Sigfox und IME digitalisieren Presscontainer

München 14. Januar 2020 – IME – IoT Technologiepartner für Unternehmen und Gemeinden – und Sigfox – der weltweit führende IoT-Dienstleister und erste globale 0G-Netzbetreiber – kooperieren. Das Ziel der Kooperation ist es, Presscontainer über 0G-Netzanbindung zu digitalisieren, um Containernutzern und Containerdiensten den Füllstand in Echtzeit übermitteln zu können. Anwender werden von der Last befreit, einen vollen Container beim Containerdienst zu melden. Die Servicequalität steigt, da die Abholung automatisch erfolgen kann. Wird die Füllstandcloud mit der Unternehmens-IT verknüpft, verbessert sich nicht nur das Nutzererlebnis für Kunden sondern auch die Effizienz des Containerdienstes: Administrative und logistische Aufgabenstellungen können vollständig automatisiert werden. Smart Cities profitieren von geringerem CO2-Ausstoß dank optimierter Routenplanungen. Erster Anbieter von Sigfox-0G angebundenen Presscontainern, die zur Sammlung von Altpapier, Kunststoffverpackungen und weiteren industriellen Abfallsorten zum Einsatz kommen, ist der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb des Großraums Regensburg, Meindl Entsorgungsservice. Dessen digitalisierte Container lassen sich über App und die Website binvoll.de managen. Der Digitalisierungsservice von Sigfox und IME kann bundesweit überall zum Einsatz kommen, da die Netzabdeckung in der Fläche bereits 85 Prozent von ganz Deutschland erreicht hat.

„Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, unseren Kundenservice zu verbessern. Die Digitalisierung von Containern ist der Schlüssel für ein verbessertes Kundenerlebnis und eine optimierte Kreislaufwirtschaft unserer Presscontainer, sodass sowohl unsere Kunden als auch wir von der Digitalisierung unserer Presscontainer profitieren. Deshalb prüfen wir jetzt auch den Einsatz von Füllstandmessern bei öffentlichen Glascontainern“, erklärt Reinhard Meindl, Geschäftsführer bei Meindl Entsorgungsservice.

„Wir sind selbst Kunde der von uns entwickelten IoT-Anbindung der Presscontainer, wie sie bei Meindl zum Einsatz kommen. Sie nimmt uns die Arbeit zum Austausch des Containers komplett ab. Das ist sehr angenehm, weil alles automatisch geht und sich Meindl eigenständig um die Abfuhr kümmert, ohne dass wir einen Handschlag tun müssen“, erklärt Christoph Hilbert, Geschäftsführer der IME mobile Solutions GmbH.

Digitalisierung optimiert die Prozesse
Die Presscontainer für Altpapier, Kunststoffverpackungen und weitere industriellen Abfallsorten, die Meindl bei Industrie- und Gewerbekunden aufstellt, zeigten bislang nur durch Warnleuchten an, dass ein Füllstand von ca. 75 Prozent erreicht ist. Der Kunde musste danach bei Meindl anrufen und den Container zur Entleerung anmelden. Dieser Arbeitsgang kann nun vollständig entfallen. Der Kunde wird heute aktiv über eine anstehende Abholung informiert, anstatt diese selbst bei Meindl veranlassen zu müssen. Hierzu wurde im ersten Schritt ein E-Mail Service umgesetzt, der im Projektverlauf durch eine App und Kundenplattform ersetzt wurde. Integriert in die Sigfox-0G-basierte Digitalisierungslösung von Presscontainern ist auch ein GPS-Sensor. Dies hat den Vorteil, dass Meindl unnötige Suchzeiten für den Fahrer vermeiden kann, wenn er auf großräumigen Firmengeländen nach dem Standort des Containers suchen muss.

Aufsteller von Presscontainern können den Digitalisierungsservice über IME beziehen. Auch Glascontainer und weitere Wertstoffbehälter digitalisiert das Unternehmen. Gibt es keine passende Sensorik, über die man den Füllstand messen könnte, bietet IME auch Sigfox-0G-Buttons an, über die Kunden die Leerung sehr einfach mit einem Knopfdruck veranlassen können.

Warum Sigfox-0G basierte Digitalisierung?
Entwickler wie IME und Anbieter wie Meindl entscheiden sich für eine Lösung auf Basis von Sigfox, weil eine 0G-Netzanbindung besonders energieeffizient und preiswert ist. Sie wurde nämlich speziell dafür entwickelt, Dinge anbinden zu können, die man bislang nicht anbinden konnte, weil es zu energiehungrig, zu teuer oder auch weltweit nicht ohne Roaminggebühren möglich war. Entsprechende Vorteile bietet sie gegenüber alternativen Lösungen, die auf 3G/4G/5G-Mobilfunknetzen basieren. Auf der Website partners.sigfox.com findet man die Lösung von IME sowie 66 weitere (Stand Januar 2020), die sich ebenfalls mit der Digitalisierung von Containern befassen, was die Bedeutung des Sigfox-Netzes für die Digitalisierung solcher und weiterer Behälter und Gebinde unterstreicht.

Über Sigfox
Sigfox ist Initiator des 0G-Netzwerks und weltweit führende IoT-Serviceprovider. Über sein globales 0G-Netz können Milliarden von Geräten so einfach wie möglich und mit höchster Energieeffizienz an das Internet angebunden werden. Das einzigartige Konzept für die Kommunikation von Geräten mit der Cloud von Sigfox geht auf die drei Haupthindernisse hinsichtlich der weltweiten IoT-Verbreitung ein: Kosten, Energieverbrauch und globale Skalierbarkeit.

Aktuell ist das Netzwerk in 65 Ländern verfügbar und erreicht eine Milliarde Menschen. Sigfox verfügt über ein großes Ökosystem an Partnern und IoT-Schlüsselunternehmen. Damit ermächtigt es Unternehmen, ihr Geschäftsmodell in Schlüsselbereichen wie Asset Tracking, und Supply Chain Management weiter in Richtung digitale Services umzustellen. Das 2010 von Ludovic Le Moan und Christophe Fourtet gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz Frankreich. Darüber hinaus unterhält Sigfox Niederlassungen in München, Madrid, Boston, San Francisco, Dubai, Singapur, Sao Paulo und Tokio.

 

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Sigfox ist der weltweit führende IoT-Serviceprovider. Das Unternehmen hat ein globales Netzwerk aufgebaut, um Milliarden von Geräten an das Internet anzubinden, die höchste Energieeffizienz und Benutzerfreundlichkeit bieten. Das einzigartige Konzept für die Kommunikation von Geräten mit der Cloud von Sigfox geht auf die drei Haupthindernisse hinsichtlich der weltweiten IoT-Verbreitung ein: Kosten, Energieverbrauch und globale Skalierbarkeit.
Das Netzwerk ist derzeit in 45 Ländern vertreten und soll bis 2018 auf 60 Länder ausgeweitet werden. Mit mehreren Millionen vernetzter Geräte und einem rasch wachsenden Partner-Ökosystem versetzt Sigfox Unternehmen in die Lage, ihr Geschäftsmodell auf einen Zuwachs digitaler Dienste auszurichten. Das 2010 von Ludovic Le Moan und Christophe Fourtet gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Labège, in der Nähe von Toulouse, dem „IoT Valley“ Frankreichs. Darüber hinaus unterhält Sigfox Niederlassungen in Paris, Madrid, München, Boston, San Francisco, Dubai, Singapur, Sao Paulo und Tokio.

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