Sichere Elektronik trotz Hitze und Kälte

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Moderne Elektronik wird heute in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt und ist dadurch den unterschiedlichsten Temperaturen ausgesetzt. Vor allem elektronische Baugruppen in sicherheitsrelevanten Einsatzbereichen wie der Medizintechnik, Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrttechnologie müssen unter allen Temperaturbedingungen zu 100 Prozent zuverlässig funktionieren. Um diese Zuverlässigkeit zu überprüfen, können Kunden von Rehm Thermal Systems auf die Securo-Systeme zurückgreifen. Diese erwärmen oder kühlen Baugruppen ab, um sie so optimal auf den Warm- bzw. Kaltfunktionstest vorzubereiten.

Sichere Prüf- und Messverfahren werden immer relevanter und gehören heute schon zum Standard, um die Beständigkeit elektronischer Komponenten zu analysieren. Hierzu ein Beispiel aus der Luft- und Raumfahrt: Die der Sonne zugewandten Seite eines Raumfahrzeugs kann sehr heiß werden, da wegen des Vakuums keine Luft zur Kühlung vorhanden ist. Da aber im Weltraum selbst eine Temperatur von -270°C herrscht, ist es gleichzeitig auch extremer Kälte ausgesetzt. Die Technik muss trotz dieser hohen Temperaturschwankungen absolut verlässlich sein. Für solche Anwendungsfelder bietet Rehm Anlagen, die durch gezieltes Aufheizen, bzw. Herunterkühlen der Baugruppe genau diese extremen Umweltbedingungen simulieren können.

Rehm Thermal Systems entwickelte das System Securo Plus für den Warmfunktionstest und Securo Minus für den Kaltfunktionstest. Die Anlagen funktionieren unter Luft- oder Stickstoffatmosphäre. Um beispielsweise die Wintertauglichkeit sensibler Elektronik zu prüfen, können Funktionsbaugruppen auf Temperaturen bis -45°C heruntergekühlt und anschließend getestet werden. Um hingegen etwa die Einbauumgebung im Fahrzeug zu simulieren, werden die Baugruppen auf +80°C bis +120°C erhitzt. Die Securo-Systeme sind mit anderem Messequipment optimal kombinierbar. Dies ermöglicht eine umfangreiche Funktionsüberwachung und sichere Qualitätskontrolle. Beste Analyse- und Dokumentationstools sorgen außerdem für transparente Abläufe.

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