Schüleraustausch Japan: 8 Punkte, die für deutsche Schüler wichtig sind

Immer mehr junge Leute wollen ihr Auslandsjahr in Asien absolvieren. Japan ist eines der bevorzugten Ziele. Die Bedingungen für den Schüleraustausch in Japan unterscheiden sich von anderen Ländern wie  USA, Kanada oder Australien. Worin liegen die Unterschiede und wie sollten sich deutsche Schüler am besten vorbereiten, die einen Schüleraustausch in Japan absolvieren wollen? Die Stiftung Völkerverständigung gibt einen Überblick der wichtigsten Punkte.
1 Der Schüleraustausch nach Japan: Merkmale und Voraussetzungen. Das Auslandsjahr in Japan bedeutet normalerweise, dass die Schüler eine öffentliche Schule besuchen und in einer Gastfamilie in der Nähe wohnen. Voraussetzung sind mehrere Punkte: Das Einverständnis der Schule in Japan, das Einverständnis der Gastfamilie in Japan, die Zustimmung der Schule in Deutschland und die Zustimmung der Eltern des Schülers. Für den Erfolg des Auslandsjahres ist zusätzlich eine gezielte Vorbereitung des Schülers wichtig.
2 Die Schule in Japan: Unterschiede zu Deutschland und die Folgen für den Schüleraustausch. Die Schule wird von der Austausch-Organisation ausgesucht. Diese vereinbaren die Bedingungen, zu denen die Schule Gastschüler aufnimmt. Auch von den ausländischen Schülern wird erwartet, dass sie sich der Schuldisziplin unterordnen, die in Japan sehr ausgeprägt ist. Daher ist es für deutsche Schüler wichtig, vor dem Beginn des Schüleraustausches die Unterschiede kennen zu lernen, dass sie sich in den ersten Tagen in Japan zu Recht finden.
3 Die Gastfamilie in Japan erwartet von den Austauschschülern Respekt. Die Gastfamilie wird von der Austausch-Organisation ausgewählt und vermittelt. Die Anzahl der Familien, die in Japan Gastschüler aufnehmen wollen, ist begrenzt. Der Gastfamilie geht es vor allem darum, dass die Schüler in die Familie passen. Die Familien haben ein vergleichsweise konservatives Verhältnis zu Kindern. Darauf sollten sich die deutschen Austauschschüler vorbereiten.
4 Schüleraustausch in Japan und die Sprachkenntnisse. Normalerweise können Schüler eine fremde Sprache im Ausland auch dann relativ schnell lernen, wenn die Sprache „exotisch“ ist und sie kaum Vorkenntnisse mitbringen. Allerdings ist Japanisch eine für deutsche Schüler besonders schwer zu erlernende Sprache. Hinzu kommen die kulturellen Unterschiede. Daher gilt für das Auslandsjahr in Japan, dass gute Grundkenntnisse der Sprache wichtig sind, um in der ersten Zeit in Japan Fuß zu fassen.
5 Die Zustimmung der Schule in Deutschland zum Schüleraustausch in Japan. Für das Auslandsjahr ist die Beurlaubung der deutschen Schule notwendig. Die konkreten Bedingungen hängen von dem Wohnort (Bundesland) und der Schule (G8 oder G9) ab. Normalerweise bekommen die Schüler die Beurlaubung. Das ist normalerweise kein Problem.
6 Die Zustimmung der Eltern zum Schüleraustausch nach Japan. Die Eltern müssen das Auslandsjahr finanzieren. Außerdem haben sie die Aufsichts- und Fürsorgepflicht für ihre Kinder. Wenn man eine seriöse Austausch-Organisation auswählt, muss das Auslandsjahr in Japan nicht überdurchschnittlich teuer sein. Außerdem gibt es staatliche Zuschüsse und Stipendien. Einzelheiten dazu findet man im Schüleraustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/finanzierung),
7 Erfahrungsberichte zum Schüleraustausch nach Japan. Zur Vorbereitung auf Japan können Erfahrungsberichte Ehemaliger hilfreich sein, weil sie die Unterschiede in Kultur, Umfangsformen und Schule darstellen und schildern, wie sie damit umgegangen sind.
8 Die beste Austauschorganisation für das Auslandsjahr in Japan finden. Dafür sollte man systematisch vorgehen. Wichtig ist bei der Suche, dass man nur solche Organisationen in den Blick nimmt, die seriös und leistungsfähig sind. Dafür gibt es im Netz die Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). Persönlich kann man diese Austauschorganisationen auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, den deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung treffen und vergleichen. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

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