Gedenkfeier zum Tag der Befreiung in Kempen

Gedenkfeier zum Tag der Befreiung in Kempen

(Kempen) – Auf Anregung des Stadtrats in Kempen und Mitglied des Kreistags im Kreis Viersen, Jeyratnam Caniceus (ÖDP), findet am Montag, 2. März um 19.00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung zum „75. Jahrestag der Befreiung der Stadt Kempen“ im Rokokosaal des Kulturforums Franziskanerkloster statt. Beginn: 19:00 Uhr, Der Eintritt ist frei.

„Vor 75 Jahren, am 2. März 1945, ging für Kempen mit der Besetzung durch amerikanische Truppen der Zweite Weltkrieg zu Ende.“ so die Stadt Kempen in einer Pressemitteilung. „Caniceus, der 1985 aus Sri Lanka nach Deutschland kam und seit 1998 mit seiner Familie in Kempen lebt, hat sich in den letzten Jahren vielfältig um Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Bezahlbarer Wohnraum, Flüchtlingsbetreuung oder Erinnerungskultur gekümmert. Überregional bekannt wurde er mit seinem En-gagement für das St.-Martinsbrauchtum.“

Musikalisch eingerahmt wird die Veranstaltung durch zwei 16jähriger Cellistinnen, die bei "Jugend musiziert" erfolgreich waren: Zu hören ist aus der Sonate für zwei Violoncelli von Jean Barriere, vorgetragen von Maja Emmanouilidis und Ann-Kathrin Schmitz, das Andante und das Al-legro prestissimo.

Bürgermeister Volker Rübo wird die Veranstaltung eröffnen. Der Kempener Historiker Hans Kaiser behandelt in einem Vortrag die Frage: „Was bedeutete das Kriegsende für Kempen?“ Kaiser wird dabei darstellen, wie es möglich war, „dass jeder fünfte Kempener sieben Monate nach der na-tionalsozialistischen „Machtergreifung“ einer NS-Organisation angehörte. und wie die Bevölkerung ihrem „Führer“ diszipliniert in den Krieg folgte: „Hitler war ein höchst begabter Populist. Seine Verheißungen und Hass-Parolen fielen auf fruchtbaren Boden. Wir sollten daraus lernen.“, so die Stadt Kempen in einer Pressemitteilung.

Dabei wird er auch auf aktuelle Äußerungen rechtsextremer Politiker eingehen. Sein Appell: „Hüten wir uns vor Schwarz-Weiß-Zeichnungen und vor Feindbildern, die einer komplizierten Wirklichkeit nicht gerecht wer-den. Setzen wir Besonnenheit und Differenzierung gegen Vorurteile und Hetze.“

Als Zeitzeugen werden Karl-Heinz Hermans und Erich Wüllems berichten, wie sie das Kriegsende erleben.

Die Veranstaltung endet mit einem Schlusswort „Weltoffenes Kempen in Gegenwart und Zukunft“ von Jeyaratnam Caniceus.

 

(Bild: Jeyaratnam Caniceus, Bildquelle: privat)

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