Wenn dein Baby Schwierigkeiten beim Einschlafen hat

… kann das viele Gründe haben. Einige Kinder vermissen in ihrer Schlafumgebung etwas. Andere Kinder sind gerade an der Schwelle zu einer neuen Entwicklungsstufe und fühlen sich mit neuen Gefühlen und Wahrnehmungen unwohl und unsicher. Und wiederum andere Kinder haben sich einfach ein bestimmtes Verhalten (Ritual) angewöhnt um zur Ruhe zu kommen.

Aber dein Kind versucht jetzt schon sich mitzuteilen. Es versucht alles mögliche, um sich verständlich zu machen und gibt dir Signale, wie es seine Gefühle gerade interpretiert. Beobachte sein Verhalten und die Situation genau.

Gerade, wenn du dein Baby daran gewöhnen möchtest in seinem eigenen Bett zu schlafen, und es dadurch Schwierigkeiten beim Einschlafen hat, finde heraus, wie es sich in seinem Bett wohl fühlt. Welche Gefühle verknüpft es mit dem Einschlafen? Was braucht es, damit es zur Ruhe kommt? Und was möchtest du gerne daran verändern?

Die Antworten auf diese Fragen bleiben nicht immer gleich. Mit jeder Wachstumsphase oder Entwicklungsstufe kommen auch wieder neue Herausforderungen. Das Bewusstsein deines Kindes verändert sich, die Herausforderungen ändern sich und damit entstehen auch immer neue Situationen.

Viele Babys lieben es bspw. ein kleines Nest in ihrem Bett zu bauen, in das sie sich hineinkuscheln können, oder ein Schnuffeltuch mit deinem Geruch greifbar zu haben. Ein Stillkissen auf seiner Kopfseite gibt ihm das sichere Gefühl einer weichen Begrenzung, und ein T-Shirt mit deinem persönlichen Geruch vermittelt ihm auch im Schlaf, dass du immer da bist. Aber ein 18 Monate altes Kleinkind empfindet das Nest vielleicht als störend.

Mit 2 Jahren beginnt die Trotzphase. Jetzt ist es nicht ungewöhnlich, wenn du mit deinem Kind jeden Abend endlose Diskussionen über das Schlafen gehen oder einschlafen führst. Das bringt in vielen Familien Stress, der es schwierig macht, zur Ruhe zu kommen. Hier helfen fröhliche Rituale deinem Kind, sich im Tagesablauf zurecht zu finden. Kinder sind richtige Nerds und bemühen sich ständig darum alles richtig zu machen. Wenn sie wissen, was als nächstes kommt, geben sie sich auch Mühe und arbeiten mit. Aber es muss ihnen Spaß machen und sinnvoll erscheinen.

Und mit ca. 3 Jahren entwickelt sich die Fantasie. Jetzt kommen bei vielen Kindern die Alpträume oder die Angst vor Monstern. Je nachdem, wie du auf diese sensible Entwicklung reagierst, kann dein Kind gut / schlecht schlafen. Aber es kann sprechen! Rede mit ihm und findet gemeinsam einen Weg die Monster zu vertreiben.

Auch das Festhalten an Angewohnheiten, aus denen dein Kind rausgewachsen ist, wie aus seiner Kleidung, stören oft einen entspannten Schlaf.

Allein aus dieser kurzen Auflistung erkennst du sicher, dass es DAS SCHLAFEN nicht wirklich gibt. Jeder von uns verarbeitet im Schlaf alles was ihn beschäftigt, Angst macht oder was ihm/ihr passiert ist. Und dein Kind ist auf deine Liebe und deinen Schutz angewiesen.

In meinem Buch “So schlafen Babys… entspannt ein und dann auch durch” (https://www.amazon.de/dp/B083DXFRJM) beschreibe ich,

  • wie dein Kind die einzelnen Entwicklungsphasen empfindet,
  • was du tun kannst, um deinem Kind zu helfen zur Ruhe zu kommen und
  • was dich als nächstes erwartet.

Als Tagesmutter habe ich täglich mit jeder dieser Entwicklungsphasen zu tun. Und meine 8-jährige Erfahrung hat mich gelehrt, wie ich auf jedes einzelne Kind so eingehen kann, dass es sich bei mir sicher und wohl fühlt, um sich frei entwickeln zu können.

Es ist nicht nötig einem Baby oder Kleinkind etwas “beizubringen”, es in eine Schublade zu zwängen, in der es sich nicht wohlfühlt oder es “schreien zu lassen”. Jedes Kind ist bereits jetzt perfekt. Häufig liegt die Schwierigkeit in der richtigen Kommunikation, den Rahmenbedingungen oder der unterschiedlichen Interpretation einer Situation.

Du, als Mutter oder Vater, hast alles was du brauchst, um deinem Kind die Geborgenheit zu geben, die es sucht. Beobachte es, höre auf deine Gefühle und vertraue darauf, dass auch dein Kind entspannt schläft, wenn es sich geborgen und sicher fühlt. Dann werden diese Schwierigkeiten bald Geschichten sein die du anderen Eltern erzählen kannst, und wie ihr sie behoben habt.

Veröffentlicht von:

Eltern Kinder Coach

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Homepage: https://www.eltern-kinder-coach.com

Ansprechpartner(in):
Sabine Lüders
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In meinem Alltag werde ich oft mit Situationen konfrontiert die herausfordernd und (teilweise) auch anstrengend sind.

  • Das eine Kind ist gerade neu in die Gruppe gekommen und noch sehr unsicher,
  • das andere Kind ist mitten in seiner Trotzphase und lebt diese mit ganzer Kraft aus,
  • das nächste Kind hat Probleme mit dem Einschlafen und
  • ein Kind mag kein Gemüse……. Alltag eben.

Um eine Lösung zu finden, muss ich die Bedürfnisse der Gruppe und die des Kindes beachten.

Kinder sind faszinierend, inspirierend, witzig und so phantasievoll. Es ist unsere Aufgabe, sie zu begleiten, ihnen Halt und Orientierung zu geben und Sicherheit, auch wenn wir (mal) keine Antworten haben. Und was hilft dabei:

Auf jeden Fall eine große Portion Humor, Liebe und Geduld. Als Coach blicke ich von Außen auf die Themen die Dich beschäftigen. Mit meiner Erfahrung und meinem Wissen finden wir gemeinsam einen Weg, um ein Familienleben zu kreieren, wie Du es dir vorstellst.

Informationen sind erhältlich bei:

Sabine Lüders

Email: kontakt@eltern-kinder-coach.com


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