durch einen nach §53 zugelassenen Sachverständigen prüfen zu lassen.

Es muss vorab ermittelt werden, welcher Gefährdungsstufe die Tankanlage angehört. Dieses ist abhängig vom Volumen und der Wassergefährdungsklasse des Mediums.

Hier wird anhand von Gefährdungsstufen ermittelt, in welche Stufe die Tankanlage fällt:

Quelle: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 22 vom 21. April 2017, S. 919

Beispiel Heizöl: WGK 2

Hierbei sind oberirdische Tankanlagen der Gefährdungsstufen C und D alle 5 Jahre wiederkehrend prüfpflichtig (also außerhalb von Wasserschutzgebieten ab 10.000 Litern).

Quelle: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 22 vom 21. April 2017, S. 951

Innerhalb von Wasserschutzgebieten liegt das Volumen für die wiederkehrende Prüfpflicht bei oberirdischen Tankanlagen bei  1.000 Litern.

Quelle: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 22 vom 21. April 2017, S. 952

Unterirdische Tankanlagen sind grundsätzlich prüfpflichtig.

 

Diese Prüfungen werden wie folgt durchgeführt (§ 46 AwSV):

Prüfung durch Sachverständige

(1) Prüfungen nach § 46 Absatz 2 bis 5 dürfen nur von Sachverständigen durchgeführt werden

(2) Der Sachverständige hat die Anlage aufgrund des Ergebnisses der Prüfungen nach § 46 in eine der folgenden Klassen einzustufen:

  1. ohne Mangel,
  2. mit geringfügigem Mangel, 
  3. mit erheblichem Mangel oder
  4. mit gefährlichem Mangel.

(3) Der Sachverständige hat der zuständigen Behörde über das Ergebnis jeder von ihm durchgeführten Prüfung nach § 46 innerhalb von vier Wochen nach Durchführung der Prüfung einen Prüfbericht vorzulegen. Über einen gefährlichen Mangel hat er die zuständige Behörde unverzüglich zu unterrichten. Der Prüfbericht nach Satz 1 muss Angaben zu Folgendem enthalten:

  1. zum Betreiber,
  2. zum Standort,
  3. zur Anlagenidentifikation,
  4. zur Anlagenzuordnung,
  5. zu den wassergefährdenden Stoffen, mit denen in der Anlage umgegangen wird,
  6. zu behördlichen Zulassungen,
  7. zum Sachverständigen und zu der Sachverständigenorganisation, die ihn bestellt hat,
  8. zu Art und Umfang der Prüfung,
  9. dazu, ob die Prüfung der gesamten Anlage abgeschlossen  ist oder welche Anlagenteile noch nicht geprüft wurden,
  10. zu Art und Umfang der festgestellten Mängel,
  11. zu Datum und Ergebnis der Prüfung,
  12. zu erforderlichen Maßnahmen und zu einem Vorschlag für eine angemessene Frist für ihre Umsetzung oder zur Erforderlichkeit der Erarbeitung eines Instandsetzungskonzeptes,
  13. zum Datum der nächsten Prüfung und
  14. zu einer erfolgreichen Beseitigung festgestellter Mängel bei Nachprüfungen nach § 46 Absatz 5.

Die Angaben nach Satz 3 Nummer 1, 2, 3, 9, 11 und 13 sind auf der ersten Seite des Prüfberichts in optisch deutlich hervorgehobener Form darzustellen.

 

(4) Stuft der Sachverständige eine Heizölverbraucheranlage nach Abschluss ihrer Prüfung in die Klasse „ohne Mangel“ oder „mit geringfügigem Mangel“ nach Absatz 2 ein, hat er auf der Anlage an gut sichtbarer Stelle eine Plakette anzubringen, aus der das Datum der Prüfung und das Datum der nächsten Prüfung ersichtlich sind.

(5) Bei der Prüfung einer Heizölverbraucheranlage hat der Sachverständige dem Betreiber das Merkblatt nach Anlage 3 auszuhändigen, sofern an der Anlage ein solches Merkblatt nicht bereits aushängt.

Diese Prüfung führt das Sachverständigenbüro Rainer Stolberg durch.

Veröffentlicht von:

SVRS-Moers

Greefstrasse 7
47441 Moers
Telefon: 028411694149
Homepage: https://www.tankschutz-tankanlagen.de

Ansprechpartner(in):
Rainer Stolberg
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Betreiber von oberirdischen (Kellertanks, Batterietanks, zylindrisch liegende oder stehende Tanks) und unterirdischen (Erdtanks) wie Heizöl- und Diesel-Tankanlagen in Deutschland müssen Ihren Tank prüfen lassen.

Diese gesetzlich vorgeschriebene Tankprüfung führt die SVRS durch.

