Energie und CO2 sparen mit Solarthermie

Köln, November 2019. Das Thema Klimaschutz ist ganz oben auf der politischen Agenda angekommen. Die Heizung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn noch immer gibt es in deutschen Heizungskellern rund 12 Millionen veraltete Anlagen, die zu viel Energie verbrauchen. Die Einsparpotentiale bei Heizkosten und CO2-Ausstoß sind immens. So unterstützt beispielsweise Solarthermie, die sonnige Heizung auf dem Dach, die Heizung im Keller mit der kostenlosen und klimaneutralen Wärme der Sonne und steuert so einen Teil der benötigten Energie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bei. Zudem ist die Solarthermie ein echtes Kombinationswunder: Durch ihre hohe Flexibilität lässt sie sich an nahezu alle baulichen Gegebenheiten anpassen und kann darüber hinaus mit jedem Wärmeerzeuger kombiniert werden.

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) können durch eine Heizungsmodernisierung pro Haushalt im Schnitt bis zu 2,7 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden. Wird das System mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, lassen sich die CO2-Einsparungen weiter steigern. Mit Hilfe der Sonnenwärme lassen sich laut Berechnungen vom Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sogar rund zwei Drittel der für die Trinkwassererwärmung benötigten Energie sowie ein Drittel der für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung benötigten Energie einsparen. Die Solarthermie lohnt sich übrigens nicht nur im Sommer, auch in weniger sonnenstarken Monaten kann die Sonnenwärme genutzt werden. Selbst im Winter kann die Solarthermie einen Teil des Energieverbrauchs abdecken und das zentrale Heizsystem entlasten.

Schon seit Jahren gibt es für die Solarthermie attraktive, vom Staat bezuschusste Förderprogramme. So wird die Installation einer solarthermischen Anlage in Bestandsgebäuden durch das sogenannte Marktanreizprogramm (MAP) gefördert. Unterm Strich bedeutet das – je nach Auslegung der Heizungsanlage vor Ort – bis zu mehreren tausend Euro an Fördergeldern. Seit 2018 gilt übrigens "Erst beantragen, dann beauftragen!", der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf Förderung stellen. Verbraucher sollten sich auf jeden Fall auch noch nach den regionalspezifischen Förderungen erkundigen, die zumeist noch mal zu den Förderungen des Bundes hinzugerechnet werden können.

Ein weiterer Vorteil: Die sonnige Heizung ist ein echtes Multitalent. Sie lässt sich auf nahezu jedem Dach anbringen und ist zudem mit jedem Wärmeerzeuger kombinierbar – ganz egal ob das Heizsystem mit Gas, Holz oder Öl betrieben wird, oder ob es sich dabei um eine Wärmepumpe handelt.

Mehr Informationen rund um das Thema gibt es auch beim SHK-Fachhandwerker oder auf dem Verbraucherportal "Sonnige Heizung" – einem Zusammenschluss führender Solarthermie-Anbieter sowie dem BDH und dem BSW-Solar – unter www.sonnigeheizung.de.

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