Der PROJECT Unternehmensverbund über die Tücken zurückgehender Baugenehmigungszahlen

Ende des knappen Wohnungsmarktes in Deutschland nicht in Sicht 

 

Bamberg, 28.11.2019. „Die im April gestartete EU-Bürgerinitiative für bezahlbares Wohnen, hat sich auch hierzulande schnell etabliert. Auf den vor allen in den Metropolregionen engen Wohnungsmärkten ist damit eine Entspannung in weiter Ferne“, meint Ottmar Heinen, Vorstandssprecher der PROJECT Beteiligungen AG, einem Unternehmen der PROJECT Investment Gruppe. Nach einstimmiger Meinung von Verbänden der Wohnungswirtschaft und Forschungsinstituten werden rund 400.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, um die Effekte der Binnenwanderung in die großen Städte, der Zuwanderung von Migranten sowie des größeren Flächenverbrauchs durch eine wachsende Zahl von Singlehaushalten auszugleichen. „Von dieser Größenordnung sind wir weit entfernt und werden es vermutlich auch länger bleiben, wenn man sich aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes ansieht“, so Vorstandssprecher Heinen im PROJECT Unternehmensverbund.

 

Zahl der Baugenehmigungen abermals rückläufig

 

Denn trotz der großen Nachfrage fielen die Baugenehmigungszahlen erneut. „In den ersten neun Monaten dieses Jahres stimmten die Behörden dem Neu- oder Umbau von etwa 258 000 Wohnungen zu. Das sind rund zwei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum“, so Vorstandssprecher Heinen im PROJECT Unternehmensverbund. Bereits 2017 und 2018 gingen die Baugenehmigungen zurück, nachdem sie von 2008 bis 2016 kontinuierlich zugelegt hatten. Entscheidend sei dabei nicht nur die Zahl der Genehmigungen, sondern auch die der tatsächlich gebauten Wohnungen, so die Einschätzung des Branchenverbandes GdW. Und hier sähen die Zahlen laut GdW auch nicht besser aus. Gebremst würde der Neubau dadurch, dass Flächen in Ballungsräumen knapp sind, die Preise deutlich angezogen wären und Handwerker wegen voller Auftragsbücher kaum hinterherkämen“, so der Vorstandssprecher der PROJECT Beteiligungen AG

 

Mögliche Konsequenzen der Knappheit

 

Bereits Anfang des Jahres hat sich der Rat der Immobilienweisen zu den möglichen Folgen der Immobilienknappheit geäußert. Danach dürfte sich die Preisrally auf dem deutschen Wohnungsmarkt fortsetzen – vor allem in den bekannten deutschen Metropolen. Für die von der Bundesregierung verabschiedeten Maßnahmen wie Baukindergeld oder Sonderabschreibungsmöglichkeiten, finden die Immobilienweisen im Frühjahrtesgutachten kaum ein gutes Wort. „Grund für das steigende Preisniveau sei das Missverhältniss zwischen Wohnungsangebot und Wohnungsnachfrage. Dieses Missverhältniss lässt sich nur durch deutlich mehr Neubauwohnungen verbessern“, so der Sprecher im PROJECT Unternehmensverbund. 

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