Nebenkosten Hauskauf

Wenn Sie eine sich Immobilie bauen oder kaufen wollen, kommt nicht nur der Preis der Immobilie auf sie zu. Dazu kommen noch einige Nebenkosten. Diese setzen sich aus vielen verschiedenen Dingen wie Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Modernisierungskosten, etc. zusammen. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die Nebenkosten. So können Sie Ihre Planung zum Hauskauf oder Wohnungskauf konkreter mit Zahlen belegen.

Welche anfallenden Kosten (Nebenkosten) gibt es noch?

Umzugskosten
Die Umzugskosten sind auch ein sehr wichtiger Bestandteil der Nebenkosten. Diese fallen nur an, wenn Sie die neue Immobilie selbst nutzen. Die Kosten für einen Umzug können sehr stark variieren. Hauptsächlich kommt es darauf an, ob Sie einen externen Dienstleister mit dem Transport beauftragen, wie viel Sie in die neue Immobilie transportieren müssen und wie lange es dauert. Wenn Sie einen Transporter haben und den Part selbst übernehmen möchten, sparen Sie hier natürlich einige Kosten.
Bedenken Sie auch, dass Sie eventuell neue Möbel kaufen müssen. Das kann der Fall sein, wenn manche Möbel beim Umzug beschädigt werden oder Ihnen die Möbel nicht mehr schlicht und einfach nicht mehr gefallen.

Gutachterkosten
Ein Gutachten ist nicht zwingend notwendig. Die Kosten dafür fallen natürlich nur an, wenn Sie einen Gutachter beauftragen. Dies ist besonders sinnvoll, um in der Preisverhandlung zu bestimmen, in welche Richtung es geht. Ein Pauschalpreis nicht genannt werden, da der Kostenrahmen eines Gutachtens (Link auf Kosten Gutachten) nur anhand des jeweiligen Aufwands bestimmt werden kann.
Informieren Sie sich hierfür bei einem Sachverständigen.

Maklerprovision
Maklerkosten fallen ebenfalls nur an, wenn Sie einen Makler beauftragt haben. Die Höhe der Provision ist anhand von einem Zinssatz und dem Kaufpreis zu ermitteln. Der Zinssatz (Höhe der Maklergebühren) kann je nach Bundesland unterschiedlich hoch sein und ist daher auch nicht genau bestimmbar.

Bei Vermietungen gilt: Die Person, die den Makler beauftragt, bezahlt auch die Maklerprovision. Bei Hausverkäufen gilt diese Regelung jedoch nicht. Hier wird je nach Bundesland unterschiedlich entschieden. Falls Sie zu Unrecht einen Makler bezahlt haben, können Sie innerhalb von 3 Jahren Ihr Geld zurückfordern.

Notarkosten
Die Notarkosten (Notar- und Grundbuchkosten) fallen grundsätzlich an. Der Immobilienkauf kann nur im Beisein eines Notars durchgeführt werden. Dieser muss den Vertrag notariell beglaubigen. Die Kosten für die notarielle Beurkundung werden anhand von Aufwand und Umfang des Vertrages ermittelt, dabei kann man mit einem Satz von ca. 1,5 Prozent der Kaufsumme rechnen. Dazu kommen weitere ca. 0,5 Prozent für die Grundbuchkosten.

Modernisierungskosten
Diese Kosten sind für Renovierungen und Sanierungen. Falls Sie Ihre Immobilie vor dem Benutzen beziehungsweise vor dem Vermieten noch renovieren müssen, zählt das zu dem Punkt Modernisierungskosten. Wie hoch diese sind, lässt sich nur anhand des Aufwands der Sanierung ermitteln. Natürlich trägt der Käufer einer Immobilie diese Kosten, sofern nicht gesonderte Vereinbarungen getroffen werden.

Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Der genaue Steuersatz wird unterschiedlich in dem jeweiligen Bundesland ermittelt.

Versicherungskosten
Die Versicherungskosten lassen sich nicht genau bestimmen. Dies ist abhängig von den Versicherungen, die Sie abschließen. Zu empfehlen sind eine Hausratversicherung, eine Wohngebäudeversicherung und wenn Sie Ihre Immobilie vermieten eine Mietausfallversicherung.

