Einladung zu Seelensuppe und Lebenselixier ins Aostatal

Aosta-Herz-lich laden wir Sie zu uns ein. Lassen Sie uns Platz nehmen am großen Tisch aus Lärchenholz neben der lodernden Feuerstelle. Vor uns steht eine heiße, dampfende Valpelline Käse-Suppe mit geschichtetem Brot, Aosta – Fontinakäse (DOP), Wirsing und einem Hauch von Zimt. Dazu ein Glas wohl temperierter Arnad Montjovet – ein trockener Roter, dessen Geschmacksnote an Leder und Erde erinnert. Wir sitzen geschützt in einer urigen Berghütte. Draußen weht der erste Primavera-Frühlingswind den Duft der Bergwiesen durch die weit geöffneten Fenster. Unser Blick schweift über die grünen mit alpinen Kräutern und Blumen übersäten Wiesen des Aostatals. Umrahmt wird das Szenario von den vier stattlichen Bergen – Gran Paradiso, Monte Cervino (Matterhorn), Monte Bianco und Monte Rosa.

Sie können JETZT zwar noch nicht zu uns kommen, aber wir kommen zu Ihnen und verraten als Vorgeschmack das
Rezept der typischen Suppe vom Valle d´Aosta.

Seupa à la Vapelenentse

Für 4 Personen braucht man:

•              1,5 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
•              1 Wirsing
•              400 Gramm Fontinakäse oder Bergkäse
•              500 Gramm in Scheiben geschnittenes Brot
•              gemahlener Zimt
•              150 Gramm Butter

In eine feuerfeste Form schichtet man abwechselnd Brot und Käse, wobei die oberste Schicht aus Käse besteht. Man kocht den Wirsing in der Fleisch- oder Gemüsebrühe. Dann gibt man die Brühe auf das Brot, wartet, bis alles schön eingeweicht ist und lässt die heiße, zerlassene Butter über die letzte Schicht schmelzen. Am Ende bestreut man die Seupa à la Vapelenentse mit dem gemahlenen Zimt, schiebt die Form in den vorgeheizten Backofen (200-220°) und lässt die Suppe 40 Minuten garen, bis der Fontinakäse eine goldgelbe Kruste bildet. Statt des authentischen Aosta – Fontina (DOP) – unseren aromatischen Heu- (Winter) und Bergkräuter- (Sommer) Vollmilchrohkäse kann man auch einen anderen kräftigen Berg-Schmelzkäse nehmen. Dazu ein möglichst dunkles Krustenbrot aus der Biobäckerei. Statt des Arnad Montjovet passt ein kräftiger vino rosso italiano! Viel Spass beim Nachkochen!

Und zum krönenden Abschluss: unser valdostanisches Lebenselixier

Und wenn wir jetzt alle zusammensitzen würden gäbe es einen Génépy – ein nach alter Tradition gebranntes Destillat aus artemisia glacialis é weberi. Diese beiden regionalen Wermutarten geben unserem Aosta-National-Digestiv einen balsamischen Duft und zartbitteren Geschmack. Achtsam wurden dafür die Bergkräuter auf den Gletschermoränen (auf über 2000 m Höhe) gesammelt, mit großer Sorgfalt ausgewählt und getrocknet. Dieses im ganzen Alpenland bekannte „Lebenselixier“ hat einen einzigartigen, typisch alpinen Geschmack. Nach der guten Käsesuppe ist er ein feines Verdauungssäftchen.
Für den Caffè alla Valdostana, der mit Orangen- und Zitronenschalen aufgebrüht wird, benetzt man den Rand der Tasse mit Grappa, bestreut ihn mit Zucker, gibt noch einen Schuss hinein und flambiert den Kaffee.

Sind Sie bereit sich diesen genüsslichen Moment vorzustellen – die Vorfreude auf alles, das wieder kommen wird zu spüren? Wir verraten Ihnen bald weitere Rezepte zum Nachkochen für den freudigen Vor-Geschmack! Und wir schauen über den Tellerrand: Bald laden wir Sie ein zu einer weiteren Reise ins Aostatal – eine ebenso virtuelle wie traditionelle!

Alle Informationen: www.lovevda.it

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