Rund 18.000 Besucher informieren sich auf der Hongkonger Uhrenmesse über die Trends der Branche

Auch 2019 präsentierten wieder rund 830 Aussteller aus aller Welt ihre Neuheiten und exquisiten Einzelstücke auf der Hongkonger Uhrenmesse.

Die 38. Ausgabe der HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair wurde ergänzt durch den Salon de TE, in dem rund 140 Marken und Designerkollektionen vertreten waren. Um das Networking und Identifizieren von Geschäftschancen für die rund 18.000 Besucher noch einfacher zu machen, stellte der Organisator der Messe, das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), 2019 zusätzliche Ressourcen für das Business Matching zur Verfügung.

Smartwatches bleiben Trend
Bei einer unabhängigen Umfrage unter 839 Besuchern und Ausstellern der Messe gingen 48 Prozent davon aus, dass die Umsätze 2020 stabil bleiben werden, 32 Prozent erwarten steigende Umsätze. Unter den traditionellen Märkten wird Japan, Westeuropa, Taiwan und Hongkong das höchste Potential zugetraut, unter den Schwellenländern sind es der Mittlere Osten, das chinesische Festland und die ASEAN Region.

Zu den Produkttrends befragt, präferierten 31 Prozent Smartwatches und 22 Prozent Automatikuhren. Ihnen folgen Digital/Analoge Armbanduhren (18 %) und Quarzuhren (14 %). Uhren, die mit smarten Geräten interagieren können, sehen 51 Prozent bei der Produktentwicklung vorn, gefolgt von Kollektionen, die sich an saisonalen Modetrends ausrichten (40 %), Mix & Match Modellen (39 %), limitierten Modellen (35 %) und Modellen, die von Celebrities vermarktet werden (29 %).

Kreative Analoguhr-Hersteller
Die Trends und Herausforderungen für die Uhrenbranche standen im Mittelpunkt zweier Konferenzen: das Hong Kong International Watch Forum und die Asian Watch Conference. Letztere stand unter dem Thema Get Connected: Smart Techs for Smart Watches.
Jorge Martin, Head of Fashion Research bei Euromonitor International, sprach neben den Digitalisierungstrends und der erforderlichen Konnektivität auch die Neuerfindung der Analoguhr an. Festzustellen sei, dass traditionelle Anbieter wie Rolex, Omega und Casio in den letzten Monaten wieder eine höhere Nachfrage erzielten, während es bei den Smartwatches Umsatzrückgänge gab. Interessant sei der kreative Ansatz bei Herstellern und Händlern analoger Uhren, die etwa zu 24-Stunden Zifferblättern und minimalistischen Designs und damit zu den Basics zurückkehrten. Als ein Beispiel nannte er Schaffen Watches, wo man den Kunden beim Design seiner individuellen Uhr beteilige.

Auf die Bedeutung der IT und von 5G ging Emil Chan, Chairman der Association of Cloud and Mobile Computing Professionals, in seinem Vortrag ein. Wenn Uhren künftig direkt miteinander kommunizieren könnten, seien Smartphones nicht mehr unbedingt erforderlich.
Smartwatches für Kinder

In den letzten drei Jahren sei eine deutliche Zunahme von Smartwatches für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren sowie für Senioren erfolgt, berichtete Philip Wong, Vizepräsident Technik bei der Movado Group. Bei den Uhren für Kinder seien vor allem das Realtime-Standortmonitoring, SOS Alarm, Standorthistorie, ein Tracking des Schulbesuchs und Geofence-Schutzfunktionen gefragt. Er sei überzeugt, dass Smartwatches für Kinder einen großen Teil des Marktes für IOT Smart Wearables ausmachen werden. In seinem Vortrag griff er auch das Thema traditionelle Uhren versus Hybriduhren auf. Basierend auf der aktuellen Marktforschung seien vor allem Konsumenten mit höheren Einkommen an Hybrid-Smartwatches interessiert. Dies führe zu einer Verschmelzung von traditionellen Analoguhren mit smarten Features unter Nutzung von Bluetooth Low Energie (BLE) Verbindungen. Diese Uhren haben weniger Funktionen als reguläre Smartwatches, dafür aber eine deutlich längere Batteriebetriebsdauer und Zifferblätter mit Zeigern. Vor allem gewünscht seien Funktionen wie Activity Tracker, Benachrichtigungsfunktion, automatische Zeitzonensynchronisierung und Fernbedienung.

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