Schüleraustausch Neuseeland: 8 Erfahrungen und Tipps von Phillip für das Auslandsjahr

Phillip aus Niedersachsen hat das Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Neuseeland. Er berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu seinem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Neuseeland kann man im Schüleraustausch Blog lesen (www.schueleraustausch-portal.de/blog-neuseeland/).
1 Schüleraustausch Neuseeland: Mein Start in das Gemeinschaftsleben war schwierig. Helfen würde definitiv ein direkter Kontakt zum sozialen Gemeinschaftsleben, was meine Gasteltern mir leider nicht bieten konnten, also hatte ich anfangs nur die Schule. Zum Glück hat mein Musiklehrer mich in das Blasorchester und die Bigband bringen können, wo man durch die Gemeinschaft integriert und begrüßt wird. Auch Sportvereine sind eine super Möglichkeit ins Team zu kommen, was für mich, der außerorts wohnte ein Problem war, da meine Gasteltern mich nicht zuverlässig hätten fahren können.
2 Schüleraustausch Neuseeland: Keine zu hohen Erwartungen ins Ausland mitbringen. Was ich euch für die erste Phase raten kann ist erstmal die Erwartungen klein zu halten. Das einzige wo ich mir sicher war, war dass die Gegend schön ist. Eine bekannte Austauschschülerin musste die ersten Wochen mit ihrer Enttäuschung kämpfen und hatte einen kleinen Zusammenbruch, weil sie sich alles ganz anders vorgestellt hatte.
3 Schüleraustausch Neuseeland als Start für einen Neuanfang nutzen. Ansonsten würde ich auch empfehlen diesen Neuanfang zu nutzen um selbst etwas Neues zu lernen und sich nicht nur mit den Sachen abgeben, die man sowieso schon kann. Ich habe in der Schule das Fach Holzarbeit belegt und mir zu Hause das Gitarrespielen beigebracht.
4 Schüleraustausch Neuseeland: Für das Einleben ist auch die Anpassung an Leben im Gastland wichtig. Was wichtig ist und mir selbst auch schwer fiel ist, sich bestmöglich anzupassen, sowohl in das Leben deiner Gastfamilie als auch in die örtliche Szene. Mir viel es schwer mich in den, plump gesagt, faulen Lebensstil meiner Gasteltern einzuleben, doch früher oder später wurde es zum Alltag und danach gewohnte ich mich allmählig daran. Wenn man dann wieder nach Hause kommt, kann dies ein aber auch wieder ein bisschen umhauen. Desweitern muss man auch das dortige Gemeinschaftsleben akzeptieren und dahingehend adaptieren. Wo ich lebte war die Surfszene sehr groß was für mich sehr ‚cool‘ war, doch mit der untersten Arbeitsklasse und Gangs hatte ich bisher auch noch nie etwas zu tun und so manches heruntergekommene Haus kann einen schon erschrecken.
5 Schüleraustausch Neuseeland: Die Highlights für das Auslandsjahr gut planen! Macht euch einen Plan zu allem was ihr tun und sehen wollt! Ich habe das Meiste auf das Ende meines Aufenthalts geschoben, weil meine Eltern mich besuchen und wir so manche Aktivitäten gemeinsam machen wollten. Durch Corona wurde dann jedoch der ganze Plan über den Haufen geworfen und ich stand mit Nichts da, da auch meine Gastfamilie mir nicht viel gezeigt hat.
6 Schüleraustausch Neuseeland: Die Austauschorganisation vor Ort war in der Corona-Krise perfekt. Die Partnerorganisation(SEANZ) meiner deutschen Organisation (DFSR) hat das alles sehr gut gemanagt. Trotz Homeoffice waren sie top organisiert, hielten uns auf dem Laufenden, was die Updates der Regierung anging und suchten sogar das persönliche Gespräch.
7 Schüleraustausch Neuseeland: Meine Deutsche Austauschorganisation war kaum sichtbar. Meine Deutsche Organisation hielt komischerweise nur den Kontakt mit meinen Eltern. Ohne irgendwelche Absprachen schickten sie mir einen Morgen Flugtickets für die Nächste Woche um mich so schnell wie möglich nach Hause zu bringen. Zum Einen ist das sehr gut, doch zum Anderen traf es mich emotional ziemlich hart, da man damit überhaupt nicht rechnete und ich mich ja noch von allen Freunden verabschieden wollte. Nachdem dieser Flug gecancelt wurde traten sie nicht mehr mit mir in Kontakt.
8 Schüleraustausch und mein neues Leben in Deutschland nach der Rückkehr. Erstmal bin ich sehr erleichtert und glücklich wieder bei meiner Familie zu sein, da ich hier mehr Freiheiten habe als ich in Neuseeland hatte, zumal ich die ganze letzte Woche vor meinem Flug im Hotel ausharren musste. Das hat meine Laune nicht gerade verbessert und mir auch nochmal in die Tasche gegriffen. Die erste Woche hier in Deutschland ging dann richtig schnell vorbei. Ich hatte jeden Tag etwas zu tun und nun gibt es für mich auch viel Schulstoff nachzuholen. Oft habe ich aber auch an all‘ das Erlebte gedacht was war.
Wo man Austauschorganisationen mit guter Beratung findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen.Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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