Kraftakt digitale Transformation. Neues wagen und Bewährtes pflegen.

Start-ups sind klar im Vorteil. Schnell, wendig und ohne langjährig gewachsene Strukturen können sie ihre innovativen Ideen umsetzen. Finanziert werden sie im Optimalfall von risikobereiten Investoren. Gewachsene Unternehmen stehen aber vor ganz anderen Hürden. Unabhängig von der Branche stehen Unternehmen vor der Aufgabe, die Transformation in die neue Welt aktiv zu gestalten und deren Finanzierung sicherzustellen. Auf der einen Seite muss das Tagesgeschäft mit dem erfolgreichen Kerngeschäft fortgeführt und möglichst optimiert werden, auf der anderen Seite sollen Innovationen entwickelt und aufgebaut werden, was oft einem riskanten Aufbruch in eine unbekannte Zukunft gleichkommt.

"Die Umsetzung dieser Beidhändigkeit erfolgt meist über den Aufbau paralleler Strukturen, in denen bereichsübergreifend Ideen entwickelt werden," erklärt Unternehmensberater und Coach Holger Hagenlocher in seinem aktuellen Blogbeitrag "Warum die Transformation für Unternehmen ein Kraftakt ist".
Die für den Wandel notwendige unternehmerische Beidhändigkeit – auch organisationale Ambidextrie genannt – stelle, so Hagenlocher, Unternehmen und öffentliche Institutionen vor große Herausforderungen.
"Insbesondere für Führungskräfte wird dies zur Zerreißprobe. Einerseits muss die Führungskraft eher in klassischen Hierarchiestrukturen Entscheidungen treffen, andererseits hat sie die Aufgabe, schnelle und selbstorganisierte Netzwerke zu Innovationen zu motivieren und die Rahmenbedingungen für deren Erfolg zu schaffen", so der Berater aus Singen am Hohentwiel. Der Link zum Beitrag: https://www.holger-hagenlocher.de/allgemein/warum-die-transformation-fuer-unternehmen-ein-kraftakt-ist/

Die Gegenwart zu pflegen und dennoch gleichzeitig Angebote für die Zukunft zu entwickeln, bedeute laut Hagenlocher insbesondere für Führungskräfte eine Herausforderung. In der Wissensgesellschaft sind nicht mehr die tüchtigsten Hände, sondern die klügsten Köpfe gefragt. Und die wollen mitgenommen und eingebunden werden.

"Führungskräfte müssen die Veränderung leben", so Hagenlocher, der auch als Lehrbeauftragter an Hochschulen aktiv ist und unter anderem "Gesellschaft im Wandel: Digitalisierung" unterrichtet. "Der Manager wird zum Motivator und internen Coach. Er steht in der Verantwortung, den Prozess zur Lösungsfindung unter Einbeziehung aller bestmöglich zu organisieren."
Demut werde zur wichtigen Tugend jenseits aller Hierarchien und Positionen. Die Führungskraft muss dies als Vorbild leben. Die Zeit von "Ober sticht Unter" und der Schröder"schen "Basta"-Führung gehöre der Vergangenheit an, so Hagenlocher in seinem Blogbeitrag.

Was es brauche, sei ein kreatives Umfeld für innovative Ideen. Nur so ließen sich konkurrenzfähige Produkte entwickeln. "Innovationen sind Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Ein kreatives Umfeld zu schaffen, das Ideen und Innovationen ermöglicht, ist deshalb eine der Hauptaufgaben des Managements", so Hagenlocher.
Den Blogbeitrag gibt es hier zu lesen: "Warum die Transformation für Unternehmen ein Kraftakt ist"

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Holger Hagenlocher - Marketing- und PR-Berater - Freier Journalist - Dozent

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Holger Hagenlocher (Diplom-Ökonom) studierte Wirtschaftswissenschaften und betreut seit vielen Jahren öffentliche Institutionen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Organisationen und Personen als Marketing- und PR-Berater.

Daneben gibt er als Dozent seine beruflichen Erfahrungen an verschiedenen Bildungseinrichtungen an Interessierte weiter, unter anderem als Lehrbeauftragter für Public Relations an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und Dozent für Public Affairs Management an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg.

Zudem führt er individuelle Coachings im Bereich der Pressearbeit, der Public Relations sowie den Sozialen Medien durch und betreibt im Internet die Informationsplattform "PR für Vereine" (www.pr-fuer-vereine.de).

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