Wühlmaus bekämpfen – Maulwurf, Tier des Jahres, schützen

Wann und wie behandeln – Artenschutz für den Maulwurf (Tier des Jahres 2020)  

 

Putzig anzusehen, werden Wühlmäuse durch ihre Fraß- und Grabetätigkeit schnell zu einer Plage. Das Verhalten dieser Nager bewirkt eine optische Beeinträchtigung und zerstört die Begrünung im Garten. Damit der Einzelfall nicht zur Plage wird und die possierlichen Tierchen sich nicht zu sehr breit machen, sollten unbedingt entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Doch Achtung! Die Verwechslung zum Maulwurf liegt nahe und dieser wurde nicht nur von der Deutschen Wildtier Stiftung zum Tier des Jahres 2020 gewählt, sondern steht auch unter Artenschutz. Ein Fachmann hat das geschulte Auge und das entsprechende Equipment für die artgerechte und dauerhafte Behandlung. Mit entsprechenden Tricks kann der Neubefall verhindert werden: 

 

  • Schadensbild Wühlmaus 

  • Lebensraum Wühlmaus 

  • Wühlmaus versus Maulwurf 

  • Am besten im Frühjahr bekämpfen 

  • Hilfreiche Tipps gegen Neubefall 

 

Schadensbild der Wühlmaus 

Die Hauptschadensverursacher in der Gruppe der Wühlmäuse sind die Schermaus oder große Wühlmaus und die Feldmaus. Die Schermaus frisst beinahe ausschließlich frische Pflanzenteile, wie Möhren, Sellerie, Tulpenzwiebeln und Wurzelrinde von Rosen und Obstbäumen. Betroffene Bäume bekommen plötzlich gelbe Blätter oder treiben im Frühjahr nicht aus.  

Feldmäuse verzehren neben Gräsern und Kräutern auch Sämereien. Obstbäume werden gerne an der Stammbasis benagt und geschädigt. Ein zusätzlicher unschöner und unpraktischer Nebeneffekt sind die Erdhügel, die das gesamte Gartenbild beeinflussen und zudem die Gartenarbeit behindern.  

 

Lebensraum der Wühlmaus 

Die Wühlmaus kommt in ganz Europa vor und bevorzugt lockere und feuchte Erde. Besonders beliebt sind große Flächen mit kurzrasigen Wiesen, wie Gärten, Golfplätze und Sportanlagen. Weiden, Bachufer und vergraste Jungkulturen stehen auch hoch im Kurs.  

Die Schermaus lebt unter der Erde, sie kommt nur zur Wanderung und Paarung an die Oberfläche. Ihr Lebensraum besteht aus Gängen, die ca. 5 cm breit und geschlossen sind. Diese verlaufen bis zu einem Meter tief und entlang der Erdoberfläche. Das Bausystem kann bis zu 100 m betragen. Pro Bau ist in der Regel nur ein Weibchen anzutreffen. Das Männchen kommt nur zur Begattung vorbei und die Jungtiere ziehen recht schnell in einen eigenen Bau. Bei bis zu vier Würfen im Jahr, mit je 5-10 Jungen, wundert die rasante Ausbreitung und der extreme Schaden nicht.  

 

Wühlmaus versus Maulwurf 

Doch Achtung! Während die Wühlmaus als Schädling behandelt werden darf, steht der Maulwurf unter Artenschutz und wird durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt. Das heißt, dass er weder gefangen noch getötet, sondern nur vertrieben werden darf. Im Vorfeld der Bekämpfung muss also sichergestellt werden, dass es sich bei dem Untermieter nicht um den weitaus netteren Maulwurf handelt. Seine Hügel sind höher, liegen über den Gängen, sind gleichmäßig geformt und enthalten keine Pflanzenteile. Die Gänge des Maulwurfs sind oval und haben einen kleineren Durchmesser. Im Gegensatz zur Grabetätigkeit der Wühlmaus, deren Erdhaufen liegen neben den Gängen, sind unregelmäßig und enthalten Wurzeln und Pflanzteile.  

 

 

Am besten im Frühjahr bekämpfen 

Der beste Zeitpunkt zur Bekämpfung ist das zeitige Frühjahr, bevor die Vermehrung beginnt und der Spätherbst, wenn die Tiere keine Nahrung und wenig Schutz finden. Bei hohem Wühlmausaufkommen hat sich die Begasung der Bauten mit Kohlenmonoxid (CO) bewährt. Für den flexiblen Einsatz gibt es ein spezielles Gerät, dass zielgenau eingesetzt werden kann.  

Mit einer Pumpe wird ein Benzin-Diesel-Gemisch angesaugt und mit hohem Druck in Form von Rauch in den Maus-Gängen verbreitet. Eine Atmosphäre, in der sich die Maus nicht gerne aufhält und mit gepacktem Koffer das Weite sucht. Die Behandlung kann und sollte nur durch den Profi erfolgen. 

 

 

Gegen Neubefall – hilfreiche Tipps von „Der Puschmann“ 

 

  • Die Nachbarschaft in die Bekämpfung einzubeziehen ist sinnvoll, da die Nager sich gerne von Garten zu Garten bewegen 

  • Sitzstangen für Greifvögel helfen einen Neubefall zu dämpfen 

  • Unterschlupfmöglichkeiten (Hecken und verwilderte Ecken) für Mauswiesel und den Hermlin, locken die hervorragenden Mäusejäger an 

  • Junge Bäume sollten im Frühjahr in Drahtkörben gepflanzt werden 

 

 

Kontaktinformation und Quellennachweis: 

  

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Die Puschmann GmbH ist ein professioneller Schädlingsbekämpfer. Mit Sitz in Hochdorf, Bundesland Baden-Württemberg, bekämpft Der-Puschmann Schädlinge aller Art: Ratten, Mäuse, Orientalische Schaben, Deutsche Schaben, (Kakerlaken), Wespen, Motten, Flöhe, Ameisen, Wühlmäuse, Tauben. Zu Leistungsspektrum gehören auch Schädlingskontrolle, Vogelabwehr, Holz- und Bautenschutz, Reinigung und Desinfektion sowie Fachschulungen rund um das Thema. 

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