Was ändert sich Im Jahr 2020 , Änderungen für Mieter, Eigentümer und Vermieter

 

Was ändert sich Im Jahr 2020 , Änderungen für Mieter, Eigentümer und Vermieter

Geteilte Maklerprovision

Bis zum Jahre 2019 gab es keine gesetzliche Regelung, wer die Maklerkosten im Falle eines Immobilienverkaufes übernimmt.  Jedes Bundesland hat deshalb eine andere Aufteilung und Höhe der Maklerprovision. Da es hierbei meist zu Regelungen kamen die zu Lasten des Käufers waren, gibt es einen neuen Gesetzesentwurf den die Bundesregierung im Gesetz vom 11.12.2019 „ Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“.

Diese Regelungen sind neu:

. Maklerverträge für Wohnungen und Einfamilienhäuser müssen in Schriftform vorliegen, Emails gelten hierbei auch. Die wie bis lange Möglichkeit mündlich einen Vertrag zu schließen entfällt.
. 50 % soll ab 2020 , der Käufer max. an Maklerkosten tragen, dies trifft auch zu wenn er diesen selbst bestellt.
.Der Makler ob vom Käufer oder Verkäufer beauftragt, ist verpflichtet eine Provision in Höhe von 50 % von beiden Vertragspartner zu verlangen.

Die neuen Regelungen werden allerdings erst im Sommer oder Herbst im Jahr 2020 in Kraft treten.
  

Mietendeckel ist beschlossene Sache

Der Berliner Senat hat im November 2019 einen bundesweiten einmaligen Gesetzesentwurf über den  Mietendeckel beschlossen. Die derzeitige Regierung möchte die Mieten, für 1,5 Millionen Wohnungen die vor 2014 erbaut wurden , für 5 Jahre einfrieren. Auch Neuvermietungen werden  mit Obergrenzen je Alter, Ausstattung der Wohnung festgesetzt. Sollten die Obergrenzen über 20 % überschritten werden , kann die Bestandsmiete eventuell gesenkt werden.  Diese Obergrenze wird errechnet über drei Faktoren.  Diese sind erstmalige Bezugsfertigkeit des Wohnraumes , Ausstattung  und der Mietpreis pro Quadratmeter. Dieses Gesetz soll wenn alles klappt im März 2020 bereits in Kraft treten.

Wohngeld – Erhöhung

Ab Januar 2020 wird das Wohngeld um ca. 30%  erhöht. Auch die Mietenstufen sind abgeändert worden , das Heißt das Städte mit hohen Mieten gezielter entlastet werden. Diese Erhöhung war zwingend notwendig , die letzte war  im Jahr 2016.

Grundsteuer-Reform kommt

Die Grundsteuer ist  die Jährliche Steuer auf den Besitz von Grundstücken und Gebäuden. Die eigentliche Höhe , ist abhängig von Lage,  Wohnort und  dem Objekt selbst. Im November 2019 haben sich der Bundestag und Bundesrat dazu geeinigt das es zu einer neuen Berechnung der Grundsteuer kommen muss, fest steht bislang allerdings nur das die Bundesländer bis zum 31.12.2024 die derzeit bestehenden Regeln ändern müssen und  die neu berechnete Grundsteuer ab der 1.1.2025  zu zahlen ist. Ob die Bundesländer noch im kommenden Jahr eine Entscheidung dazu treffen ist bislang nicht bekannt.

Baukindergeld

Eine Erneuerung ist die neue Förderung für Familien und Alleinerziehende beim Kauf einer Immobilie in der Zeit vom 1.Januar 2018 bis 31.12.2020. Das Baukindergeld wird vom Staat finanziert und bezuschusst das eigene Zuhause mit 12.000,00€/Kind , das heißt zehn Jahre lang á 1200,00€.  Eine Voraussetzung dafür ist das ein minderjähriges Kind für das Sie Kindergeld erhalten im Haushalt lebt. Natürlich gibt es auch Einkommensgrenzen , das jährliche Haushaltseinkommen, sollte 90.000,00€ nicht überschreiten. Des weiteren sollte dies Ihre einzige Immobilie sein und muss mehr gekostet haben als die Fördersumme die Sie erhalten werde. Bei mehreren minderjährigen Kindern steigt die Summe für jedes Kind um 12.000,00€. Allerdings müssen Sie um die Förderung zu erhalten bis spätestens 31.12.2020 , den Kaufvertrag unterschrieben haben oder die Baugenehmigung erhalten . Der Antrag auf Baukindergeld  darf spätestens nach sechs Monaten nach Einzug , da zählt die amtliche Meldebestätigung, gestellt werden.

Neues Klimaschutzprogramm 2030 startet

Von diesem Projekt können einige Immobilien Besitzer profitieren. Eigentümer können bei Ersatz alter Fenster durch neue Wärmeschutzfenster oder dem Umtausch der alten Öl oder Gasheizungen auf erneuerbare Energie , 20 % der Sanierungskosten bzw. 40.000€/ Immobilie steuerlich, verteilt über drei Jahre abschreiben oder absetzen. Diese Förderung startet am 1.1.2020 und endet am 31.12.2029.

Neues „Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie"

Bereits am dem 10.1.2020 muss Deutschland wie jedes alle anderen Mitgliedstaaten der EU Das Gesetz umsetzen.Hierbei werden zukünftlich  auch Immobilienmakler stärker in die Pflicht genommen, sie müssen ihre Kunden dann nicht nur in der Vermittlung von Immobilien  sondern auch bei Pachtverträgen und Mietverträgen die mindestens monatlich eine Höhe von 10.000,00 € haben überprüfen.

Wohnungseigentumsgesetz  im neuen Look

Wohneigentum so ist das Ziel soll attraktiv bleiben, diese neue Reform hat das Ziel das Wohnungseigentumsanlagen leichter und schneller saniert werden können. Wer eine Eigentumswohnung erwirbt , wird gleichzeitig ein Teil einer Eigentümergemeinschaft, diese haben gemeinsamen Recht und Pflichten die im „ "Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht" beschrieben sind.

Wuchermieten gehören bald der Geschichte an

Der Gesetzentwurf ist beschlossen, es soll endlich härter geprüft und vorgegangen werden. Hierbei können dem Vermieter bei Nichteinhaltung Bußgeld auferlegt werden, dieses ist von 50.000,00 auf 100.000,00 € gestiegen und schon ein abschreckender Punkt. So können sich Mieter bald besser gegen erhöhte Mieten wehren. Beispiel: Sollte die vereinbarte Miete die ortsübliche Miete um 20%  übersteigen und noch das zu das Angebot von Günstigen Wohnraum sehr gering sein, reicht das aus um den Vermieter anzumahnen.

 

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