Berufsbild „MFA“ – Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten

In Deutschland gibt es fast eine halbe Millionen MFA, die zusammen mit den Ärzten die ambulante Versorgung sicherstellen. Jetzt ist die Bundesregierung durch die FDP-Fraktion zu einer Akademisierung des Berufsbildes „MFA“ befragt worden. Aus der Antwort des BMG (Drucksache 19/16303), geht hervor, dass zwar aktuell eine Akademisierung oder Teilakademisierung der Gesundheitsfachberufe diskutiert werde, eine Akademisierung des Berufsbildes „MFA“ sei derzeit aber nicht geplant. Im Jahre 2018 habe der Beruf „MFA“ bundesweit auf Platz 2 der beliebtesten Ausbildungsberufe gestanden, gibt das BMG in seiner Vorbemerkung an. Dabei liegt die Arbeitslosigkeit unter MFA laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur nur bei 1,8 Prozent – auf 100 gemeldete Stellen kamen 132 arbeitslose MFA. Gerade im Vergleich zur Besetzung von anderen Stellen ist auffällig, dass MFA-Stellen mit einer Vakanzzeit von 80 Tagen deutlich schneller besetzt werden. Die durchschnittliche Vakanzzeit aus allen Berufsbildern beträgt 124 Tage. Somit zeigt sich, dass der Beruf „MFA“ nicht nur für viele junge Menschen als Ausbildungsberuf attraktiv ist, sondern dass auch die Nachfrage an zu besetzenden MFA-Stellen vorhanden ist, um in eine positive berufliche Zukunft zu blicken. Der Wettbewerb hat begonnenAllerdings nimmt die Bundesregierung in ihrer Antwort zur „Fachkraft-Präsenz in Arztpraxen“ auch zur Kenntnis, dass mittlerweile ein Wettbewerb um qualifizierte Kräfte stattfindet und ein „wertschätzendes Verhalten und kollegiales Miteinander sowie eine angemessene Entlohnung zunehmend an Bedeutung“ gewinnt. Auch in verschiedenen MFA-Foren ist immer wieder zu lesen, dass eine neue Anstellung gesucht wird, weil entweder ein untertarifliches Gehalt gezahlt wird oder im Kollegenkreis bzw. von Arztseite ein sehr unkollegiales, nicht wertschätzendes Verhalten an den Tag gelegt wird. Die teils untertarifliche Bezahlung wird auch durch Längsschnittanalysen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung deutlich, da laut Analyse fast jede achte MFA zusätzlich zu ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung einer geringfügigen Nebenbeschäftigung nachgeht. Qualifikation und Gehalt – Steigerungen sind möglich!Die Erhöhung der eigenen Gehaltsstufe und insbesondere der beruflichen Qualifikation können mit auf das ambulante Gesundheitswesen spezialisierten Fort- und Weiterbildungen, wie beispielsweise einer Fortbildung zum „Praxismanager (m/w/d)“, positiv beeinflusst werden. Auch das BMG sieht die Qualifikation der MFA als entscheidenden Faktor für die Entlastung der Ärzte und neben „der Sicherstellung der Arbeitsqualität bieten Fort- und Weiterbildungen auch die Möglichkeit, Handlungsfelder der MFA zu erweitern.“ Die Frielingsdorf Akademie bietet seit 13 Jahren die Weiterbildung „Praxismanager/in (IHK) – Arztpraxis / MVZ“ mit IHK-Zertifikat an. Mittlerweile haben über 230 TeilnehmerInnen diese Weiterbildung erfolgreich absolviert und sind mit IHK-Zertifikat ausgezeichnet worden. Eine Win-win-Situation für beide Parteien: Die MFA können durch den Zertifikatslehrgang ihre Berufsqualifikation erhöhen und die Praxisinhaber vom neugewonnenen Wissen ihres Praxismanagers (m/w/d) profitieren, der neue Aufgabenfelder und mehr Verantwortung für die Praxis und das gesamte Praxisteam übernehmen kann. Der nächste Zertifikatslehrgang „Praxismanager/in (IHK) – Arztpraxis / MVZ“ findet vom 4. bis 8. Mai 2020 im Marriott Hotel in Köln statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und Anmeldemodalitäten erhalten Sie unter der Rufnummer 0221-139836-63, per Mail unter akademie@frielingsdorf.de oder auf www.praxismanager-fortbildung.de.

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Im Jahr 2006 hat die Frielingsdorf Consult GmbH, Berater im ambulanten Gesundheitswesen, die Frielingsdorf Akademie ins Leben gerufen. Hintergrund war, dass wir während unserer Beratungen in Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren immer wieder mit Fragen nach gutem Personal und nach Schulungen rund um das ambulante Gesundheitswesen konfrontiert wurden.

Damit unsere Absolventen etwas bundesweit Anerkanntes erhalten, kooperieren wir mit der Weiterbildungsstätte der IHK zu Köln. Somit ist gewährleistet, dass, egal wo sich ein Absolvent einmal bewerben möchte, der potenzielle Arbeitgeber sofort sieht, dass offiziell zertifizierte Schulungen im Lebenslauf vorhanden sind.

Gestartet sind wir im April 2006 mit dem Fortbildungsgang „MVZ-Geschäftsführer/in (IHK)“, da die Möglichkeit zur Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums noch nicht lange bestand. Dementsprechend war damals noch kein ausgebildetes Personal am Markt vorhanden, das einerseits Erfahrung mit großen Einrichtungen und viel Personal hatte und sich andererseits im ambulanten Gesundheitswesen, z.B. mit der GKV-Abrechnung, auskannte.

Im September 2014 fand bereits der 20. Fortbildungsgang „MVZ-Geschäftsführer/in (IHK)“ statt und bis Ende 2017 haben wir alleine für diesen einen Fortbildungsgang über 360 Absolventen erfolgreich geschult und durch die Prüfung begleitet.

Seit 2017 gibt es diesen Fortbildungsgang nun auch für MVZ aus dem zahnärztlichen Bereich.

Unseren Fortbildungsgang „Praxismanager/in (IHK)“ (mittlerweile 21x durchgeführt bis Ende 2017) haben bereits über 180 Teilnehmer erfolgreich absolviert. Wir sind sehr stolz darauf, dass „unsere“ Absolventen immer wieder zu weiteren 1- bis 2-tägigen Seminaren kommen und KollegInnen und Freunden zu unserem Fortbildungsgang raten!

Zusätzlich zu den beiden oben genannten und weiteren Fortbildungsgängen führen wir Seminare, Workshops und Trainings als offene Veranstaltungen oder als Inhouseseminare durch.

Informationen sind erhältlich bei:

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