SRH Hochschule Hamm erforscht Einsatz von Wasserstoff

ie SRH Hochschule in Hamm stärkt weiter ihre Vorreiterrolle bei der Erforschung von logistischen Lösungen im Bereich klimafreundlicher Mobilität. Immer mehr Großunternehmen haben erkannt, wie wichtig logistische Aspekte bei der technischen Entwicklung sind und greifen auf die langjährige Kompetenz der SRH Hamm in diesem Bereich zurück.
Das Automobil-Werk in Düsseldorf untersucht in seinem von der SRH Hochschule Hamm begleiteten Forschungsprojekt „Mercedes-Benz Werk Goes Green“ den Einsatz von Brennstoffzellen-Gabelstaplern über einen längeren Zeitraum. Nach dem Abschluss der ersten Phase geht es nun in der auf 2,5 Jahren ausgerichteten 2. Phase des Projekts darum, den Einsatz der wasserstoffbetriebenen emissionsfreien Stapler, die vornehmlich in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, auf Wirtschaftlichkeit und eine positive Umweltbilanz hin zu erforschen. Die Hochschule hat für dieses Projekt einen wissenschaftlichen Forschungsmitarbeiter eingestellt, um den Wissens- und Erkenntnistransfer mit dem Projektpartner zu übernehmen und um über Forschungsverlauf und -fortschritte zu informieren.
„Wir freuen uns sehr, dass der Automobilhersteller den Weg weiter mit uns geht und so das Thema Wasserstoffmobilität in der politischen Diskussion forciert“, sagte der am Projekt federführend beteiligte Dekan für den Fachbereich Technik und Wirtschaft, Prof. Dr. Claus Wilke. Der größte Hemmschuh für derartig zukunftsweisende Technologien sei die Investition in die dafür notwendige Infrastruktur. Bei in sich geschlossenen Systemen wie zum Beispiel der Intralogistik von Unternehmen biete sich der Einsatz daher am ehesten an. „Hier können die Erfahrungen gesammelt werden, die für den weiteren Ausbau nützlich sind. Durch die Begleitforschung leistet hier die SRH Hamm im Rahmen ihrer logistischen und energiewirtschaftlichen Kompetenzen einen wertvollen Beitrag.“ so Prof. Wilke weiter. Die ersten Ergebnisse stimmten positiv, dass die Brennstoffzellen-Technologie zukünftig auch für intralogistische Anwendungen einen wertvollen Beitrag zum Schutz von Ressourcen und Umwelt leisten und sich dabei gleichzeitig auch wirtschaftlich gut darstellen lassen könne.
Die SRH Hochschule Hamm wies ihre Expertise bei der Entwicklung klimaschonender Logistik-Konzepte bereits in verschiedenen Forschungsprojekten nach. So konnten zum Beispiel in einer aktuellen Studie zur innerstädtischen Elektromobilität (ICEM – Intracity E-Mobility) nachgewiesen werden, dass der überwiegende Teil des täglichen Lieferaufkommens im innenstädtischen Bereich durch den Aufbau von mehreren dezentralen sogenannten Micro-Hubs und durch elektrisch angetriebene Lastenfahrräder und Elektrolastwagen realisiert werden kann.

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