Das Nachnutzungskonzept von Windcloud: Zukunftschance für Windkraft


CO2-absorbierendes Rechenzentrum in Nordfriesland schafft rentable Vermarktungsmöglichkeiten für Windparkbetreiber nach Ende der EEG-Förderung

Nordfriesland, im Oktober 2019 – Nach zwanzig Jahren endet im Dezember 2020 für mehrere tausend deutsche Windenergieanlagen die Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Windparkbetreiber sind jetzt gefordert, die künftige Nutzung ihrer Anlagen zu planen. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Wahl, eine davon ist die Direktvermarktung. Das weltweit erste CO2-absorbierende Rechenzentrum Windcloud bietet sich hier als fester Abnehmer von Energie direkt in Nordfriesland an. Dabei tritt Windcloud als Partner auf, der sowohl Energie als auch Abwärme direkt vor Ort veredelt.  Thomas Reimers, Geschäftsführer von Windcloud und Experte für nachhaltige Digitalisierung, hat sein nachhaltiges Konzept bereits auf der Husum Wind vorgestellt und sich auf dem Branchentreff mit zahlreichen Anbietern ausgetauscht.

„Der Einsatz von Windenergie steht in den kommenden Jahren vor gravierenden Herausforderungen“ weiß Reimers. „Während in 2017 noch 1.792 neue Anlagen gebaut wurden, waren es im ersten Halbjahr gerade mal 35. Dazu kommt, dass für mindestens 6.000 Anlagen im kommenden Jahr die EEG-Förderung endet.“      

Die Zukunft der Windkraft

Repowering, Direktvermarktung oder Abbau? Windparkbetreiber stehen im kommenden Jahr vor der Frage, ob sie ihre Anlagen künftig lohnend weiterbetreiben können oder sie eventuell sogar abbauen müssen. Die Experten der Deutschen Windguard haben berechnet, dass nach 2020 rund 6.000 Windenergieanlagen die EEG-Zulage verlieren. Damit erhalten diese nicht mehr einen festgesetzten Preis pro Kilowattstunde, sondern müssen ihren Storm zum – meist deutlich niedrigeren – Marktpreis anbieten. Eine lukrative Option ist das Repowering: Dabei werden alte Anlagen durch neue, leistungsfähigere ersetzt. Das ist jedoch nicht an allen Standorten möglich, u.a. wegen der Abstandsregelungen. Beim so genannten Second Life werden Anlagen nach ihrem Abbau im Ausland weiterbetrieben. Beim Recycling können einzelne Teile weiterverwertet werden. Die meisten Anlagen haben jedoch eine deutlich höhere Lebensdauer als die zwanzig Jahre der Förderung. Eine unkomplizierte Alternative ist das Konzept der Direktvermarktung, wie sie auch Windcloud anbietet: Dabei wird die Energie zum vereinbarten Preis an den Abnehmer verkauft. Dank Aufbau eines digital-industriellen Ökosystems in Nordfriesland, wo ein Großteil deutscher Windkraftanlagen steht, kann Windcloud den Strom direkt vor Ort veredeln.

Klimaschutz dank nachhaltiger Digitalisierung

Digitale Infrastrukturen benötigen bereits jetzt große Mengen an Strom und sind damit für einen hohen CO2-Ausstoß verantwortlich – mit steigender Tendenz. Windcloud zeigt, wie es anders geht, indem es Rechenzentren wirtschaftlich und klimaneutral betreibt. Das norddeutsche Unternehmen hat seine hochgesicherte Anlage in 54 ehemaligen Nato-Bunkern untergebracht, setzt hier ausschließlich auf regenerative Energie und stellt die Abwärme nachhaltigen Industriepartnern direkt vor Ort zur Verfügung. So sorgt beispielsweise eine Algenfarm dafür, dass CO2 zusätzlich abgebaut wird. Algen sind zudem begehrte Rohstoffe in Nahrungsergänzung und Kosmetik – und damit auch wirtschaftlich interessant.

„Bereits 2014 hat das Umweltbundesamt die Windenergie als tragende Säule der Energiewende erkannt“, sagt Thomas Reimers. „Für den Klimaschutz ist Windkraft auch künftig die wichtigste erneuerbare Energie in Deutschland. Es funktioniert aber nur, wenn die Anlagen auch wirtschaftlich betrieben werden können. Dazu möchten wir beitragen.“

Veröffentlicht von:

Weinholz Kommunikation

Plinganserstr. 59
81369 München
Telefon: 089/24241695

Ansprechpartner(in):
Andrea Weinholz
Pressefach öffnen

Firmenprofil:

Über Windcloud:


Windcloud ist ein regenerativer Cloudhoster mit eigenem Rechenzentrum. Firmensitz ist in Enge-Sande auf dem GreenTEC Campus. Hier wird das Rechenzentrum betrieben, das ausschließlich mit regenerativer Energie betrieben wird. Durch die Verwendung eines bereits bestehenden Hybridspeichers können große Mengen Windenergie gespeichert und bei Windstille für den Betrieb des Rechenzentrums eingesetzt werden. Darüber hinaus werden Solar- und Biogasstrom zur Versorgung und Absicherung eingesetzt. Das Unternehmen nutzt die nachhaltige Infrastruktur, um seinen Kunden die besten virtualisierten Cloud-Produkte und Services kostengünstig zur Verfügung zu stellen. Hundertprozentige Rechtssicherheit ist garantiert: Alle Daten werden ausschließlich am Standort in Deutschland gespeichert. Weitere Informationen unter www.windcloud.org

Informationen sind erhältlich bei:

Weinholz Kommunikation
Andrea Weinholz
Tel.: 089-24 24 16 95
andrea@weinholz.org