Sigfox begrüßt EPOS2-Forschungsprojekt der TU Deggendorf

München 07. Januar 2020 – Sigfox – der weltweit führende IoT-Dienstleister und erste globale 0G-Netzbetreiber – begrüßt das EPOS2 Forschungsprojekt der Technische Hochschule Deggendorf, das batterielose Internet of Things (IoT)-Komponenten für die Logistik-Branche im Fokus hat. Das Ziel ist mechanische Bewegung als Energy-Harvesting-Quelle zu nutzen, um energieautarke und ressourcenschonende IoT-Anbindungen zu ermöglichen.

Akkubetriebene IoT-Komponenten
Die Anzahl der IoT-Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus steigt derzeit stark an und wird auch in den nächsten Jahren weiter anwachsen. IoT-Komponenten mit Akku haben den Nachteil, dass dieser nur eine begrenzte Energiemenge speichern kann und auch die Lebensdauer begrenzt ist. Ein Wiederaufladen des Akkus auf herkömmlichem Weg ist meist nicht ohne weiteres möglich, da die Komponenten auch an schwer zugänglichen Stellen verbaut werden. Außerdem werden für die Akkus Rohstoffe benötigt, welche nur begrenzt vorhanden sind und bei deren Gewinnung auch der Umweltaspekt eine zunehmende Rolle spielt.


Energy Harvesting als Lösung zur Energieversorgung
Daher erforschen die Wissenschaftler und Projektpartner im Rahmen von EPOS2 verschiedene Möglichkeiten für eine autarke Energieversorgung von IoT-Anwendungen mit Hilfe von Energy Harvesting, wodurch die für Datenerfassung und Datenübertragung benötigte Energie gewonnen wird. Als Energiequelle dient mechanische Bewegung. „Energy-Harvesting-Lösungen bilden die Basis zur Versorgung einer Vielzahl von batterielosen IoT-Applikationen, die im Rahmen der digitalen Transformation in Zukunft unser Leben erleichtern werden“, ist sich Dieter Bauernfeind von der Elec-Con technology GmbH sicher. Da bei den verschiedenen Anwendungsbereichen der Logistikbranche unterschiedliche mechanische Bewegungsarten vorliegen, muss das Energy-Harvesting-Netzteil möglichst universell einsetzbar sein, um aus verschiedensten Signalformen die benötigte Energie erzeugen zu können. Weiterhin muss die gesamte Schaltung, zu welcher auch die entsprechenden Sensoren für die Datenerfassung gehören, möglichst energiesparend ausgelegt werden. „Ein flexibles, energieautarkes und ressourcenschonendes IoT Datenerfassungs- und Datenübertragungssystem wird dazu beitragen, dass die Digitalisierung auch in den unterschiedlichsten Anwendungen aus dem Logistik Bereich voranschreitet“, stellt Professor Dr. Robert Bösnecker von der THD fest.

Datenübertragung mittels Sigfox-Technologie
Die Datenerfassung beinhaltet verschiedene Betriebsparameter, beispielsweise von Zügen, Schiffen oder Lastwagen, welche durch die unterschiedlichen Anforderungen der entsprechenden Logistikbereiche vorgegeben werden. Für die Datenübertragung wird die Sigfox-Technologie des gleichnamigen französischen Telekommunikationsunternehmens verwendet. Sigfox betreibt ein eigenes globales Funknetzwerk, um IoT-Komponenten mit geringem Energiebedarf drahtlos mit dem Internet zu verbinden. Dabei werden von diesen Komponenten in definierten Intervallen kleine Datenmengen an eine Basisstation gesendet. Von dieser Basisstation werden die Informationen an eine Datenbank des jeweiligen Empfängers weitergegeben. „Der Funkstandard SIGFOX ist aufgrund der global verfügbaren Infrastruktur und seines geringen Energieverbrauchs prädestiniert zur Ausstattung ressourcenschonender, mobiler Sensorsysteme im Bereich des IoT“, erklärt Uwe Lindner von LinTech.


