Schüleraustausch Kanada: Helena bewertet ihr Auslandsjahr in 5 Phasen

Helena aus Stuttgart hat ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Nova Scotia in Kanada verbracht. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Kanada ist im Schüleraustausch-Blog zu lesen: https://www.schueleraustausch-portal.de/blog-kanada/
1 Die Phasen meines Auslandsjahres in Kanada. Allen, die sich überlegen ein Auslandsjahr zu planen, kann ich definitiv sagen, dass dieser Aufenthalt von 10 Monaten die beste Entscheidung für mich war. Die Zeit hier vergeht leider viel zu schnell. Während des Auslandsjahrs gab es für mich verschiedene Phasen:
2 Die „Urlaubsphase“ in Helenas Schüleraustausch Kanada. Ich würde den Anfang, also die ersten zwei bis drei Monate als „Urlaubsphase“ beschreiben. Am Anfang ist alles neu und es fühlt sich fast wie Urlaub an. Dann kommt langsam die Routine. Man lernt erste Leute besser kennen und hat sich an viele neue Dinge gewöhnt. Vieles ist anders: der Umgang mit vielen neuen Menschen, vertraute Menschen fehlen. Eine weitere Umstellung ist auch das Essen, denn vieles schmeckt wirklich einfach anders. Auch die normalsten Sachen wie z.B. ein Apfel. Am Anfang ist alles noch ziemlich aufregend und man lernt sehr viel auch in der neuen Sprache.
2 Zweite Phase im Schüleraustausch: Helena ist in Kanada angekommen. Nach ungefähr drei Monaten kommt die Phase, in der man realisiert, dass man wirklich weg ist. Bei mir wurde der Kontakt nach Hause ein bisschen weniger, alle 2 bis 3 Wochen ein Videoanruf nach Hause.  Ich habe mich einfach auf Kanada fokussiert. In der Zeit sollte man immer wieder auf Menschen zugehen und viel gemeinsam machen. Es ist nicht einfach Freunde zu finden, da viele internationale Schüler nicht lange hier sind und die Kandier in ihren Freundeskreisen sind.
3 Die Weihnachtszeit im Auslandsjahr in Kanada war für Helena schwierig. Dann kam die Weihnachtszeit und dies war für mich die „schwierigste“ Zeit. In dieser Zeit hat mir die typisch weihnachtliche familiäre Atmosphäre ein bisschen gefehlt.  Mein persönliches Beispiel ist der Tannenbaum an Weihnachten. Wir kaufen in Deutschland im Gartencenter einen schönen Baum, den mein Bruder und ich an Heiligabend mit goldenen und roten Weihnachtsbaumkugeln schmücken. Hier haben wir unseren Baum, einen Baum der wirklich von selbst gewachsen ist und nicht für den Verkauf gepflanzt wurde, selber im Wald gesucht, gefällt und aufgestellt. Das war eine sehr tolle Erfahrung. Aber seit der Weihnachtsphase verging die Zeit wie im Flug!
4 Sieben Monate Schüleraustausch in Kanada. Als nächste Phase würde ich die 7 Monate – Marke nehmen. Es ist bereits schon über die Hälfte der Zeit vorbei. Die Austauschschüler die nur für ein halbes Jahr geblieben sind, sind gegangen und die ersten Abschiede stellen einen Einschnitt dar. Mein Tipp ist einfach, dass man viel mit Freunden macht.
5 Der Abschied vom Schüleraustausch in Kanada. Jetzt habe ich noch ungefähr anderthalb Monate übrig und mir wird immer bewusster, dass meine Zeit in Kanada zu Ende geht. Da der Winter in Kanada so lang und kalt ist wird es jetzt endlich warm genug, dass man raus gehen möchte.  Wir überlegen jetzt einfach nur noch was wir alles noch machen möchten. Alle von meinen internationalen Freunden sind traurig zu gehen. Natürlich freut sich jeder auf seine Familie und Freunde zu Hause, aber keiner will wahr haben, dass die Zeit jetzt schon bald vorbei sein soll. Als Abschlusshighlight kommt noch der große Abschlussball der hier Prom heißt. Alle freuen sich schon und sind gespannt wie der Prom dieses Jahr wird

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