Ostern mit Kobold Nepomuck

Nepomuck lädt euch herzlich ein, Ostern mit ihm zu feiern. Mit dem Kobold im Osterkörbchen wird es nicht langweilig, denn er heckt so einiges aus!

 

Ostern mit Nepomuck und Finn

Hast Du Lust, das Osterfest mit Nepomuck und Finn zu feiern?
Der Kobold macht sich auf den Weg, um seine Mäusefreunde zu besuchen. Natürlich geht es dabei turbulent zu, und alle Nepomuck-Finn-Fans kommen wieder voll auf ihre Kosten!
Neben einer spannenden Geschichte warten diesmal unter anderem tolle Basteltipps auf Dich!

ISBN-13: 978-3750407725

 

Leseprobe:

„Nepomuck hilft dem Osterhasen

Es ist noch recht früh am Morgen, und das Kobolddorf im Norden Norwegens liegt in tiefem Schlaf. Die Koboldmama und der Koboldpapa liegen mit ihren dreizehn Koboldkindern in einem breiten Bett im einzigen Raum des runden Koboldhauses. Dieses Haus müsst ihr euch so vorstellen wie ein liegendes Ei mit einem roten Dach darauf. Nepomuck wälzt sich unruhig hin und her, denn neben ihm schnarcht sein Bruder Norbert, und das hört sich an, als würde der einen ganzen Wald absägen. Zu allem Überfluss kitzeln ihn nun auch noch Noras lange Haare an der Nase. Nepomuck muss niesen und schaut sich vorsichtig um. Alles schläft, gut. Mit einem Satz springt der kleine Kobold über drei seiner Geschwister hinweg und landet auf dem Boden. Vorsichtig schleicht er auf seinen platten Koboldtretern zur Tür und drückt die Klinke herunter. Schwupps, draußen ist er!

Die Eule will sich gerade zur Ruhe begeben und streckt erstaunt ihren Kopf wieder unter dem Flügel hervor. „Ach ja, der Nepomuck, wer kann es auch anders sein“, murmelt sie schlaftrunken. Nepomuck aber wandert weiter, in den noch etwas schummerigen Wald hinein, der das Kobolddorf umgibt. Vielleicht kann er von den Waldbienen ja ein wenig Honig zum Frühstück erbetteln. Meistens sind die aber recht geizig damit. Und richtig! Die Biene, die er höflich bittet, schaut verärgert über die morgendliche Störung aus ihrem Stock heraus. „Oh nein, nicht schon wieder du, Nepomuck!“, surrt sie. „Alte Geizbiene“, murmelt der Kobold und macht sich flink vom Acker. Wer weiß, nachher sticht die ihn noch.

Auf der Lichtung bleibt er verwundert stehen. Dort sitzt eine Hasenfamilie neben lauter Körben mit Eiern. Nepomuck zählt sieben Kinder und zwei größere Hasen, die Eltern sicherlich. Auf dem Rasen liegen schon ganz viele bunt bemalte Eier. „Guten Morgen!“, ruft Nepomuck fröhlich. Vater Hase schaut auf und schielt den Kobold unter seiner Brille hervor an. „Guten Morgen“, antwortet er und bemalt gleich darauf weiter das Ei, das in einem Holzständer vor ihm steht. „Oh, ein lieber Gast, so früh schon“, lächelt die Hasenmutter freundlich. Sie trägt eine hübsche rote Schürze, die über und über mit Farbspritzern bekleckst ist. Die Hasenkinder springen ausgelassen um den Kobold herum, fassen sich bei den Händen und singen lustige Lieder.

„Wir schaffen unsere Arbeit nicht, wenn ihr so weitermacht“, brummt der Vater und schaut sorgenvoll auf all die weißen und braunen Hühnereier, die noch darauf warten, angemalt zu werden. „Morgen in aller Frühe müssen wir bunte Eier in den Gärten und Stuben der Menschenkinder verstecken, denn morgen ist Ostersonntag!“

Nepomuck überlegt. Die Kobolde kennen nur Ostara, das Frühlingsfest am 21. März, aber bei seinen Menschenfreunden in Deutschland hat er schon einmal Ostern gefeiert und auch Eier angemalt. Das kann man alles in dem Buch „Nepomucks Abenteuer“ nachlesen. Unser Nepomuck ist ein kleiner Künstler, der auch im Kobolddorf so manche Eingangstür fantasievoll verschönert hat.

Die Pinsel, die die Hasenkinder benutzen, sind winzig, und so malt der Kobold geschickt feine Muster, ja sogar Tiere und Blumen, auf die gekochten Eier. Wahre Kunstwerke entstehen da, und die Hasenkinder klatschen jubelnd in die Hände. Der Hasenvater ist nun gar nicht mehr brummig und nickt Nepomuck anerkennend zu.

Bald steht die Sonne hoch am Himmel, alle malen und vergessen dabei die Zeit. Die weißen und braunen Eier werden immer weniger, und die Wiese füllt sich mit bunten leuchtenden Ostereiern.

