ÖDP NRW: Lasst die Kurzstrecken-Flieger am Boden

Die Corona-Krise gibt Chancen für den Klimaschutz:

Lasst die Kurzstrecken-Flieger am Boden

Nach Meinung der ÖDP NRW ist jetzt die Zeit vom Umstieg vom Flieger auf die Schiene

(Münster/Düsseldorf) – Gegen eine Wiederaufnahme des Kurzstrecken-Flugverkehrs in Deutschland spricht sich der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen auf. „Schiene statt Flieger“ muss die Devise nach Meinung der ÖDP für die Zukunft lauten.

Die Inlandflüge in Deutschland verursachen jährlich 2,5 Millionen Tonnen Treibhausgase. Bei einem Umstieg auf die Schiene lassen sich in etwa 80 % dieser Emission einsparen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist es nach Meinung der ÖDP, dass der Bahnverkehr hier auch entsprechend leistungsfähig gemacht wird. Zwischen den Städten, die jetzt mit dem Flugzeug verbunden werden, fordert die ÖDP NRW die Einrichtung von „Point-to-Point“-Verbindung, also Direktverbindungen von Ort zu Ort.

Eine wesentliche Schwäche der Bahn ist es, dass diese nicht zielgerichtet Orte verbindet. Auch die Umsteigeverbindungen beeinträchtigen die Nutzbarkeit des Bahn-verkehrs. „10 Minuten Verspätung, die dazu führt, dass ein Anschluss verpasst wird, sind eben nicht nur 10 Minuten. Bei einem Stundentakt des Anschlusszuges sind diese 10 Minuten dann schnell eine Stunde. Dies kann durch die Einrichtung von Direktverbindungen vermieden werden.“ so die ÖDP NRW.

Gerade in der Zeit, in der die Lufthansa dringend Unterstützung der öffentlichen Hand benötigt, ist es durchaus gerechtfertigt, dies mit Auflagen zum Gemeinwohl zu verbinden. Eine dieser Auflagen muss nach Meinung der ÖDP NRW die Einstellung des innerdeutschen Flugverkehrs und dessen Ersatz durch Direktverbindungen auf der Schiene sein.

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