Schüleraustausch Neuseeland: 10 Punkte zu den Erfahrungen von Phillip in der Gastfamilie und in der High School

Phillip aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Neuseeland. Er berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu seinem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Neuseeland kann man hier lesen: https://www.schueleraustausch-portal.de/blog-neuseeland/
1 Schüleraustausch Neuseeland: mein Abschied von zuhause. Nachdem die Schule zu Ende und alle Vorbereitungen getroffen waren, ging alles ganz schnell. Die erste Ferienwoche lag ich leider krank im Bett und habe Nichts geschafft. Ich habe mir echt viele Gedanken gemacht doch es ging alles gut aus. In der zweiten Woche habe ich dann nach und nach meinen Koffer gepackt. Ich hatte eine Abschlussparty mit meinen Schulfreunden und mit meinem Blasorchester. Zur Taufe meiner kleinen Cousine konnte ich mich auch nochmal von meiner Familie verabschieden.
Der Abschied von meinen Brüdern war nicht halb so schlimm wie ich es erwartet hatte und dann saß ich auch schon mit meinen Eltern im ICE zum Frankfurter Flughafen. Da die Deutsche Bahn Verspätung hatte sind wir durch den riesigen Flughafen gehuscht und ich habe meinen Flug nur ziemlich knapp bekommen. Von meinen Eltern konnte ich mich folglich auch nicht richtig verabschieden.
2 Schüleraustausch Neuseeland: die Reise nach Neuseeland war lang. Nach dem ersten Flug hatten ich und andere Austauschschüler von meiner Organisation einen zwölfstündigen Zwischenstopp in Hong Kong, wo wir eine Stadttour hatten. Es war ein sehr heißes und schwüles Klima doch trotzdem sehr schön und interessant. Da ich zumindest während des ersten Fluges nicht schlafen konnte und zum dem Zeitpunkt 32 Stunden wach war, schlief ich wie ein Baby während des zweiten Fluges.
In Auckland hatte meine Gruppe ein „Softlanding-Camp“ wo wir zwei Tage in Auckland verbrachten und dort zum Beispiel den Skytower besuchten. Ich fand diese Idee sehr gut, weil man viele andere nette Schüler kennenlernen und seinen Jetlag überwinden konnte. Die Nacht bekam ich nämlich nur eine Stunde schlaf.
Mit einer kleineren Maschine flog ich dann nach Whakatane, meiner neuen Heimatstadt. Genau genommen lebe ich ein bisschen weiter östlich am Ohope Beach. Ich wurde sehr herzlich von meinen beiden Gastvätern empfangen und sie haben mir nach meiner Ankunft gleich ein bisschen die Umgebung gezeigt, bevor ich eine lange Nacht in meinem neuen großen Bett verbringen durfte.
3 Schüleraustausch Neuseeland: Der Start in der High School. Zwei Tage nach meiner Ankunft hatte ich schon den ersten Schultag, an dem ich meine Fächer gewählt, sämtliche notwendige Formulare ausgefüllt und meine Schuluniform gekauft habe. Mittlerweile funktioniert alles wunderbar und ich fühle mich auch schon ein bisschen als Familienmitglied. Nach meiner Erfahrung waren die ersten Wochen sehr herzlich und danach kam eine gewisse Normalität und mit dieser natürlich auch mal nicht so schöne Momente. Doch auch das gehört dazu und macht es nicht weniger schön.
4 Schüleraustausch Neuseeland: Der Local Coordinator meiner Austauschorganisation. Den „Local Coordinator“ meiner Organisation habe ich ziemlich früh kennenlernen dürfen. Sie hatte ein gemeinsames Abendessen mit all den Gastfamilien für die sie zuständig ist organisiert. Schon wieder hatte man die Möglichkeit sich mit anderen Schülern in derselben Situation auszutauschen, was mir persönlich ein bisschen Sicherheit gab.
5 Schüleraustausch Neuseeland: Meine High School. In der Schule ist die erste Woche ganz angenehm, weil man natürlich eine neue Attraktion ist doch danach musste ich mich um jedes Gespräch bemühen. Durch meine Outdoor-Education-Class war ich Teil einer kleinen Ski-Exkursion in der ich ziemlich gut integriert wurde und wir viel Spaß hatten. Danach war es zwar besser aber immer noch schwer. Richtig angefreundet fühle ich mich erst jetzt, nachdem meine Dramaklasse für mich eine Überraschungsgeburtstagsparty geschmissen hat. Obwohl ich hier einen Jahrgang höher bin als ich in Deutschland sein sollte, ist der Unterricht einfacher und generell viel entspannter, was mir eigentlich total gut gefällt. Der Unterricht macht mehr Spaß und man lernt trotzdem dabei.