„Zeit für ein Frühstück!“, ruft die Hasenmutter plötzlich und verteilt Karottenbrot. Nepomuck beißt genussvoll in sein Stück und schaut dann bedauernd auf: „Ich muss gehen, daheim warten sie auf mich!“

„Vielen Dank, Nepomuck!“, rufen die Hasenkinder im Chor, und der Hasenvater sagt: „Geh nur, Nepomuck, den Rest schaffen wir jetzt allein. Wenn auch unsere Eier nicht ganz so schön werden wie deine.“

Die Kinder begleiten den Kobold noch ein kleines Stück in den Wald hinein, dabei tanzen, hüpfen und singen sie ununterbrochen. ‚Welch eine fröhliche Gesellschaft‘, denkt Nepomuck und nimmt sich fest vor, sie bald einmal zu besuchen.

Schon von weitem kann er die frisch gebackenen Blaubeerpasteten riechen. Er hat Glück, seine Mutter hat ihm welche aufgehoben.

„Nepomuck, wo warst du denn schon wieder?“, tadelt die ihren Sohn. Doch als sie hört, dass Nepomuck dem Osterhasen und seiner Familie beim Eier bemalen geholfen hat, ist sie mächtig stolz auf ihn.

„Warum feiern wir Kobolde eigentlich kein Ostern?“, fragt Nepomuck.

„Das weiß ich nicht, wir können es ja mal einführen“, gibt die Mutter lachend zur Antwort.

Wie groß aber ist die Überraschung erst am nächsten Morgen. Da steht doch wahrhaftig ein Körbchen mit bunten Ostereiern vor der Tür des kleinen Koboldhauses. Und auf eines der Eier hat jemand einen Kobold in Latzhosen gemalt. Jubelnd hebt Nepomuck es hoch und tanzt damit ausgelassen herum. Von weitem schaut die Hasenfamilie schmunzelnd den fröhlichen Kobolden zu und ist mindestens ebenso glücklich wie sie.“

 

 

Nepomucks Abenteuer

Nepomuck ist ein lustiger kleiner Kobold, der mit seiner Familie in einem Kobolddorf in Norwegen wohnt. Er hilft dem Weihnachtsmann beim Geschenke verpacken in der Weihnachtswerkstatt und landet aus Versehen in einem dieser Päckchen. So tritt er nun im Schlitten des Weihnachtsmanns seine Reise in die Welt der Menschen an Welch spannende Abenteuer wird Nepomuck dort wohl erleben und wird er bei den Menschen ein neues Zuhause finden? Dies ist kein Weihnachtsbuch, wenn es auch zu Weihnachten beginnt!

ISBN-13: 978-3903056183

 

Leseprobe:

Ostern mit Nepomuck

Die Sonne hat den Kampf um das Wetter gewonnen. Gerade noch rechtzeitig, denn Ostern steht vor der Tür. Nepomuck ist am aufgeregtesten von uns allen. Nepomuck hört den Erzählungen über den Osterhasen mit glühenden Ohren zu. Er stellt viele Fragen, die ihm keiner beantworten kann: „Hat der Osterhase auch eine Werkstatt?

Wo ist die? Helfen ihm die Kobolde beim Bemalen der Eier? Ich habe dem Weihnachtsmann in seiner Werkstatt geholfen! Vielleicht soll ich dem Osterhasen auch helfen.“

Wir wissen nicht, wo die Werkstatt ist. Außerdem erzähle ich Nepomuck, dass ich letztes Jahr beobachtet habe, wie Vater die Eier im Garten versteckt hat. „Nun, sicher weil der Osterhase das nicht alles allein geschafft hat“, erklärt mir der kleine Kobold. Den Glauben an so eine schöne Sache wie den Osterhasen will Nepomuck sich nicht gleich wieder nehmen lassen. Und auch die Zwillinge behaupten, den Osterhasen schon gesehen zu haben. Nepomuck verschwindet jetzt immer öfter und kehrt erst zum Abendbrot zurück. Vielleicht sucht er den Osterhasen und seine Werkstatt. Vielleicht lockt ihn aber auch nur die laue Frühlingsluft in die Wälder. Schließlich ist er ja ein Wald- und Wiesenkobold und kein Hauself, oder? In der Woche vor Ostern bläst Vater Eier aus, und ich darf sie mit Oma und Mama vorsichtig bemalen. Max und Lily dürfen nur hartgekochte Eier bemalen, sie sind zu tollpatschig. Max hat schon ein ausgeblasenes Ei  in seiner fetten Hand zerdrückt. Nepomuck kommt und malt wahre Kunstgemälde auf die ausgeblasenen Eier. Er hat sich aus dünnen Pinselhaaren und einem Zahnstocher einen eigenen kleinen Pinsel gebastelt.

 

©byChristine Erdic

 

Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.

 

Veröffentlicht von:

Frau Christine Erdiç

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35050 Izmir
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Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei. 
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab 
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen. 

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