Finanzbranche verschenkt laut einer aktuellen Studie massiv Potenzial

MÜNCHEN und NEW YORK, 22. April 2020 – Celonis, der Marktführer für KI-gestützte Process Mining und Process Excellence Software, stellt die Ergebnisse einer Studie (1) zum Thema Process Mining in der Finanzbranche vor. Ein ernüchterndes Resultat der Befragung: Rund ein Drittel der befragten Budget-Verantwortlichen von Banken und Versicherungen in Deutschland weiß nichts mit dem Thema "Process Mining" anzufangen. Dadurch vergeben solche Unternehmen die Chance, mithilfe dieses innovativen Ansatzes und entsprechender Lösungen Geschäftsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren.

Das ist angesichts des schwierigen Geschäftsumfeldes, in dem sich ein Großteil dieser Unternehmen bewegt und den Herausforderungen, vor denen die Institute stehen geradezu fahrlässig. Denn Process Mining bringt erwiesenermaßen erhebliche Geschäftsvorteile. So verzeichneten Finanzdienstleister, die Process-Mining-Lösungen einsetzen, um bis zu 14 Prozent geringere Prozesskosten und eine um 18 Prozent höhere Produktivität. Weitere Vorzüge sind laut der Studie eine größere Transparenz von Prozessen sowie eine schnellere und effizientere Zusammenarbeit der Fachbereiche. Diese Faktoren sind vor allem für Banken und Versicherungen wichtig, die ihre Angebotspalette um digitale Services erweitern möchten. Eine effektive Digitalstrategie wiederum ist heute unverzichtbar, wie die Erfolge von Direktbanken und FinTechs im Bankensektor und von InsurTechs in der Versicherungsbranche zeigen. Dank der fortschreitenden Digitalisierung der gesamten Finanzbranche gibt es inzwischen auch beim sonst eher traditionellen deutschen Endkunden eine gestiegene Erwartungshaltung an die digitalen Services seines Dienstleisters.

Vor diesem Hintergrund gibt es zu denken, dass laut der Studie von Celonis nur ein Fünftel der Führungskräfte von Finanzdienstleistern das Potenzial von Process Mining erkannt hat. Dieses fehlende Bewusstsein ist auch der Grund dafür, dass die Mehrzahl der Unternehmen bislang keine Notwendigkeit sah, eine Process-Mining-Lösung zu implementieren. "Diese Unternehmen berauben sich dadurch der Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und sich auf einem Markt zu behaupten, der durch einen immer größeren Kostendruck und aggressiveren Wettbewerb geprägt ist", sagt Christian Brüseke, Sales Director Financial & Public Services DACH bei Celonis. "Denn Erfahrungen unserer Kunden aus dem Finanzbereich belegen nachdrücklich, dass sich mithilfe von Process Mining deutliche Effizienzgewinne, eine gesteigerte Kundenzufriedenheit und Kostensenkungen erreichen lassen."

Praxiserfahrungen: Process Mining zahlt sich aus

Ein Beispiel ist ein führendes deutsches Versicherungsunternehmen aus dem Kfz-Versicherungsbereich. Es war dank der Lösung von Celonis in der Lage, innerhalb von drei Monaten die Servicequalität deutlich zu steigern. So reduzierte sich die Prüfungs- und Bearbeitungszeit von Schadensfällen von 26 auf 21 Tage. Eine der größte europäischen Universalbanken wiederum ist dank der Optimierung von Prozessen jetzt in der Lage, Kreditanträge vier Mal so schnell zu bearbeiten als zuvor. Außerdem verbesserte das Unternehmen die Durchlaufzeit im Retail-Payment-Prozess um 30 Prozent, und dies innerhalb von nur sechs Monaten.

Finanzbranche gewinnt durch Process Mining

"Ein Finanzdienstleister, der seine Prozesse nicht im Griff hat, riskiert viel: Unnötige Reibungsverluste, unzufriedene Kunden und höhere Kosten durch ineffiziente Abläufe", betont Christian Brüseke, Sales Director Financial & Public Services DACH. Dies wiege umso schwerer, als davon auszugehen sei, dass die Coronavirus-Krise dazu führen wird, dass der Bedarf für eine verbesserte Effizienz und zufriedene Kunden zunehmen wird. "Der Druck, Prozesse einfacher, schlanker und effektiver zu gestalten, wird im Finanzsektor somit weiterhin bestehen. Process Mining kann Finanzunternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen."

Eine Infografik zu der Studie finden Sie 183 Besucher, davon 1 Aufrufe heute