Nebenkosten bei selbstgebautem Haus

Viele Menschen bauen sich ein Haus selbst. Dies kann Kosten sparen und Sie selbst verbauen Ihre eigenen Wünsche für Ihr Haus. Dazu kommen aber auch bestimmte Nebenkosten, die Sie im Blick haben sollten. Die Erschließungskosten und die Vermessungskosten, sowie eine Bauherrenpflichtversicherung sollten Sie hierbei bedenken.
Erschließungskosten
Diese Erschließungskosten fallen an, wenn ein Haus ans öffentliche Wasser- oder Stromnetz angeschlossen wird. Diese hängen von der Gemeinde und den nötigen Aufwand ab und können variieren.

Vermessungskosten
Diese Kosten fallen an, wenn Sie eine Grundstücks-Vermessung durchführen wollen.

Bauherrenpflichtversicherung
Diese Versicherung sichert Sie gegen Unfälle jeglicher Art auf Ihrer Baustelle ab. Dies ist wichtig, da sonst die Kosten resultierend aus dem Unfall auch für nicht-beteiligte Personen auf der Baustelle Ihnen gegenüber in Anspruch gestellt werden können.

Wie finanziere ich die Nebenkosten?
Die Nebenkosten sollten komplett aus dem Eigenkapital stammen, da die Bank für keine Nebenkosten aufkommt. Dabei sollte man ungefähr 15% zum Kaufpreis dazurechnen für die Kaufnebenkosten der Immobilie. Außerdem sollten Rücklagen gebildet werden, die für zukünftige Schäden/Renovierungen genutzt werden können. Die Höhe der monatlichen Rücklagen sollten durch Alter und Kaufpreis der Immobilie ermittelt werden. Bei einem älteren Haus werden solche Rücklagen eher gebraucht, als bei einem Neubau.
Das bedeutet, dass die Rücklagen bei einem Neubau nicht zwingend so hoch sein müssen. Es reicht etwas weniger einzuplanen.

Finanziert die Bank die Nebenkosten vielleicht doch?
Die Bank finanziert manchen Personen auch die Nebenkosten. Dabei sprechen wir von einem 110%-Kredit. Diesen Kredit bekommen jedoch nur sehr wenig Personen.
Um den 110%-Kredit zu erhalten, müssen Sie mehrere Dinge nachweisen. Das beinhaltet z.B. ein solides Einkommen und eine finanzielle Rücklage. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass bei einer solchen Kreditanfrage mit höheren Zinssätzen gerechnet wird.
Dies wird von den Banken gefordert, da sonst zu wenig Sicherheit für die Bank besteht und das Konstrukt unter Umständen nicht mehr rentabel ist. Nachdem die Nebenkosten gezahlt wurden, ist dieses Geld nur selten beim Kreditnehmer wiederzuholen. Um damit keine Probleme zu bekommen, hat die Bank diese Anforderungen.

Fazit
Profitieren Sie von unserem Fachwissen und unserer Erfahrung als Immobilienmakler in Walldorf.
Rechnen Sie nicht nur mit dem reinen Kaufpreis der Immobilie.
Es ist also nicht sinnvoll, sich ein Haus zu kaufen, ohne die Nebenkosten im Kopf zu behalten. Die Nebenkosten können schnell bis zu 15 Prozent des Kaufpreises betragen. Die Bank bietet zwar einen Kredit inklusive Nebenkosten an, allerdings ist dieser sehr risikoreich und wird daher nur selten vergeben.
Das bedeutet, Sie müssen sich selbst Überblick über die Nebenkosten verschaffen. Das ist sehr aufwändig, allerdings können Sie so besser abschätzen, welche Kosten wirklich auf Sie zukommen.
Wenn Sie mehrere Häuser in Aussicht haben, die Sie sich kaufen möchten bzw. daran interessiert sind, diese zu kaufen, können Sie die Nebenkosten vergleichen. Mit etwas Glück lässt sich so viel Geld sparen.

Sie können beim Umzug schon einen Teil sparen, indem Sie sich einen Transporter mieten, oder jemanden im Freundeskreis haben, der Ihnen das besagte Fahrzeug leiht. Außerdem sollten Sie genug Zeit in den Umzug stecken. Wird alles richtig gemacht, kann auch Geld gespart werden.
Vor einem Häuserkauf sollten Sie sich sicher sein, welche Nebenkosten auf Sie zukommen. Dafür sollten Sie bei der Besichtigung sehr aufmerksam sein und alles notieren, bei dem Nebenkosten anfallen können beispielsweise für Sanierungen.

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Publiziert durch PR-Gateway.de.

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