Herzensangelegenheit Dietsch: Verbindung Zahnmedizin + Allgemeinmedizin

Jeder Zahnarzt bei Trusted Dentists zeichnet sich durch besondere Herzensangelegenheiten aus: Dinge, auf die er oder sie besonderen Wert legen und in die sie besonders viel Kraft investieren. Im Interview erzählt Zahnarzt Hartmut Dietsch von seiner Herzensangelegenheit, der Verbindung zwischen Zahn- und Allgemeinmedizin. 

 

Was ist Ihre Herzensangelegenheit?

Mir liegt es sehr am Herzen, den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen, mit all seinen Erkrankungen, Sorgen und Problemen. Denn wie sagt man so schön: An jedem Zahn hängt immer ein ganzer Mensch! Die Zahnmedizin ist für mich ein ganz wichtiges Teilgebiet der Allgemeinmedizin. Beides kann nicht voneinander getrennt gesehen werden. 

Zahnmedizin sind nicht nur Ästhetik und strahlend weiße Zähne, Zahnmedizin ist in erster Linie MEDIZIN!

Denn der Zusammenhang zwischen Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen und Allgemeinerkrankungen ist inzwischen ausführlich wissenschaftlich bewiesen. Beispielhaft seien hier nur die Korrelationen zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder rheumatoider Arthritis genannt. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. 

Aber auch das Wissen um die Wirkungen und Nebenwirkungen zahlreicher Medikamente, die unsere immer älter werdenden Patienten heute einnehmen, müssen bei zahnärztlichen Maßnahmen stets berücksichtigt werden.

Am deutlichsten werden die Zusammenhänge im Bereich der Craniomandibulären Dysfunktionen (CMD), Fehlfunktionen des Kiefer-Gesichtsbereichs, die gravierende Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben und zu Beschwerden und Schmerzen führen können, die oft nicht ursächlich mit dem craniomandibulären System in Zusammenhang gebracht werden.

Die Funktionsanalyse der Kiefergelenke sowie des gesamten craniomandibulären Systems, die Auswirkungen dieser Fehlfunktionen  auf den ganzen Körper sowie deren Therapie sind der Behandlungsschwerpunkt unserer Praxis. 

 

Warum investieren Sie genau in dieses Thema Zeit und Engagement?

Ich beschäftige mich seit rund 25 Jahren mit der Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie. In dieser Zeit habe ich viele Fortbildungen besucht und inzwischen auch viele Fortbildungen selbst gehalten. 

Dabei habe ich zum Beispiel gelernt, und die tägliche Praxis bestätigt dies immer wieder, dass nicht, wie oft angenommen und postuliert, Stress der Hauptauslöser für eine CMD ist. Meistens liegt es an einer fehlerhaften Okklusion und Artikulation, also der Art und Weise, wie die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer aufeinander passen und bei Bewegungen Zähne miteinander in Kontakt kommen.

Unser Kiefer- und Gesichtsbereich ist im Vergleich zu anderen Körperteilen im Gehirn “überrepräsentiert”. Das führt dazu, dass auch kleinste Veränderungen in diesem Bereich, z.B. eine um mehr als 10 Mikrometer zu hohe oder zu niedrige Füllung oder Krone, intensiver wahrgenommen werden und eine große Auswirkungen haben können. 

Mit jedem zahnärztlichen Eingriff üben wir also immer einen Einfluss auf den Gesamtorganismus aus.

Daher ist es mir auch wichtig, in einer ausführlichen Anamnese möglichst viele Informationen über den Gesundheitszustand meiner Patienten zu erfahren, um dies bei der Therapieplanung berücksichtigen zu können.

 

Wie findet die Umsetzung statt?

Viele Patienten haben  oft schon einen längeren Leidensweg hinter sich. Da sich Probleme mit dem Kiefergelenk in der Regel durch Schmerzen in ganz anderen Körperbereichen äußern, haben sie vorher meist eine Odyssee von Arztbesuchen und  Therapien bei Physiotherapeuten, Osteopathen usw. hinter sich. 

Anhand von Anamnesegespräch und ausführlicher Diagnostik die CMD zu erkennen, den Patienten mit seinen Beschwerden erst zu nehmen und mit einer speziellen Aufbissschiene relativ schnell Linderung und Besserung zu verschaffen, ist ein lohnendes Ziel und Ansporn für mich und meine Mitarbeiterinnen.

Selbstverständlich arbeiten wir dabei mit Physiotherapeuten, Osteopathen, Schmerztherapeuten und Heilpraktikern zusammen.  

 

Warum lohnt sich dieses Engagement für Sie?

Mein Beruf ermöglicht es mir, Patienten wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Sehr oft verlassen sie meine Praxis mit dem viel zitierten “strahlenden Lächeln”. Noch mehr  Freude bereitet es, zu sehen, wenn es meinen Patienten nach der Behandlung besser geht, die jahrelangen Beschwerden und Schmerzen verschwunden oder zumindest drastisch reduziert sind und Patienten dadurch ein neues Lebensgefühl haben.

Deshalb ist es die Zeit und Kraft, die ich und mein Team in die Behandlung stecken, auf jeden Fall wert. 

Dan Fisher, amerikanischer Zahnarzt, Erfinder und Firmengründer hat gesagt: “This is the best time to be a dentists” – das ist die beste Zeit, um ein Zahnarzt zu sein. Dem stimme ich voll und ganz zu.

Die heutige moderne Zahnmedizin bietet so viele tolle Möglichkeiten, Zahngesundheit zu erhalten und Zahngesundheit wiederherzustellen und so einen wichtigen Beitrag zur Allgemeingesundheit zu leisten.

Deshalb auch unser Slogan: „Zähne gut – alles gut!“

Zu meiner Herzensangelegenheit gehört es auch, dem Patienten auf Augenhöhe zu begegnen und ihn als Partner bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit zu betrachten. Nur in einem guten Miteinander kann dieses gemeinsame Ziel erreicht werden. 

 

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