Wenn die Kassen leerer werden

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Burgwedel, 16.10.19. Mehr als 600.000 Vereine gibt es in Deutschland. Rekordverdächtig viele. Jedoch täuscht die große Anzahl der eingetragenen Vereine über die tatsächliche Situation hinweg: Laut repräsentativer Umfrage von ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) verlieren Vereine zunehmend ihre Mitglieder; im ländlichen Raum mussten deshalb rund 17.000 Vereine seit 2006 schließen. Landflucht der jungen Menschen und die damit verbundene Überalterung der Bevölkerung mögen die Hauptgründe für diese Entwicklung sein. Hinzu kommen wachsende Anforderungen bei der Vereinsbürokratie und eine mangelnde Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement.
Dabei stehen wirksame Maßnahmen zur Verfügung, um das Vereinssterben zu stoppen!

Im Überblick:
Mitgliedsbeiträge – Verwaltung optimieren
Neue Sparten gründen
Sponsoring
Veranstaltungen
Fundraising

Mitgliedsbeiträge
Sie sind wohl für die meisten Vereine die Haupteinnahmequelle: Die Mitgliedsbeiträge. Um diesen Posten stabil zu halten, empfiehlt sich eine Verpflichtung der (Neu-) Mitglieder auf das SEPA-Lastschriftverfahren, das verringert Außenstände. Weiterhin sollten bei ausstehenden Beiträgen Mahngebühren erhoben werden: fünf Euro sind hier angemessen. Zu beachten ist: Beide Maßnahmen erfordern eine Satzungsgrundlage, deren Änderung bei der Mitgliederversammlung beschlossen werden muss.
Neue Sparten gründen – an Zielgruppen anpassen
Verliert ein Verein mehr Mitglieder als hinzukommen, sollte das Angebot überdacht werden.
Zwei Beispiele: Ein Sportverein im ländlichen Raum konzentriert sich seit seiner Gründung auf den Kinder- und Jugendfußballbereich. Wegen eines stetigen Rückgangs der Mitgliederzahlen droht dem Verein nun das Aus. Jetzt gilt es, das Angebot der Nachfrage anzupassen und zum Beispiel eine Sparte für Seniorensport (steigt die Zahl der Älteren im Einzugsgebiet?) oder für Menschen mit Behinderung (gibt es in der Nähe eine entsprechende Einrichtung?) zu gründen.
Benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen, setzt sich ein anderer Verein zum Ziel. Jedoch sinkt die Zahl der betroffenen Kinder und es gibt viele Kündigungen, weil das Problem in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr gravierend scheint. Einen Teil der Austritte zu verhindern und/oder neue Mitglieder zu bekommen, könnten durch zusätzliche Projekte im regionalen Umfeld und humanitären Bereich realisiert werden. Unterstützung der örtlichen Tafel, Hilfsangebote für vereinsamte oder von Armut betroffene Senioren usw.
Generell gilt: Flexibilität und Offenheit sind jetzt wichtiger als Traditionstreue.
Sponsoring
Die finanzielle Förderung eines Vereins durch Sponsoren bietet beiden Seiten – Verein und Unternehmen – einen Mehrwert. Unternehmen machen ihr soziales Engagement auf diese Weise öffentlich, steigern ihre Bekanntheit und verbessern ihr Image – Vereine profitieren von zusätzlichen Geldern, die auch für die Umsetzung abgesprochener Projekte eingesetzt werden können. Grundvoraussetzung: der gute Leumund des Vereins.
Veranstaltungen
Ob Sommerfest, Kicker-Turnier, Open-Air-Kino, Herbstball oder Silvesterparty – im Themenkreis jedes Vereins bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, neben den eigenen Mitgliedern auch vereinsfremde Personen einzuladen, für sich zu werben – und letztlich: zusätzliche Einnahmen zu generieren. Ein gutes Event hat großes Potential!
Fundraising
Die professionelle Mitgliederwerbung durch ausgebildete Fundraiser ist zunächst mit Kosten verbunden – aber diese amortisieren sich meistens sehr schnell durch neue Mitglieder.
Die KomServ GmbH steht Vereinen in allen beschriebenen Aspekten beratend und unterstützend zur Seite.

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Publiziert durch PR-Gateway.de.

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