Erfahrene Projektpartner
EPOS2 ist im Rahmen des Netzwerks MI4G (Modern Industry for Germany) entstanden. An diesem Forschungsprojekt sind die Technische Hochschule Deggendorf, die Firma Elec-Con technology GmbH und die Firma LinTech GmbH beteiligt. Die Firma Elec-Con mit Sitz in Passau ist ein europaweit anerkannter und etablierter Spezialist für die Entwicklung von kundenspezifischer Elektronik. Ihre Kompetenzen liegen vor allem im Bereich der Netzteiltechnik (ACDC- und DCDC-Wandler), Embedded Solutions (Embedded Controller und DSPs) sowie allgemeiner Steuerungs- und Leistungselektronik. Das Berliner Technologieunternehmen LinTech arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich auf seinem Spezialgebiet – der Entwicklung von Bluetooth®- und Wireless-Produkten, -Systemen und -Modulen.

Über Sigfox
Sigfox ist Initiator des 0G-Netzwerks und weltweit führende IoT-Serviceprovider. Über sein globales 0G-Netz können Milliarden von Geräten so einfach wie möglich und mit höchster Energieeffizienz an das Internet angebunden werden. Das einzigartige Konzept für die Kommunikation von Geräten mit der Cloud von Sigfox geht auf die drei Haupthindernisse hinsichtlich der weltweiten IoT-Verbreitung ein: Kosten, Energieverbrauch und globale Skalierbarkeit.

Aktuell ist das Netzwerk in 65 Ländern verfügbar und erreicht eine Milliarde Menschen. Sigfox verfügt über ein großes Ökosystem an Partnern und IoT-Schlüsselunternehmen. Damit ermächtigt es Unternehmen, ihr Geschäftsmodell in Schlüsselbereichen wie Asset Tracking, und Supply Chain Management weiter in Richtung digitale Services umzustellen. Das 2010 von Ludovic Le Moan und Christophe Fourtet gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz Frankreich. Darüber hinaus unterhält Sigfox Niederlassungen in München, Madrid, Boston, San Francisco, Dubai, Singapur, Sao Paulo und Tokio.

Veröffentlicht von:

Sigfox Germany GmbH

Bretonischer Ring 12
85630 Grasbrunn
DE
Telefon: +49 (0) 2405-4526720
Homepage: http://www.sigfox.de

Ansprechpartner(in):
Cengiz Bekmez
Herausgeber-Profil öffnen

Firmenprofil:

Sigfox ist der weltweit führende IoT-Serviceprovider. Das Unternehmen hat ein globales Netzwerk aufgebaut, um Milliarden von Geräten an das Internet anzubinden, die höchste Energieeffizienz und Benutzerfreundlichkeit bieten. Das einzigartige Konzept für die Kommunikation von Geräten mit der Cloud von Sigfox geht auf die drei Haupthindernisse hinsichtlich der weltweiten IoT-Verbreitung ein: Kosten, Energieverbrauch und globale Skalierbarkeit.
Das Netzwerk ist derzeit in 45 Ländern vertreten und soll bis 2018 auf 60 Länder ausgeweitet werden. Mit mehreren Millionen vernetzter Geräte und einem rasch wachsenden Partner-Ökosystem versetzt Sigfox Unternehmen in die Lage, ihr Geschäftsmodell auf einen Zuwachs digitaler Dienste auszurichten. Das 2010 von Ludovic Le Moan und Christophe Fourtet gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Labège, in der Nähe von Toulouse, dem „IoT Valley“ Frankreichs. Darüber hinaus unterhält Sigfox Niederlassungen in Paris, Madrid, München, Boston, San Francisco, Dubai, Singapur, Sao Paulo und Tokio.

Informationen sind erhältlich bei:

SAMS Network
Sales And Management Services
Michael Hennen
Zechenstraße 29
52146 Würselen
Tel.+49 (0) 2405-4526720
michael.hennen@sams-network.com


    Auch interessant: