DEINHANDY Markt-Studie – Tarifvergleich: mit dem Preisschlager o2 surfen Kunden besonders günstig

Die Studie analysiert auf Grundlage von über 200.000 Kundendaten die Preisentwicklung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Das Ergebnis: Telekom-Kunden zahlen für das mobile Datenvolumen am meisten.

Direkt zu Beginn dieses Jahres sorgt o2 für eine Tarif-Sensation: Als erster deutscher Provider schafft der Mobilfunkanbieter die Drosselung des mobilen Internets ab und bietet drei Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen an. Doch auch in den herkömmlichen Tarifen ist das Datenvolumen von o2 im Vergleich zu Telekom und Vodafone rund ein Drittel günstiger, fand nun DEINHANDY in einer aktuellen Markt-Studie heraus. Im Zuge seiner Transparenzinitiative hat sich der unabhängige Mobilfunkexperte des Themas der Preisentwicklung für mobile Daten in Deutschland angenommen und auf Grundlage von 250.000 Kundendaten und Markt-Insights (Zeitraum: von Januar 2018 bis Dezember 2019) den derzeitigen Trend analysiert.

o2, der absolute Preismeister – aber zu welchem Preis?
Die Markt-Studie beinhaltet einen direkten Preisvergleich des Datenvolumens der drei größten Mobilfunkanbieter Deutschlands: Telekom, Vodafone und o2. Mit 0,63 Euro pro Gigabyte ist o2 Preismeister – gefolgt von Vodafone mit 1,03 Euro pro Gigabyte. Nutzer der Telekom zahlen im Schnitt 1,08 Euro pro Gigabyte. Dabei ist der Preis absolut kein Merkmal für ein schnelles Netz: Die Qualität des Internetempfangs ist preisunabhängig und nur so gut, wie die Netzabdeckung in der gewünschten Region. Eine aktueller Mobilfunk-Netztest (Quelle: Durchgeführt von CHIP und NET CHECK, 2019) beweist: o2 mag Preismeister sein, hat aber mit Abstand die schlechteste Netzabdeckung. Führend ist noch immer die Telekom – und das bereits seit 10 Jahren. Preis hin oder her, klar ist: Insgesamt haben die deutschen Mobilfunknetze noch immer eine Menge Ausbaupotential.

Datenvolumen bei SIM-only-Tarifen deutlich teurer
Die DEINHANDY-Studie stellt darüber hinaus auch Preisunterschiede in den Tarifarten fest: Das Datenvolumen bei SIM-only-Tarifen (Mobilfunkvertrag ohne Handyerwerb) ist im Schnitt einen Euro teurer als Bundle-Tarife (Mobilfunkvertrag mit Handyerwerb). Während Kunden der drei deutschen Netzbetreiber mit einem SIM-only-Tarif im Schnitt 2,61 Euro zahlten, sind
Bundle-Kunden mit 1,95 Euro im Vergleich deutlich günstiger unterwegs. Doch die Preisspanne der beiden Tarif-Optionen wird kontinuierlich kleiner: So unterschieden sich die Gigabyte-Preise im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2019 lediglich um 25 Cent.

Preisverfall – ein wahrnehmbarer Trend?
Die Studie zeigt auch, dass im Vergleich zu 2018 die Gigabyte-Preise im letzten Jahr rapide gesunken sind – und das deutschlandweit. Kostete im Jahr 2018 ein Gigabyte Datenvolumen in Niedersachsen beispielsweise 1,30 Euro, bezahlt man dort aktuell rund 50 Cent weniger. Die weniger gute Nachricht: Der GB-Preis schwankt in den Bundesländern stark, mit einer Spannweite von knapp 60 Cent. Während Hamburg den ersten Platz im Preisranking mit 0,62 Euro pro Gigabyte belegt, zahlen Internet-Surfer in Sachsen-Anhalt fast doppelt so viel. Auch im Hinblick auf die Altersgruppen der Nutzer werden die jeweiligen Preisunterschiede geringer. Während im Frühjahr 2018 die Preise noch um bis zu 0,50 Euro abwichen, variieren sie aktuell um wenige Cent. Die einzige Ausnahme: Internetnutzer von 18 bis 24 Jahren zahlen im Schnitt 0,30 Euro weniger als ältere Verbraucher zwischen 35 und 44 Jahren.

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Publiziert durch connektar.de.

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