Trotz Corona: AGRAVIS und Genossenschaften sichern Versorgung

Ein maximal möglicher Schutz für Mitarbeiter und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und zugleich die Sicherstellung des Geschäftsbetriebs und der Versorgungsfunktion innerhalb der Lebensmittelkette: Die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet derzeit im genossenschaftlichen Verbund mit Hochdruck daran, um diese besondere Herausforderung zu meistern.

"Wir erleben gerade eine so noch nie dagewesene globale Krisensituation, für die es keine Blaupause gibt", sagt Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG. Das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen habe sich intern so aufgestellt, dass durch umfassende Hygienemaßnahmen und eine Unterbindung von standortübergreifenden Veranstaltungen und externer Besucher größtmögliche Vorsorge getroffen wurde, um das Infektionsrisiko einzudämmen. Zudem arbeiten zahlreiche AGRAVIS-Beschäftigte – vor allem in den Konzernzentralen Münster und Hannover – inzwischen auch im Homeoffice. "Die Prävention hat jetzt absoluten Vorrang", unterstreicht Dr. Köckler. Über eine Konzernvereinbarung werden darüber hinaus Regelungen getroffen, die es Mitarbeitern beispielsweise ermöglichen, die Kinderbetreuung wahrzunehmen.

Zugleich stellt sich die AGRAVIS ihrer Verantwortung bei der Lebensmittelherstellung und der Versorgung der Menschen im ländlichen Raum. "Wir sind gewillt, unseren Beitrag zu leisten, damit die Infrastruktur auch in dieser außergewöhnlichen Situation gesichert bleibt", betont der AGRAVIS-Chef. Heißt konkret: Es werde alles dafür getan, dass die Standorte in der Fläche geöffnet und arbeitsfähig bleiben. Das gelte für die Raiffeisen-Märkte ebenso wie für das Betriebsmittelgeschäft mit der Landwirtschaft und die Landtechnik-Werkstätten. "Unsere Kunden – Landwirte, Mühlen und Genossenschaften – können darauf vertrauen, dass sie bei uns weiterhin alles Notwendige erhalten, damit die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt werden kann", formuliert es Dr. Dirk Köckler.

"Wir müssen mit aller Macht die Produktion von Futtermitteln sicherstellen, damit die Tiere auf den Höfen und unsere Haustiere ausreichend Futter bekommen, die jetzt beginnenden Feldarbeiten nicht zum Erliegen kommen und die Lieferketten aufrechterhalten werden, damit wir beispielsweise die Mühlen weiterhin mit Getreide versorgen können", unterstreicht Dr. Köckler die Systemrelevanz der AGRAVIS-Gruppe in diesen herausfordernden Tagen und Wochen. "Das Wichtigste ist jetzt, das Virus einzudämmen, besonnen zu bleiben und Zusammenhalt zu zeigen."

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Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit knapp 5,4 Mrd. Euro Umsatz und aktuell rund 5.200 Mitarbeitern. Die geschäftlichen Schwerpunkte der AGRAVIS Raiffeisen AG liegen in den klassischen Agrarsparten Getreide, Ölsaaten sowie Futtermittel, Düngemittel, Pflanzenschutz und Saatgut. Bedeutende Aktivitäten bestehen zudem in
den Bereichen Agrartechnik und Energie. Darüber hinaus wird ein Einzelhandelsgeschäft in den
Raiffeisen-Märkten betrieben. Eine nennenswerte wirtschaftliche Rolle kommt zudem dem Baustoffhandel zu.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist Großhandelspartner der Primärgenossenschaften vor Ort, die das Geschäft mit den Landwirten verantworten. Daneben beliefert die AGRAVIS Raiffeisen AG über
Tochtergesellschaften - in Regionen ohne Primärgenossenschaften - die Landwirte auch direkt.
Das Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG reicht über große Teile Nordrhein-Westfalens bis nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Darüber hinaus bietet die AGRAVIS-Gruppe ihre
Geschäftsmöglichkeiten und Dienstleistungen auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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