Ein zartes Lächeln bei den Weingärtnern Stromberg-Zabergäu

/ Weingärtner Stromberg-Zabergäu eG liefern Großauftrag nach Japan
/ Ergebnis der intensiven Geschäftsbeziehungen
/ Verkauf hilft in schwierigen Corona-Zeiten

Brackenheim, Mai 2020 – In Zeiten wie diesen liefern Großaufträge Schlagzeilen: Die Weingärtner Stromberg-Zabergäu eG können ihre internationalen Handelsbeziehungen erfolgreich stabilisieren. Der zweitgrößte Lebensmittelhändler weltweit mit einer Tochtergesellschaft in Japan orderte Weine im deutlichen sechsstelligen Euro-Bereich. Anfang Mai wurden mehrere Tausend Flaschen Biowein nach Japan verschifft. Dabei wurde der Bio Roséwein neben den weltweit prominenten Weingütern wie Dr. von Bassermann-Jordan, Dr. Loosen oder Meyer-Näkel in das japanweite Promotionsprogramm „Wine Selction 2020“ des Deutschen Weininstituts aufgenommen. Weiteres Highlight: Eine große Menge der Lieferung in das Land des Lächelns bestand erstmals aus dem Premiumwein „EPOS Spätburgunder Großes Gewächs“.



Intensive Geschäftsbeziehungen fruchten
Die drittgrößte Weingärtnergenossenschaft in Württemberg arbeitete mit Hochdruck an der Abwicklung des Auftrags. Die über Monate dauernde Vorarbeit und der rege Austausch des geschäftsführenden Vorstands der WG Stromberg-Zabergäu Dr. Bernd Kost mit den japanischen Geschäftspartnern fand Anfang Februar einen erfolgreichen Abschluss: „Nach den ersten Virus-Meldungen aus Wuhan intensivierten wir den Kontakt mit unseren asiatischen Geschäftspartnern und teilten die Einschätzung, dass große internationale Messen im asiatischen Raum, wie die Foodex Tokyo, dieses Jahr nicht im geplanten Rahmen stattfinden könnten,“ erläutert Bernd Kost die Einschätzung. „Also flogen wir kurzfristig Anfang Februar nach Tokyo, um die Verhandlungen voranzutreiben“, so Bernd Kost weiter.

Gerade in schweren Zeiten, wie wir sie die letzten Wochen durch das Corona-Virus erleben müssen, sei es umso wichtiger, bestehende Kontakte zu internationalen Partnern zu pflegen und Vertrauen zu signalisieren, unterstreicht Bernd Kost die Relevanz der zunehmend internationalen Ausrichtung der WG Stromberg-Zabergäu. Der Japan-Großauftrag gibt Hoffnung und kann dazu beitragen, potenzielle Umsatzrückgänge auf dem heimischen Markt zumindest etwas zu mindern.

Weinexporte nach Japan steigen!
Für deutsche Weinerzeuger ist die dynamische Entwicklung des japanischen Weinmarktes äußerst attraktiv. Hinter China ist es der zweitgrößte Markt in Asien. Der Deutsche Weinbauverband (DWV) vermeldet eine Ausfuhr-Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass nicht nur die Menge, sondern auch die Durchschnittswerte im Jahr 2019 gestiegen sind: (Quelle: Pressemeldung Deutsches Weininstitut,17.2.2020). Seit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens JEFTA zwischen Japan und der EU können Geschäftsbeziehungen nach Japan nun deutlich attraktiver gestaltet werden, da Importzölle auf Weine entfallen sind. Dabei spielt die Beziehung zu „Weindeutschland“ in Japan eine wachsende Rolle. Deutsche Weine sind besonders begehrt. 

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