Die Kaffeemaschine hat eine lange Geschichte

Kaffeemaschinen gehören schon lange zum Standardinventar einer jeden Küche. Die Kunst der Kaffezubereitung kann auf eine lange Tradition zurückblicken und auch die Geschichte der Kaffeemaschine ist bereits ziemlich weitreichend.

Schon Goethe machte sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts darüber Gedanken, wie man die Zubereitung von Kaffee maschinell vereinfachen könnte. Zu seiner Zeit war das Kaffeekochen noch ein sehr umständliches Unterfangen: Da Kaffeebohnen mussten zunächst als Ganzes in einer Pfanne geröstet werden. Dann wurden sie gemahlen -per Hand selbstverständlich. Anschließend konnte dann der Kaffee mit heißem Wasser aufgebrüht werden. Das Kaffeepulver wurde dabei nicht herausgefiltert sondern blieb in der Kanne enthalten.

Die ersten Kaffeemaschinen kamen zum Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Markt. Die erste moderne Kaffeemaschine, die gefilterten Kaffee herstellen konnte war der Wigomat, der in den 1950ern erschien. Der Wigomat erfreute sich in Deutschland hoher Beliebtheit und verdrängte allmählich die bis dato üblichen Pekulatoren. In England und Frankreich kamen Perkulatoren jedoch nie aus der Mode und inzwischen erfreut sich auch in Deutschland der Perkulator wieder zunehmender Beliebtheit. Das Funktionsprinzip eines Perkulators ist ganz anders als das einer Filterkaffeemaschine. In der Mitte des Perkulators befindet sich eine Metalröhre durch die Wasserdampf aufsteigt. Dieser kondensiert an der Kannendecke und tropft auf das gemahlene Kaffeepulver in der Kanne. Anschließend sickert das Wasser wieder in den Kannenboden zurück, wo es erneuert durch die Metalröhre nach oben strebt. Durch diesen Zirkulierungsprozess nimmt der Kaffee permanent an Stärke. Die heutzutage gebräuchlichste Form der Kaffeemaschine setzte sich in den 70er Jahren durch. Leicht erhitztes Wasser wird dabei Tropfenweise über einen Filter mit gemahlenem Kaffeepulver geschüttet.

Kaffeepadmaschinen

Ebenfalls sehr beliebt sind mittlerweile Kaffeepadmaschinen. Der Kaffee wird dabei vorportioniert in kleinen Filterbeuteln in die Kaffeemaschine gegeben. Der Vorteil ist die einfache Handhabung und die enorme Pflegeleichtigkeit der Kaffeemaschine. Nachteilig ist an Kaffeepadsystemen jedoch der relativ hohe Preis der Kaffeepads im Vergleich zur Preis/Leistung bei der Verwendung herkömlichen Kaffees.

Filter Kaffeemaschinen

Die häufigste und verbreiteste Form von Kaffeemaschinen, die in den meisten Haushalten zu finden sind, sind die Filterkaffeemaschinen. Sie beruhen auf dem Brühverfahren. Hier tropft eigens erhitztes Wasser in ein mit gemahlenem Kaffee gefüllten Filter und löst so die Inhalts und Geschmacksstoffe, die in einem Gefäß trinkfertig aufgefangen werden. Leicht in der Handhabung, Wasser rein, Kaffeepulver in den Filter, Knopf drücken und schnell ist der Kaffee trinkbereit. Ein Nachteil ist lediglich die Entfernung des Filters, doch das ist ein leichtes Spiel für den Kaffeefreund.

Gerade für Familien und mehrköpfige Haushalte sind diese Kaffeemaschinen zum empfehlen, da es im Gegensatz zu anderen Kaffeeverfahren möglich ist, schnell und bequem eine große Menge Kaffee zu brühen, die man entweder auf einer Hitzeplatte oder in einer Thermoskanne warm halten kann. Oder einfach sofort kochend heiß trinken. Kaffeemaschinen diesen Typs sind zudem schon äußerst preisgünstig zu haben. Beim Kauf einer solchen Kaffeemaschine sollte also auch noch Geld für eine Funkwanduhr übrig sein.

Handelsübliche Hersteller von diesen Kaffeemaschinen sind AEG, Braun, Bosch, Krups, die auf eine lange Tradition von Haushaltsmaschinen zurückblicken können. Gerade diese Kaffeemaschinen solcher traditioneller Anbieter glänzen durch einfache Handhabung, die von jedermann ohne Probleme jederzeit zu bedienen ist.

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