Wenn Voice Assistants E-Mails vorlesen

Microsofts Cortana, Apples Siri, Amazons Alexa oder der Google Assistant: Die Sprachassistenten haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Und natürlich lesen die Voice Assistants auch E-Mails vor. Für Marketer im E-Mail Marketing bedeutet das generell, dass Mailings einfacher und schneller zu den Usern gelangen können. Zusätzlich tauchen aber Fragen auf: Wird die E-Mail überhaupt korrekt vorgetragen? Wie kann ich Einfluss nehmen auf die Art und Weise der Verbalisierung? Wie werden Grafiken und Symbole vorgetragen? Verlieren diese ihre Wirkung? Wie beeinflussen die Sprachassistenten die Gestaltung der Mailings? In diesem Blogbeitrag geben wir Antworten.

Leichterer Zugang zu E-Mails dank Sprachassistent

Sprachassistenten können eine große Erleichterung sein. Mit ihrer Unterstützung bewältigen wir unseren Alltag anders, neu und einfacher. Bei alltäglichen Tätigkeiten, wie dem Autofahren, dem Kochen oder Spazierengehen lesen die Voice Assistants unsere E-Mails vor. Menschen mit Sehbeeinträchtigung können sich ihre E-Mails vorlesen lassen. Vielbeschäftigte, deren Arbeit und Alltag sie sehr einbindet, lassen sich einfach die E-Mails vorlesen, während Sie gleichzeitig problemlos einer anderen Beschäftigung nachgehen. Voice Marketing, also Marketing über den Kanal Voice Assistant, ermöglicht es, auch E-Mail-Empfänger zu erschließen, die sonst in ihrem Alltag vielleicht keine Gelegenheit haben, Ihre E-Mails abzurufen. Lassen sich diese Empfänger ihre E-Mails von den Voice Assistent vortragen, nehmen sie die Nachricht dennoch wahr, die E-Mail wird nicht einfach ignoriert oder ungelesen (ungehört?) gelöscht. Unbekannt ist jedoch noch, ob den vorgelesenen E-Mails die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie den selbst gelesenen.

Das Potenzial dieser neuen Interaktion mit E-Mails sollten Marketer ausschöpfen. Die Verbindung von E-Mail- und Voice Marketing bringt einen großen Vorteil – da sind sich Experten sicher.

Siri, lies mir die nächste E-Mail vor

So sehr Voice Marketing auch für das E-Mail Marketing interessant ist, stehen E-Mail Marketer vor Herausforderungen und Fragen. Die wohl größte Hürde ist die Konvertierung: Mit Hilfe der Voice Assistants können Interessenten nicht auf einen Button oder einen Link klicken. Konvertierung ist somit erschwert bzw. rückt durch das Vorlesen der Klick zur Konvertierung weiter weg. Der Interessent muss in einen anderen Kanal wechseln.

Zudem ist das Tracking in einer E-Mail-Kampagne nur eingeschränkt möglich, da E-Mails, die von einem Sprachassistenten geöffnet werden, nicht unbedingt als geöffnet und gelesen identifiziert werden. Es kann also durchaus sein, dass vorgetragene Mails nicht in Ihren Auswertungen unter den gelesenen Mails gelistet sind. Zudem ist nicht vorhersehbar, ob eine E-Mail von einem Sprachassistenten vorgelesen wird oder ob der User sie selbst durchliest – Ihre E-Mails sollten daher so gestaltet sein, dass beides möglich ist.

Berücksichtigen Sie also Siri, Alexa und Co. beim Aufsetzen einer E-Mail-Kampagne mit. Beachten Sie, dass viele User die Voice Assistants für die Priorisierung in einem Postfach und die Sortierung von E-Mails einsetzen. Grundsätzlich lenken die User mit den Befehlen „Read” (Lesen), „Reply” (Antworten), „Delete” (Löschen), „Archive” (Archivieren) und „Next” (Nächste) die Voice Assistants durch ihr E-Mail-Postfach. Diese Befehle sind schnell gesagt, falls also Ihre E-Mail nicht ansprechend vorgetragen wird, besteht schnell die Gefahr, dass die E-Mail übersprungen oder gelöscht wird. Vermeiden Sie daher lange Phrasen und trockene Texte.

So machen Sie sich die Sprachassistenten zunutze

Es gilt also einiges zu berücksichtigen, um die Chancen, die die Voice Assistants für das E-Mail Marketing bereithalten, voll auszuschöpfen. Mit den folgenden kleinen Anpassungen können Sie Ihre E-Mails für die Sprachassistenten leserlicher gestalten.

* Lassen Sie sich selbst Ihre Mails von Siri, Alexa und Co. vorlesen. So bekommen Sie ein Gefühl für die Stimmen, den Sprachfluss und die Betonung.

* Geben Sie Ihrer E-Mail eine deutliche inhaltliche Hierarchie. Wichtige Botschaften und relevanter Content gehören vor weiterführende Links, SWYN Buttons oder Disclaimer.

* Verfassen Sie leicht verständlichen Content, der keine zusätzlichen Visualisierungen benötigt.

* Sprachassistenten tragen meistens die HTML-Version einer E-Mail vor, in manchen Fällen auch den Plain Text. Achten Sie also auf die Syntax Ihrer E-Mail, auf die Punktierung und weitere schriftliche Aspekte, die ein flüssiges Vorlesen erleichtern.

* Sprachassistenten lesen keine Bilder vor und Googles Alexa hat sogar Probleme beim Verbalisieren von ALT-Tags von Bildern. Vermeiden Sie es daher, relevanten Content nur in Bildern darzustellen.

* Die Voice Assistants Siri und Alexa lesen Emojis vor. Berücksichtigen Sie das, wenn Sie mit den kleinen Bildchen in Ihren Mailings arbeiten.

* Nutzen Sie lustige Aussprachefehler oder Eigenheiten der Voice Assistants auf humoristische Weise, spielen Sie damit und bleiben Sie so im Gedächtnis.

Beobachten Sie den Markt der Sprachassistenten weiter, seien Sie immer auf dem neuesten Kenntnisstand was die neuen Technologien und Updates von Google Home, Siri, Alexa und Co. angeht. Passen Sie Ihre E-Mail Marketing-Kampagnen den Innovationen an und nutzen Sie das ganze Potenzial der Voice Assistants für Ihr E-Mail Marketing.

Voice Marketing im E-Mail Marketing und dann?

E-Mails sind und bleiben einer der wichtigsten digitalen Marketing Kanäle. Sich eine E-Mail vom Sprachassistenten vorlesen zu lassen – das erleichtern vielen Usern den Alltag und sollte von Marketern nicht übersehen werden. Alexa, Siri und Co. schmälern keineswegs die Bedeutung des E-Mail Marketings, aber sie stellen das Marketing vor neue Herausforderungen und Chancen. Berücksichtigen Sie beim Aufsetzen von E-Mail Marketing Kampagnen die Sprachassistenten und haben Sie ein Auge darauf, wie sich die Geräte selbst und die dahinterstehenden Technologien weiterentwickeln, um auch zukünftig E-Mail Kampagnen weit ausstreuen zu können.

 

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