Es ist mehr wie in einer Universität, der Lehrer erklärt vorne und du musst zusehen das du es kapierst und wenn nicht fragen stellst. Du musst schließlich die Examen bestehen. So hat man hier, ähnlich wie an der Uni, am Ende des Jahres Examen über alle Themen, die man bis dahin geschafft hat. Zuvor hat man sogenannte benchmark exams, die auf die richtigen Examen vorbereiten sollen. Ich wurde nur für Musik und Physik gelistet und so hatte ich genug Zeit zum lernen um letztendlich beide zu bestehen.
6 Schüleraustausch Neuseeland: Urlaub in Queenstown. Einen Monat nach meiner Ankunft haben meine Gasteltern mich mit auf ihren Queenstown-Urlaub genommen. Den ich sehr genossen habe. Ich habe meinen ersten Berg erklommen. Das war sehr anstrengend, mit dem Ausblick jedoch auf jeden Fall wert. Ich war zum ersten Mal raften, was ich schon immer mal machen wollte. Das türkise Wasser und die bezaubernde Szenerie haben dies zu einem einmaligen Erlebnis gemacht. Auch hier konnte man super Ski fahren und so habe ich zwei Tage auf Skiern die Berge erkundet. Durch diesen Urlaub kam ich zusätzlich mit meiner Gastfamilie besser zusammen. Wir gingen shoppen und hatten nette Abendessen.
7 Schüleraustausch Neuseeland: Außerschulisch läuft es bei mir spitze. Ich bin einer Brass Band beigetreten, der drittbesten Neuseelands. Das geschah mehr oder weniger zufällig, denn mein Musiklehrer ist der Dirigent und bat mich für jemanden einzuspringen. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe und schon zwei Auftritte spielen durfte.
8 Schüleraustausch Neuseeland: Die Jahreszeiten in Neuseeland. Da die Jahreszeiten hier genau umgekehrt sind, wird es mit jedem Tag wärmer und ich kann es kaum erwarten endlich surfen zu gehen. Der plötzliche Wechsel von Sommer zu Winter hat mich anfangs ziemlich verwirrt. Ich komme von der Schule und mache mir etwas zu Essen. Anschließend gehe ich mit unseren drei Hunden am Strand spazieren und wenn ich wieder komme ist es schon fast dunkel. Man gerät in diesen Abendmodus und kriegt für den Rest des Tages nicht mehr so richtig viel geschafft.
9 Schüleraustausch Neuseeland: Fischen in Neuseeland. Das Wetter war endlich gut genug um mit dem Fischerboot meiner Gasteltern hinauszufahren. Wir waren nicht sehr erfolgreich aber immerhin habe ich etwas gefangen. Ich kann es kaum erwarten endlich Fliegenfischen zu gehen, da das ja einer meiner Hauptgründe für meine Länderwahl war. Zum Glück sind die Angelkarten hier nicht zu teuer und die Flüsse nicht zu weit entfernt. Doch muss man ein bisschen weiter ins Land fahren um zum optimalen Habitat der Forellen zu kommen.
10 Schüleraustausch Neuseeland ist eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und glücklich mit meiner Situation. Natürlich könnte es besser gehen aber so ist das Leben und ich nehme jede Herausforderung, die es mit sich bringt, mit Handkuss an. Definitiv eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Schüleraustausch Neuseeland, Stipendien und die gute und günstige Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für den Schüleraustausch.Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien für den Schüleraustausch.
Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei. Die nächste AUF IN DIE WELT-Messe für Niedersachsen findet am 18.01.2020 in Hannover statt.

Veröffentlicht von:

Deutsche Stiftung Völkerverständigung

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Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Nähe von Hamburg. Die Stiftung ist ordentliches Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.
Auf dem Gebiet des Schüler- und Studentenaustausches und der internationalen Bildung engagiert sich die Stiftung mit den Austausch-Stipendien, Universitätsstipendien für die USA, den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, den Deutschen Schüleraustausch-Messen, dem SchülerAustausch-Preis, Fachtagungen und Publikationen. Mit den Informations- und Vergleichsportalen www.internationale-hochschulen.de, www.schueleraustausch-portal.de, www.sprachreise-suche.de gibt die Stiftung auch im Internet unabhängige Informationen.

Informationen sind erhältlich bei:

Deutsche Stiftung Völkerverständigung
Dr. Michael Eckstein
An der Reitbahn 1
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E-Mail: presse@schueleraustausch-portal.de

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