Antivirales Nervenkräutl für ruhigen Körper und Geist

Optimismus, innere Ruhe und Ausgeglichenheit – in unserer derzeitigen Lage ist die Bewahrung dieser Gemütszustände besonders wichtig. Hilfe kennt Aromapraktikerin Ingrid Karner: „Durch seine antivirale Wirkung ist das kostbare ätherische Melissenöl gerade in Zeiten des Corona-Virus zu empfehlen.“ Melissenöl wirkt ausgleichend auf das Gemüt und wird vor allem bei Ängsten, Herzbeschwerden, Fieberblasen und Nervosität empfohlen.

Wie hilft’s?

Um Fieberblasen zu behandeln oder präventiv abzuwenden, empfiehlt Ingrid Karner: „Sobald man die Fieberblase spürt, sollte man auf die betroffene Stelle das pure Melissenöl auftragen.“ Verdünntes Melissenöl, einmassiert an den Schläfen, kann laut der Aromaexpertin auch unangenehme Kopfschmerzen lindern. Wer Schlafstörungen hat, dem kann mit einem Melissenölbad am Abend geholfen werden.

Duftende Tipps

Nicht umsonst wird die Melisse im Volksmund auch „Nervenkräutel“ genannt: Ingrid Karner hat die Erfahrung gemacht, dass Melissenöl als Trockeninhalation Prüfungsängste maßgeblich vermindern kann. „Und wenn es im Sommer wieder heiß wird und die Insekten ausschwärmen, ist Melisse in Duftlampen ein sehr bewährtes Abwehrmittel“, weiß die Aromapraktikerin.

Tipp: antivirale Raumbeduftung in der Duftlampe oder im Diffuser

•    5 Tr. verdünntes Melissenöl (10:90 in Jojoba)

•    5 Tr. eines eucalyptisch duftenden ätherischen Öls (z.B. Eukalyptus globulus, Cajeput, Niaouli, Ravintsara oder Rosmarin ct. Cineol).

So lieber nicht

Worauf sollte geachtet werden? „Aufpassen bitte beim Kauf von Melissenöl: Da es ein sehr kostbares Öl ist (etwa gleich teuer wie Rosenöl), gibt es viele verfälschte und günstigere Öle mit ähnlichem Namen auf dem Markt. Die Wirkung ist aber nicht vergleichbar mit dem oben beschriebenen ätherischen Öl aus der Echten Melisse (Melisssa officinalis = Zitronenmelisse).“, warnt Ingrid Karner. Schwangere Frauen und Menschen mit empfindlicher Haut sollten nur sehr vorsichtig mit Melissen-Anwendungen umgehen. Im Allgemeinen wird aber von der Melisse, die schon im 17. Jahrhundert die wichtigste Zutat des berühmten Karmelitergeists war, als Allheilmittel gesprochen.

 

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