Schüleraustausch und Gap Year: 6 Punkte, wie man in 3 Monaten am besten Englisch lernen kann

Die meisten jungen Leute, die während der Schulzeit oder im Anschluss ins Ausland gehen, wählen ein englischsprachiges Land als Reiseziel. Damit ist klar, dass es ihnen zu einem großen Teil darum geht, ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Angeboten. Die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung stellt die wichtigsten Programme im Vergleich vor.
1 Englisch lernen im Ausland – worauf kommt es an? Wer eine Fremdsprache gut lernen will, kann das am besten erreichen, indem man im Ausland lebt, den ganzen Tag möglichst viel mit Einheimischen kommuniziert und keine Kontakte zu deutschsprachigen Menschen hat. Das ist dann gut machbar, wenn man in ein englischsprachiges Land geht und dort außerhalb der internationalen Großstädte und der internationalen Touristikzentren lebt. Spezielle Sprachkurse, wie sie in einem Teil der Programme enthalten sind, fördern das Englischlernen zusätzlich.
2 Was kann man in drei Monate für die Englischkenntnisse erreichen? Ein wichtiger Punkt ist, auf welcher Grundlage man mit dem Englischlernen startet. Wer bereits gute Schulkenntnisse mitbringt, hat einen einfachen Start. Erfahrungsgemäß können diese jungen Leute dann nach drei Monaten flüssig Englisch lesen, sprechen und schreiben, ohne schon perfekt zu sein. Bei Programmen mit zusätzlichen Sprachkursen wird vor allem auch die korrekte Anwendung der Grammatik und das Englisch Schreiben unterstützt.
3 Schüleraustausch und Gap Year: Die Programme für drei Monate. Die Auslandsprogramme für junge Leute unterscheiden sich stark nach Altersgruppen.
Schülern stehen vor allem zwei Programme offen: Ferien- und Sprachcamps sowie der Schüleraustausch. Ferien- und Sprachcamps sind so ausgelegt, dass sie normalerweise nicht länger als drei Wochen dauern. High School-Aufenthalte für drei Monate sind gut machbar; das Angebot dafür wächst. Für die Zeit nach dem Abitur gibt es eine große Vielfalt an Auslandsprogrammen. Reine Sprachkurse sind allerdings auf wenige Wochen begrenzt. Au Pair und geförderte Freiwilligendienste setzen eine Mindestdauer von sechs, oft 12 Monaten voraus. Einen Auslandsaufenthalt von drei Monaten kann man nur mit folgenden Programmen gut realisieren: High School nach dem Abitur, Volunteering-Programme ohne staatliche Förderung (und Vorgaben) sowie eine individuell geplante Sprachreise mit integriertem Sprachkurs.
4 Schüleraustausch und Englisch lernen in drei Monaten. Kurzzeit-Programme für High School-Aufenthalte sind eine gute Möglichkeit, Englisch zu lernen: Das umfasst normalerweise den Besuch einer privaten High School mit Unterbringung in einer Gastfamilie oder einem Internat. Durch die Einbindung in Schule, Gastfamilie und Freundeskreis ist gewährleistet, dass die Schüler „rund um die Uhr“ auf Englisch kommunizieren.
5 Gap Year und Englisch lernen in drei Monaten. High School nach dem Abitur ist genauso ausgestaltet wie der Kurzzeit-Schüleraustausch während der Schulzeit. Volunteering-Programme ohne staatliche Förderung (und Vorgaben) bringen normalerweise internationale Gruppen in ein gemeinsames Projekt. Gemeinsame Sprache ist dann Englisch. Der Effekt für das Englisch lernen hängt davon ab, ob die Teilnehmer in gutem Englisch miteinander kommunizieren und ob das Projekt in einem englischsprachigen Land stattfindet.
6 Schüleraustausch und Gap Year: Wie man gute und günstige Angebote zum Englisch lernen findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für Auslandsaufenthalte junger Menschen. Für Auslandsprogramme von Schülern erfolgt die Abwicklung über Austauschorganisationen. Bei Programmen für das Gap Year ist die Anbieterstruktur unterschiedlich: Neben staatlich lizensierten Organisationen, zB. für geförderte Freiwilligendiensten, gibt es freie Agenturen für Auslandsaufenthalte junger Erwachsener. Manche Auslandsprogramme kann man bei entsprechender Vorbereitung auch ohne organisatorische Hilfe planen und durchführen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien. Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

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