Wettbewerbsfähigkeit – einmal anders gedacht

sup.- Fördermaßnahmen für mehr Energieeffizienz in Unternehmen hat es ja schon einige gegeben, aber jetzt geht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ganz neue Wege. Ein Förderwettbewerb soll Anreize schaffen, in Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien oder in andere energetische Optimierungen zu investieren. Der "Wettbewerb Energieeffizienz", der im April 2019 mit der ersten Bewerbungsphase startete, wird nun jährlich in mehreren Runden zur Teilnahme einladen und die besten Projekte mit Fördermitteln belohnen (www.wettbewerb-energieeffizienz.de). Eine Art "Deutschland sucht den Super-Sparer" also für Betriebe sämtlicher Rechtsformen, vom Familienunternehmen bis zum großen Industriekonzern. Hier geht es um essentielle Beiträge zu Klimaschutz und Ressourcenschonung. Und maßgeblich für die Förderbewilligung ist nicht eine Jury, sondern die so genannte Fördereffizienz, also das Verhältnis von beantragter Fördersumme zur erwarteten CO2-Einsparung. Aus diesem Kriterium ergibt sich ein Ranking, von dessen Spitzenplatz absteigend alle Projekte gefördert werden – bis das Budget für die jeweilige Runde erschöpft ist. Unternehmen, die dann leer ausgehen, können aber zum nächsten Stichtag ihren Antrag erneuern.

In der Wahl der energetischen Maßnahmen sind die Antragsteller weitgehend frei. Wie bei bisherigen Förderprogrammen wird in den Konditionen ein sehr breites Spektrum von Prozessumstellungen über Abwärmenutzung bis zur Einbeziehung erneuerbarer Energien vorgeschlagen. Entscheidend ist, dass Energie- bzw. CO2-Einsparungen erzielt werden. Nach Ministeriumsangaben kann bereits für die Startrunde eine positive Zwischenbilanz gezogen werden: "Die Unternehmen scheuen nicht das Risiko, mit ihren Energieeffizienzprojekten in den Förderwettbewerb zu gehen, sondern nutzen vielmehr die Chance, gerade ambitionierte Projekte mit einer hohen Amortisationszeit ökonomisch realisieren zu können."

Natürlich gibt es für die betriebliche Kalkulation energetische Stellschrauben, an denen auch mit Förderung nicht nach Belieben gedreht werden kann. Das gilt beispielsweise für die schwer prognostizierbare Entwicklung der Energiepreise. Hier können sich jedoch die Nutzer leitungsunabhängiger Brennstoffe wie z. B. Heizöl, Flüssiggas oder Pellets zumindest eine wertvolle Kontrollfunktion sichern. Das RAL-Gütezeichen Energiehandel dient als Frühwarnsystem, das vor Verlusten durch unzulängliche Liefermengen, fehlerhafte Abrechnungen oder intransparente Preisgestaltung schützt. Lieferanten mit dieser Auszeichnung stellen ihren Qualitätsstandard unter Beweis, indem sie sich einer fortwährenden Überwachung durch externe Prüfer stellen. Ein Verzeichnis der Händler mit dem RAL-Gütezeichen kann unter www.guetezeichen-energiehandel.de abgerufen werden. Dort gibt es auch Informationen zu CO2-kompensierten Energieprodukten für noch konsequenteren Klimaschutz.

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