Was ist ein VPN?

VPN steht kurz für virtuelles privates Netzwerk („Virtual Private Network“) und umschreibt den Vorgang eines geschlossenen logischen Netzwerkes, das räumlich getrennte Teilnehmer über einen abgesicherten Tunnel verbindet.

Für die Einrichtung ist zunächst ein sogenanntes VPN Protokoll notwendig, um eine Verbindung mit dem Login-Server aufzubauen. Um sich einzuloggen, muss der Nutzer sein Login und Passwort eingeben. Anschließend wird der geheime Tunnel mithilfe des Servers eingerichtet. Dem Nutzer wird daraufhin eine neue IP-Adresse zugeschrieben und seine Internetverbindung wird verschlüsselt. Von nun an ist es Nutzern außerhalb des Netzwerkes nicht mehr möglich, die Kommunikation innerhalb des Tunnels mitzulesen.

Was kann man mit einer VPN machen?

Mit einem VPN ist es möglich, von unterwegs auf ein lokales oder privates Netzwerk zuzugreifen. Dies ist besonders im beruflichen Bereich sehr von Vorteil: Wer sich beispielsweise auf einer Geschäftsreise befindet und auf das Firmennetzwerk zugreifen möchte, kann sich mit dem Internet verbinden und anschließend über eine Software im VPN-Netzwerk anmelden. Auf diese Weise ist es trotz räumlicher Entfernung möglich, auf dem Firmenserver zu arbeiten.

Das virtuelle Netzwerk sorgt für anonymes Surfen, indem es die IP-Adresse sowie den Standort des benutzten Gerätes verbirgt. Gleichzeitig wird die Kommunikation verschlüsselt, was wiederum bedeutet, dass besonders sensible Informationen für andere nicht sichtbar sind. Es wird somit ein Schutz vor möglicher Überwachung geliefert.

Wird ein VPN-Server aus dem Ausland verwendet, können bestimmte Internetinhalte aufgerufen werden, die beispielsweise in Deutschland gesperrt sind. Dasselbe gilt auch bei Bestellungen oder Buchungen im Internet, da die Preise oftmals je nach Herkunft des Zugriffs angepasst werden.

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Zuletzt veröffentlicht:

Was ist ein VPN? - 13. November 2019