Ein Sachverständiger nach § 47 AwSV ist zugelassen Ihre Tankanlage zu prüfen.

Zugelassene Sachverständige oder Organisationen finden Sie beim Lanuv (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen).

Ab welchem Volumen Sie Ihre Tankanlage prüfen lassen müssen, hängt davon ab, welche wassergefährdenden Stoffe gelagert werden, und in welches Volumen die Tankanlage lagert.

Tankanlagen sind teilweise einwandig mit einer dichten Auffangwanne, oder sie sind doppelwandig.

Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung dieser Tankanlagen werden die Sicherheitstechnischen Einrichtung wie Leckanzeiger, Überfüllsicherungen, Grenzwertgeber, Antiheberventile, Inhaltsanzeiger und weitere Einrichtungen auf Funktion und ordnungsgemäßen Einbau überprüft

Des Weiteren wird die zweite Barriere (Rohrleitungen, Auffangraum, Tankraumfolie, Flexwellrohr, Ölwanne, Doppelwandigkeit mit Leck-Anzeiger) auf Dichtigkeit geprüft.

Ebenfalls Bestandteil dieser Überprüfung ist die Standsicherheit und der allgemeine Zustand der Tankanlage.

Tankprüfungen zum Beispiel von oberirdischen Tanks für Heizöl oder Dieselkraftstoff (Wassergefährdungsklasse 2) sind seit 2004 außerhalb von Wasserschutzgebieten ab einem Volumen von 10.000 Litern gesetzlich erstmalig und wiederkehrend prüfpflichtig. (andere Medien auch schon eher)

In Wasserschutzgebieten müssen Betreiber von Heizöl- und Diesel-Tankanlagen sogar schon ab 1.000 Liter. Ihren Tank prüfen lassen.

Unterirdische Tanks wie Erdtanks sind grundsätzlich alle 5 Jahre wiederkehrend prüfpflichtig.In Wasserschutzgebieten sogar je nach Anordnung der unteren Wasserbehörde alle 2,5 Jahre.

Einwandige unterirdische Tanks werden einer Druckprüfung unterzogen. Hierzu muss der Tank vorab durch eine Fachfirma entleert und gereinigt werden. (Tankreinigung)

Eine Tankreinigung ist immer mehr gefragt, da durch biogene Anteile im Heizöl- und Dieselkraftstoff es immer mehr zu Verschleimungen und zu Störungen an den Brennern kommt.

Im Anschluss an die Tankreinigung wird der Tank einer inneren Sichtprüfung durch den Sachverständigen unterzogen.

Dieser prüft diesen auf Korrosion, Veränderung der Innenwand (Beulen, Risse etc.).

Wenn keine besonderen Mängel festgestellt worden sind, wird anschließend durch den Sachverständigen, die Dichtigkeit der Tankanlage durch eine Druckprobe geprüft.

Besser wäre es diesen einwandigen Tank mittels einer Kunststoffinnenhülle doppelwandig zu gestalten. Pflicht seit dem 01.07.2019 bei einwandigen Erdtanks.

Durch Einbau einer solchen Tankinnenhülle entfällt die innere Prüfung des Tanks alle 5 Jahre.

Es wird dann lediglich noch das Leckwarngerät durch den Sachverständigen geprüft.

Diese vorbereitenden und weiterführenden Arbeiten werden durch eine Tankreinigungsfirma ausgeführt.

Alle diese amtlich vorgeschriebenen Prüfungen führt die SVRS durch.

Die SVRS-Moers ist Partner der Sachverständigenorganisation GZS-mbH (Gesellschaft zum Schutz von Wasser, Boden und Luft).

Weitere Geschäftsfelder der SVRS sehen Sie auf meiner Seite Dienstleistungen

Alle Dienstleistungen werden kostengünstig und kompetent in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. (Moers, Wesel, Duisburg, Dortmund, Ratingen, Düsseldorf, Geldern, Krefeld, Oberhausen, Bochum, Essen )

Alle anderen Bundesländer werden durch meine Kollegen der Sachverständigenorganisation GZS ebenso kostengünstig, kompetent und auch pünktlich betreut.

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Die Gutachter Kosten (Sachverständiger) betragen nur etwa die Hälfte einer Gewässerschadenhaftpflichtversicherung.

Sollte Ihre Tankanlage nicht den Vorschriften entsprechend eingebaut, gewartet oder stillgelegt sein, behält sich die Versicherung bei einem eventuell eintretenden Schaden vor, die Kosten, für die Behebung des Schadens nicht zu übernehmen.

Gehen Sie dieses Risiko nicht ein und lassen Sie Ihren Heizöltank durch einen zugelassenen Sachverständigen überprüfen, damit Ihnen unnötige Unannehmlichkeiten wie ein Ölschaden oder eine defekte Tankanlage erspart bleiben.

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