ZEQ-COVID-19-Szenariorechner: Version 2.0 steht zur Verfügung

Mannheim, 23.03.2020 – In Zusammenarbeit mit Dr. Ulf Dennler hat ZEQ seinen Szenario-Rechner zur Prognose des Betten- und Personalbedarfs in deutschen Krankenhäusern weiterentwickelt.

Der in der letzten Woche von ZEQ veröffentlichte COVID-19-Szenariorechner ist auf positive Resonanz im deutschen Gesundheitswesen gestoßen. Seitdem wurde der Rechner täglich optimiert und steht >> hier kostenfrei zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit Dr. Ulf Dennler, Leiter des Geschäftsbereichs Medizincontrolling der München Klinik und Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling, haben wir den ZEQ-COVID-19-Szenariorechner nun noch einmal deutlich weiterentwickelt. Ziel ist es, den Nutzern eine Perspektive für den mittelfristigen Verlauf der Pandemie und der notwendigen Strukturen zu geben. Hierfür wurden folgende Neuerungen integriert:

1. Verbesserte Datenbasis: Durch die Nutzung der Daten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der Europäischen Union wird die zu Grunde liegende Datenbasis verbessert und so die Prognosewahrscheinlichkeit erhöht.

2. Veränderte Prognosemethodik: Die Prognosen basieren nun auf der Bevölkerungszahl, nicht den Fallzahlen im betrachteten Einzugsgebiet. Dadurch können auch Gebiete einbezogen werden, die noch keine Fallzahlen vorweisen.

3. Verlängerter Betrachtungszeitraum: Die Prognosen umfassen nun einen Zeitraum von 10 Wochen und zeigen damit auch die Strukturanforderungen während der erwarteten Hochphase der Corona-Krise.

4. Prognoseszenarien: Der Nutzer kann für die berechnete Prognose zwischen drei Szenarien wählen. Es ist sowohl eine Prognose auf Basis der Wachstumsrate der letzten vier Tage, als auch eine Best-Case-Prognose mit einem halbierten Wachstum möglich. Das dritte Szenario zeigt die Entwicklung mit einer 10%igen Wachstumsrate, das sich in Analysen der München Klinik als Best-Case-Szenario herauskristallisiert hat.

5. Personalbedarf im ärztlichen Dienst: Es wurde eine Berechnung des voraussichtlichen Mitarbeiterbedarfs im ärztlichen Dienst eingefügt. Der Nutzer kann die Berechnung anhand des Schichtsystems, der Patienten pro Arzt sowie der Verteilung der Behandlungstage zwischen IMC und ICU individualisieren.

6. Grafische Darstellung: Zur besseren Übersicht für den Nutzer werden die Prognosen nun auch grafisch dargestellt.

7. Eigenständige Aktualisierung: Eine Anleitung zur eigenständigen Aktualisierung auf Basis der veröffentlichten Fallzahlen wurde hinterlegt.

Auf dieser Basis prognostiziert der Rechner die Entwicklung folgender Planungsgrößen für ein Einzugsgebiet:

+ Fallzahlen im Einzugsgebiet
+ Fallzahlentwicklung pro Tag
+ Covid-19-Patientenzahlen Intensivstation
+ Covid-19-Patientenzahlen Normalstation
+ Voraussichtlicher Bedarf an ECMO-Behandlungsplätzen
+ Benötigte Schutzmasken zur Betreuung der Patienten
+ Personalbedarf pro 24h Intensivstationen für Pflege- und ärztlichen Dienst
+ Personalbedarf pro 24h Normalstationen für Pflege- und ärztlichen Dienst

Damit erhalten Krisenstäbe und Entscheider im Krankenhaus eine Orientierungshilfe für ihre Entscheidungen zum Personal- und Materialeinsatz in den kommenden Tagen und Wochen.

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