Energieausweis

Was ist ein Energieausweis?

Seit 2009 müssen Verkäufer oder Vermieter einen Energieausweis vorlegen. Der Energieausweis, auch „Energiepass" genannt, bewertet den energetischen Zustand von einem Haus. Und ist geregelt in der Energieeinsparverordnung.

Welche Arten gibt es?

Es gibt 2 unterschiedliche Ausweise:

Verbrauchsorientiert: hier wird der tatsächliche Verbrauch bewertet. Grundlagen für die Erstellung sind die letzten 3 Jahresabrechnungen der Energiequelle z.b. Berechnungen bei einer Gasheizung.

Bedarfsorientiert: Grundlage ist die Bauweise des Gebäudes. Der Pass weist nur den theoretischen Energiebedarf aus.

Beide Ausweise sind nicht vergleichbar, da sie auf unterschiedlichen Grundlagen erstellt werden.

Wo ist der Energieausweis geregelt?

Der Energieausweis ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Neuerungen gab es erst 2014. Jeder der seine Immobilie verkaufen oder vermieten möchte, muss spätestens bei der Besichtigung den Pass unaufgefordert vorlegen. Aber auch Gebäude ab 250qm Nutzfläche mit Publikumsverkehr müssen den Ausweis besitzen, er muss dort sichtbar aufgehangen sein.

Was sind die Ausnahmen?

Wie überall gibt es auch hier Ausnahmen. Denkmalimmobilien und Immobilien mit einer Nutzfläche unter 50qm sind nicht Energieausweisverpflichtet.

Welche Energieklassen gibt es?

Alle auf dem Stand der EnEV 2014 erstellten Energieausweise müssen Wohngebäuden eine Energieeffizienzklasse von A+ bis H zuweisen.

Wie lange ist er gültig?

In der Regel hat der Energieausweis eine Gültigkeit von 10 Jahren.

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